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BERLIN - Eine Grüne soll künftig an der Spitze eines einflussreichen Energieverbandes stehen: Die Grünen-Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae ist als neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nominiert.

05.08.2019 - 13:42:24

Grünen-Politikerin soll an Spitze von Energieverband wechseln

Wie der Verband am Montag mitteilte, entschied das BDEW-Präsidium einstimmig, dem Vorstand Andreae als neue Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung vorzuschlagen. Zuvor hatte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) für den Posten abgesagt.

Formell muss die 50-Jährige noch vom Vorstand des Verbands bestellt werden, das aber gilt als sicher. Die Sitzung ist am 13. August - bis dahin wollten weder Andreae selbst noch die Grünen im Bundestag sich zu der Personalie äußern, hieß es am Montag.

Andreae soll Nachfolgerin von Stefan Kapferer (FDP) werden, der bisher Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung ist. Kapferer wird neuer Chef des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz.

Die Grünen im Bundestag würden bei ihrem Wechsel ihre wohl profilierteste Wirtschaftsexpertin verlieren - gleichzeitig aber einen weiteren direkten Draht in die Energiebranche aufbauen. Die Baden-Württembergerin ist wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion und hat vor nicht allzu langer Zeit den Wirtschaftsbeirat der Fraktion gegründet. Sie gilt als ernstzunehmende Expertin und geschätzte Gesprächspartnerin auch in Unternehmen, denen man erst mal keine Grünen-Nähe zuschreiben würde.

Kapferer ist FDP-Mitglied und war vor seinem Wechsel zum BDEW unter anderem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Der 53-Jährige hat an der Spitze des Energieverbands vor allem die Bedeutung der erneuerbaren Energien betont und die Bundesregierung wiederholt aufgefordert bei deren Ausbau mehr Tempo zu machen.

Der BDEW vertritt mehr als 1800 Unternehmen der deutschen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft - auch aus der Kohlebranche, zu der die Grünen nicht das beste Verhältnis pflegen. Kapferer war auch Mitglied in der Kohlekommission der Bundesregierung, die einen schrittweisen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung bis 2038 vorgeschlagen hatte. Mitglied im BDEW-Präsidium ist unter anderem der Chef des Energiekonzerns RWE , Rolf Martin Schmitz.

Niedersachsens Umweltminister Lies hatte angekündigt, dass er trotz des BDEW-Angebots in der Politik bleibt. "Mein Platz ist in Niedersachsen", sagte Lies in Hannover am Montag bei einer Pressekonferenz mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Drei Tage zuvor war bekannt geworden, dass ihm ein Angebot des BDEW vorlag. Weil bat ihn daraufhin, sich bis Montag zu entscheiden.

@ dpa.de

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