Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tesla, US88160R1014

BERLIN - Etwa drei Viertel der Anträge auf die Kaufprämie für Autos mit Elektro-Antrieb sind bislang genehmigt worden.

14.08.2020 - 15:02:28

ROUNDUP/Kaufprämie für E-Autos: Bisher drei Viertel der Anträge genehmigt. 174 023 der 234 805 bis Ende Juli gestellten Anträge seien positiv beschieden worden, teilte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP-Fraktion mit.

Bei den bisher nicht bewilligten Fällen handele es sich häufig um Anträge, die aktuell noch bearbeitet würden, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Freitag: "Nicht bewilligte Anträge sind nicht automatisch abgelehnte Anträge." Tatsächlich abgelehnt wurden bislang - Stand Freitag - rund 22 800 Anträge - die meisten davon in der Zeit vor Februar und damit vor Einführung eines einfacheren Antragsverfahrens.

Die Bewilligungsquote liegt laut der Regierungsantwort bundesweit bei rund 73 Prozent und schwankt in den Ländern zwischen 70 Prozent (Saarland) und 76 Prozent (Berlin und NRW). Von den bis Ende Juli eingegangenen Förderanträgen entfielen demnach 148 889 auf reine Batterie-Elektrofahrzeuge, 85 782 auf Plug-in-Hybride und 134 auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

FDP-Verkehrspolitiker Bernd Reuther sagte: "Die Absagen bei Förderanträgen für E-Autos sind besonders hoch." Daher müsse die Bundesregierung hier den Ursachen genau auf den Grund gehen. In der Folge dürfe sie sich nicht scheuen, auch strukturelle Probleme anzusprechen und nachzusteuern.

Seit dem 18. Februar können Anträge in einem einstufigen, weniger bürokratischen Verfahren gestellt werden. "Die Ablehnungsquote geht seitdem auch zurück und liegt aktuell bei circa fünf Prozent", sagte die Ministeriumssprecherin. Stand Freitag seien seit dem 18. Februar 63 914 Anträge eingereicht worden. 23 957 davon seien bisher bearbeitet, 1225 davon abgelehnt. Zuvor - im zweistufigen Verfahren - sei der Anteil der abgelehnten oder aufgehobenen Anträge mit rund zwölf Prozent noch höher gewesen.

Gründe für eine Ablehnung eines Antrags waren laut der Ministeriumssprecherin etwa Doppelanträge - also Fälle, in denen aufgrund der nun erhöhten Fördersumme ein neuer Antrag gestellt wurde. In anderen Fällen sei etwa der Antragsteller nicht wie vorgeschrieben der Fahrzeughalter gewesen. Außerdem komme es vor, dass Antragsteller fehlende Unterlagen nicht nachreichten und der Antrag nicht weiter bearbeitet werden konnte.

Der sogenannte Umweltbonus soll seit 2016 den Verkauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden in Deutschland ankurbeln. Seit die Bundesregierung ihn im Zuge des Corona-Konjunkturpakets kräftig erhöht hat, ist die Zahl der Förderanträge auf ein Rekordhoch geklettert. Laut Bundeswirtschaftsministerium wurden im Juli 19 993 Anträge für die sogenannte Innovationsprämie gestellt - so heißt der erhöhte Umweltbonus. Seit Jahresbeginn seien 69 606 Anträge gestellt worden, 78,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bisher hatten Staat und Autobauer die Prämie zu gleichen Teilen übernommen, nun hat der Staat seinen Anteil verdoppelt, um die angeschlagene Autobranche zu fördern. Die erhöhte Prämie gilt bis Ende 2021. Reine E-Autos werden mit bis zu 9000 Euro gefördert. Umweltschützer kritisieren, dass auch Plug-in-Hybride - mit bis zu 6750 Euro - gefördert werden, da bei diesen der Elektroantrieb nicht genutzt werden muss.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tesla baut mit Tempo - Kritik an der Fabrik wächst mit. GRÜNHEIDE - Die Fabrik von US-Elektroautohersteller Tesla in Brandenburg wächst rasant - aber auch die Bedenken nehmen zu. Am Mittwoch (23. September) treffen Kritiker bei einer öffentlichen Anhörung auf das Landesamt für Umwelt, das für die umweltrechtliche Genehmigung zuständig ist. Wann grünes Licht für das Projekt in Grünheide bei Berlin kommt, ist offen. Dass mit einer Genehmigung gerechnet werden könne, prognostizierte im Februar das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Es wies damals Beschwerden gegen eine vorläufige Genehmigung zum Roden von Wald zurück. Tesla baut bisher über vorläufige Befugnisse für einzelne Bauschritte. Tesla baut mit Tempo - Kritik an der Fabrik wächst mit (Boerse, 20.09.2020 - 10:33) weiterlesen...

Brandenburg lässt Termin für mögliche Tesla-Genehmigung offen. Vor der Anhörung von Kritikern am Mittwoch in Erkner erklärte das Umweltministerium: "Wir sind froh, dass der Erörterungstermin trotz Corona nun stattfinden kann." Dabei könnten die rund 400 Einwendungen gegen die Fabrik des US-Elektroherstellers begründet werden. Sie würden danach vom Landesamt für Umwelt ausgewertet und in das Genehmigungsverfahren einbezogen. GRÜNHEIDE - Der Bau der Tesla -Fabrik in Grünheide bei Berlin schreitet schnell voran - der Zeitpunkt für eine endgültige Genehmigung vom Land ist aber noch offen. (Boerse, 20.09.2020 - 10:16) weiterlesen...

Tesla auf Autobahn in Kanada gestoppt. Das Elektroauto sei bei mehr als 140 Kilometern pro Stunde anscheinend im Fahrassistenzprogramm unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) mit. Sowohl der Sitz des Fahrers als auch der des Beifahrers seien komplett zurückgelehnt gewesen und beide Insassen schienen zu schlafen. Als die Streife das Blaulicht eingeschaltet habe, habe das Auto automatisch auf 150 km/h beschleunigt. Erlaubt waren an der Stelle 110 Stundenkilometer. EDMONTON - Auf einer Autobahn in Kanada hat die Polizei einen 20 Jahre alten Fahrer gestoppt, der sich bei hohem Tempo in einem Tesla zum Schlafen gelegt haben soll. (Boerse, 18.09.2020 - 10:52) weiterlesen...

Fahrer soll geschlafen haben: Tesla auf Autobahn in Kanada gestoppt. Das Elektroauto sei bei mehr als 140 Kilometern pro Stunde anscheinend im Fahrassistenzprogramm unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) mit. Sowohl der Sitz des Fahrers als auch der des Beifahrers seien komplett zurückgelehnt gewesen und beide Insassen schienen zu schlafen. Als die Streife das Blaulicht eingeschaltet habe, habe das Auto automatisch auf 150 km/h beschleunigt. Erlaubt waren an der Stelle 110 Stundenkilometer. EDMONTON - Auf einer Autobahn in Kanada hat die Polizei einen 20 Jahre alten Fahrer gestoppt, der sich bei hohem Tempo in einem Tesla zum Schlafen gelegt haben soll. (Boerse, 18.09.2020 - 10:34) weiterlesen...

Porsche-Entwicklungschef: Reichweiten-Schlacht macht keinen Sinn. "Reichweite hat natürlich Relevanz", sagte Forschungs- und Entwicklungsvorstand Michael Steiner der Deutschen Presse-Agentur. STUTTGART - Der Sportwagenbauer Porsche sieht bei der Entwicklung von Elektroautos wenig Sinn in einem Wettlauf allein um die größten Reichweiten. (Boerse, 18.09.2020 - 05:22) weiterlesen...

Woidke geht nicht von Billiglöhnen bei Tesla aus. "Es ist nicht Sache des Landes, Tarife zu bestimmen", sagte Woidke dem Uckermark Kurier (Donnerstag). Er betonte aber zugleich: "(Tesla-Chef Elon) Musk ist bewusst, dass das, was da passieren soll - qualitativ hochwertige Produkte auf technologisch letztem Stand auf die Straße zu bringen - nicht mit Billiglöhnen funktioniert." Tesla will dort ab Sommer 2021 rund 500 000 Elektroautos im Jahr produzieren. Die Linksfraktion im Landtag dringt auf eine Bindung an Tarifverträge. GRÜNHEIDE - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rechnet nicht mit Billiglöhnen für die Mitarbeiter der geplanten Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide. (Boerse, 17.09.2020 - 12:34) weiterlesen...