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BERLIN - Dienstlaptops für Lehrer, eine Zehn-Euro-Flatrate für Schüler und möglichst alle Schulen schnell ans Breitband-Internet - Bund und Länder planen wegen der Corona-Pandemie ein weiteres 500-Millionen-Euro-Paket, um die Digitalisierung in der Bildung zu beschleunigen.

14.08.2020 - 16:53:26

Schule und Corona - Schüler-Flatrate und Lehrer-Laptops geplant. Bei einem Treffen im Kanzleramt am Donnerstagabend vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken, Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und die Kultusminister mehrerer Bundesländer entsprechende Schritte, konkrete Beschlüsse müssen aber noch gefasst werden.

Timotheus Höttges habe es die Zusage gegeben, eine Zehn-Euro-Flatrate für Schüler zur Verfügung zu stellen. Das habe Merkel in der Runde am Donnerstagabend im Kanzleramt berichtet, sagte Hessens Bildungsminister Alexander Lorz.

Eine Nachfrage bei der Telekom ergab am Freitag, dass das Unternehmen kurzfristig einen solchen Tarif zum digitalen Lernen anbieten will. Es gehe um einen Mobilfunktarif ausschließlich mit Datennutzung und unbegrenztem Volumen, sagte ein Sprecher in Bonn. Der Tarif sei nur für Bildungsinhalte nutzbar. "Netflix kann man damit nicht abrufen." Welche Schüler dieses Angebot erhalten können, sollten die Schulen und Schulträger entscheiden.

Zum dritten Punkt, der im Kanzleramt besprochen wurde - wie Schulen, die bisher noch nicht ans schnelle Netz angeschlossen sind, zügiger angeschlossen werden sollen - gab es am Freitag noch keine konkreten Aussagen.

Flächendeckende Schulschließungen, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, soll es möglichst nicht mehr geben. "Es besteht Einigkeit über das gemeinsame Ziel, erneute komplette und flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas möglichst zu vermeiden", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem Schultreffen im Kanzleramt mit.

@ dpa.de