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Regierungen, Medizintechnik

BERLIN - Entwicklungsminister Gerd MĂŒller hat vor einem Spitzentreffen der Impfallianz Covax verstĂ€rkte Anstrengungen zur Finanzierung von Impfdosen fĂŒr Ă€rmere LĂ€ndern gefordert.

02.06.2021 - 11:30:05

Entwicklungsminister MĂŒller: Impfdosen fĂŒr Ă€rmere LĂ€nder finanzieren. "Corona besiegen wir nur mit einer weltweiten Impfkampagne. Das muss auch fĂŒr die Ärmsten gelten", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Ziel mĂŒsse es sein, mindestens 30 Prozent der Menschen auch in EntwicklungslĂ€ndern bis Anfang nĂ€chsten Jahres zu impfen.

Das internationale Impfprogramm Gavi, das die Corona-Initiative Covax managt, brachte am Mittwoch online Politiker sowie Vertreter der Privatwirtschaft und Stiftungen zu einem Spendentreffen zusammen. Es sollten 8,3 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro) zusammenkommen, unter anderem, um 92 Àrmeren LÀndern zu versorgen. Dort sollen bis Anfang nÀchsten Jahres mindestens 30 Prozent der Bevölkerung geimpft werden.

MĂŒller forderte, dass Covax bis Ende 2021 "endlich vollstĂ€ndig finanziert, ÜberkapazitĂ€ten von Impfstoffdosen in den reichen LĂ€ndern global gerecht verteilt und die Impfstoffproduktion in EntwicklungslĂ€ndern aufgebaut werden".

Es mangelt zwar an Geld, das dringendste Problem ist aber, dass die reichen LĂ€nder den Impfstoffmarkt leerkaufen. "In einer Handvoll LĂ€nder, die den Großteil der vorhandenen Impfstoffe aufgekauft haben, werden jetzt Menschen mit niedrigem Risiko geimpft", sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mitte Mai. "Ich verstehe, warum einige LĂ€nder ihre Kinder und Jugendlichen impfen wollen, aber ich bitte sie eindringlich, sich das noch einmal zu ĂŒberlegen und stattdessen die Impfdosen an Covax abzugeben." Einen Großteil der Produktion haben sich etwa die USA, die EU, Großbritannien und Israel gesichert.

Deutschland hat nach Angaben von MĂŒller 2,2 Milliarden Euro fĂŒr ein Welt-Impfprogramm bereitgestellt und will bis Jahresende 30 Millionen Impfstoffdosen an Ă€rmere LĂ€nder abgeben. Frankreich werde Impfstoff in gleicher Menge abgeben. "Andere LĂ€nder mĂŒssen jetzt nachziehen", forderte MĂŒller.

Um fĂŒr das nĂ€chste Jahr besser vorbereitet zu sein, mĂŒsse auch schnell geklĂ€rt werden, wo und mit welchen Mitteln die Impfstoffproduktion in EntwicklungslĂ€ndern ausgebaut werden könne. Nötig sei mehr Impfstoff "Made in Africa". Ein Technologieschub wĂŒrde auch bei Routineimpfungen helfen, etwa gegen Masern, Polio oder Tollwut. Mehr als 100 LĂ€nder fordern in der Welthandelsorganisation (WTO), dass Patente auf Corona-Impfstoffe und -Medikamente ausgesetzt werden, damit die Produktion an Fahrt gewinnen kann. Deutschland lehnt die Aufweichung des Patentschutzes aber wie die Pharmaindustrie ab.

@ dpa.de

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