FRAPORT AG, DE0005773303

BERLIN - Etwa 180 000 Passagiere werden am kommenden Dienstag nach Einschätzung des Flughafenverbands ADV von den Folgen des Warnstreiks an mehreren deutschen Airports betroffen sein.

13.01.2019 - 15:00:24

Flughafenverband: Rund 180 000 Reisende von Warnstreik betroffen. Das teilte der Verband am Sonntag in Berlin mit. Hinzu kämen noch weitere zehntausend Passagiere an jenen Airports, von denen keine Flüge zu den bestreikten Flughäfen rausgehen könnten.

Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel kritisierte die Gewerkschaft Verdi scharf: "Es ist unverantwortlich von Verdi, die Streiks bis zum Exzess auszudehnen." Jede Dimension eines Warnstreiks werde gesprengt. "Mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass Verdi die Streiks auf dem Rücken der Reisenden, der Fluggesellschaften und der Flughäfen austrägt", fügte er hinzu.

An insgesamt sechs Flughäfen ist das Sicherheitspersonal am kommenden Dienstag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, darunter Deutschlands größter Airport in Frankfurt am Main. Auch für die Flughäfen Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt wurden Warnstreiks angekündigt.

Anlass ist der laufende Tarifkonflikt, in dem die Gewerkschaften für die bundesweit 23 000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen eine einheitliche Bezahlung fordern. Zuletzt hatte das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart die Arbeit niedergelegt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Streikpause und Zuversicht im Tarifstreit für Luftsicherheitsbranche. FRANKFURT/BERLIN - Flugreisende müssen wegen des Tarifstreits in der Luftsicherheitsbranche vorerst keine weiteren Warnstreiks fürchten. Verdi signalisierte am Donnerstagabend Zuversicht auf baldige Einigung mit den Arbeitgebern. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 23. Januar in Berlin werde es daher keine weiteren Warnstreiks geben, teilte die Gewerkschaft in Berlin mit. "Wir haben uns zu einer Streikpause entschlossen, nachdem die Arbeitgeber heute signalisiert haben, dass sie in der nächsten Verhandlungsrunde ein abschlussorientiertes Angebot für die Beschäftigten der privaten Flugsicherheitsunternehmen vorlegen werden", sagte Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel. Streikpause und Zuversicht im Tarifstreit für Luftsicherheitsbranche (Boerse, 17.01.2019 - 18:22) weiterlesen...

Sicherheitsleute legen deutschen Flugverkehr weitgehend lahm (aktualisierte Fassung) (Boerse, 16.01.2019 - 18:17) weiterlesen...

Regierung will Fluglärm-Grenzwerte nicht vor 2021 verschärfen. Das Umweltbundesamt solle prüfen, wie sich die Lautstärke von Flugzeugen etwa beim Start und der Landung entwickle, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums in Berlin. Diese Prüfung dauere bis 2021. Dann gebe es eine sichere Datengrundlage für neue Vorhaben. Einig sei die Bundesregierung sich schon jetzt darin, dass Lärmschutzzonen nicht verkleinert werden sollen, obwohl Flugzeuge leiser würden. Dem Bundestag stehe es frei, schon früher Grenzwerte zu verschärfen, sagte der Sprecher. BERLIN - Die Bundesregierung plant vor dem Jahr 2021 keine strengeren Grenzwerte für Fluglärm. (Boerse, 16.01.2019 - 17:46) weiterlesen...

Betrieb an Frankfurter Flughafen läuft nach Streik wieder reibungslos. Die Sicherheitskontrollen seien am Mittwoch im regulären Umfang besetzt, teilte der Betreiber Fraport mit. Am Vortag waren wegen des Warnstreiks der Gewerkschaften Verdi und DBB 618 Flüge und damit gut die Hälfte des geplanten Programms ausgefallen. Nach ersten Schätzungen der Fraport waren davon 70 000 Passagiere betroffen. Rund 700 Gepäckstücke waren wegen des Streiks liegengeblieben und sollten am Mittwoch ans Ziel gebracht werden. FRANKFURT - Nach Ende des Warnstreiks der privaten Sicherheitsleute läuft der Betrieb am Frankfurter Flughafen wieder normal. (Boerse, 16.01.2019 - 10:04) weiterlesen...

Warnstreik: Knapp die Hälfte der Flüge in Frankfurt gestrichen. "Der Flugverkehr ist massiv beeinträchtigt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. Rund 600 der geplanten 1200 An- und Abflüge wurden nach Angaben des Betreibers Fraport von den Fluggesellschaften gestrichen, viele weitere haben Verspätungen. FRANKFURT - Am Frankfurter Flughafen hat am Dienstagmorgen ein Warnstreik des Sicherheitspersonals zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere geführt. (Boerse, 15.01.2019 - 07:32) weiterlesen...

Warnstreiks behindern Flugverkehr an mehreren Flughäfen massiv. Hunderte Flügen fallen aus, Zehntausende Passagiere kommen nicht wie geplant an ihr Ziel. Weil im Tagesverlauf acht Flughäfen betroffen sein werden, hatte der Flughafenverband ADV vor erheblichen Beeinträchtigungen für den gesamten Luftverkehr in Deutschland gewarnt. FRANKFURT - An mehreren deutschen Flughäfen ist seit dem frühen Morgen das Sicherheitspersonal im Ausstand. (Boerse, 15.01.2019 - 05:38) weiterlesen...