Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

BERLIN - Eine knappe Mehrheit der Bürger macht sich einer Umfrage zufolge keine Sorgen darüber, dass höhere CO2-Preise sie finanziell zu stark belasten könnten.

19.09.2021 - 14:05:29

Umfrage: Knappe Mehrheit macht sich keine Sorgen wegen CO2-Preisen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstituts Kantar hervor, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Demnach gaben 52 Prozent der Befragten an, angesichts der Kohlendioxid-Bepreisung, die auch den Sprit verteuert, nicht besorgt zu sein. Dagegen machen sich 45 Prozent Sorgen, dass sie der Preis zu stark belasten würde. Zwei Prozent machten keine Angaben.

Seit dem 1. Januar gilt im Verkehr und im Gebäudesektor ein CO2-Aufschlag auf Öl und Gas. Dieser soll als Beitrag zum Klimaschutz die Nutzung fossiler Energieträger unattraktiver machen, bedeutet aber auch höhere Preise für Verbraucher, etwa an der Zapfsäule oder beim Heizen. Derzeit liegt der Preis bei 25 Euro pro Tonne CO2. Bis 2025 soll er auf 55 Euro steigen.

59 Prozent gaben der Umfrage zufolge an, mit höheren CO2-Preisen einverstanden zu sein, wenn ein direkter Ausgleich geschaffen würde - etwa über eine Rückzahlung an die Bürger pro Kopf ("Klimascheck"). Wenn die Einnahmen aus dem CO2-Preis wieder in den Staatshaushalt fließen und nicht direkt an die Bürger zurückgehen, würde nur ein Viertel der Befragten Preiserhöhungen mittragen.

Gefragt nach dem bevorzugten Umgang mit den Einnahmen aus dem CO2-Preis gaben 77 Prozent an, das Geld solle in klimafreundliche Investitionen fließen, etwa in den Ausbau erneuerbarer Energien oder in die Gebäudesanierung. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) wünschen sich, dass die Strompreise dafür sinken. Nur etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) gab an, eine Rückerstattung an die Bürger per Klimascheck allen anderen Optionen vorzuziehen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zwischenschritt auf Weg zu Zertifizierung von Nord Stream 2. Das Bundeswirtschaftsministerium kommt in einer Versorgungssicherheitsanalyse zum Ergebnis, dass die Erteilung einer Zertifizierung die Sicherheit der Gasversorgung Deutschlands und der Europäischen Union nicht gefährdet. Das teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit. BERLIN - Auf dem Weg zur endgültigen Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 ist ein wichtiger Zwischenschritt erfolgt. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 18:06) weiterlesen...

Klima-Versprechen laut UN nicht ausreichend. In einem am Dienstag vorgestellten Bericht wenige Tage vor der Klimakonferenz in Glasgow sehen die Vereinten Nationen eine große Lücke zwischen nationalen Ankündigungen und den nötigen Handlungen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. "Wir sind immer noch auf dem Weg zu einer Klima-Katastrophe", sagte UN-Generalsekretär António Guterres bei einer Pressekonferenz in New York. NEW YORK/NAIROBI - Die Anstrengungen der Staatengemeinde reichen nach UN-Angaben bei Weitem nicht für die Erfüllung der Pariser Klimaziele aus. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:52) weiterlesen...

Steinmeier überreicht Merkel und Ministern Entlassungsurkunden. Besonders Merkel, die sich aus der Politik zurückzieht, lobte er dabei am Dienstag als prägende Figur der deutschen Geschichte. In 16 Jahren Amtszeit habe sie viele Krisen erlebt, das Vertrauen der Bürger gewonnen und Deutschland zugleich international Achtung, Respekt und sogar Zuneigung erworben. Auch nach ihrer Entlassung bleibt die Bundesregierung nun geschäftsführend im Amt, bis ein neuer Kanzler und neue Minister gewählt sind. BERLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie ihren Ministerinnen und Ministern die Entlassungsurkunden überreicht. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:45) weiterlesen...

Prüfer bemängeln Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe. Der Europäische Rechnungshof (EuRH) kommt in seinem neuen Kontrollbericht zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Haushaltsjahr geschätzt fast vier Milliarden Euro ohne Rechtsgrundlage ausgegeben wurden. Dies entspricht bei den berücksichtigten Ausgaben von 147,8 Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2020 einer Fehlerquote von 2,7 Prozent. LUXEMBURG - Beim Einsatz von EU-Geldern wird nach wie vor in signifikantem Ausmaß geschlampt oder getrickst. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:31) weiterlesen...

Biden verspricht Asean-Staaten nach Trump-Zeit wieder mehr Austausch. Die Beziehung zwischen den USA und den Asean-Staaten sei von besonderer Bedeutung, sagte Biden am Dienstag bei einer Schalte mit den Mitgliedsländern des Bündnisses. "Sie können damit rechnen, dass ich persönlich auftauche und mich bei Ihnen melde", sagte er. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat dem Verband südostasiatischer Staaten Asean nach der Amtszeit seines Vorgängers Donald Trump wieder eine engere Kooperation versprochen. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:27) weiterlesen...

Corona-Pandemie bleibt 'Notlage von internationaler Tragweite'. Dies beschloss WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag auf Empfehlung des unabhängigen Notfallausschusses, der sich alle drei Monate trifft, um die Lage neu zu beurteilen. GENF - Die Corona-Pandemie bleibt für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC). (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:17) weiterlesen...