Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt im Hinblick auf die hohe Belastung der Intensivstationen und die bevorstehende Omikron-Welle nicht stark und nicht schnell genug.

16.12.2021 - 20:39:28

RKI: Fallzahlen sinken nicht schnell genug. Das schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht am Donnerstag. Alle Maßnahmen - etwa die Reduktion von Kontakten, das Tragen von Masken oder das Einhalten der Hygieneregeln - müssten aus diesem Grund aufrechterhalten oder sogar intensiviert werden.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen sei zwischen dem 6. und 12. Dezember um 13 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gesunken, heißt es in dem Bericht. Auch der Anteil positiv getesteter Proben habe sich nicht weiter erhöht und liege nun bei 20,9 Prozent (Vorwoche: 21,0 Prozent). Trotz dieser Entwicklung würden nach wie vor sehr hohe Fallzahlen verzeichnet, die Belastung der Intensivstationen bleibe hoch.

Einen Zuwachs registrierte das RKI bei der Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Bis zum 14. Dezember sind demnach 112 Fälle der besorgniserregenden Variante über eine Genomsequenzierung nachgewiesen. Bei 213 weiteren Fällen bestehe aufgrund eines spezifischen PCR-Tests der Verdacht darauf. Es gebe bereits erste Ausbrüche. Bis zum 7. Dezember hatte es 28 sicher nachgewiesene Infektionen mit der Omikron-Variante gegeben. Bezogen auf die Gesamtzahl der Infektion spielt die Variante allerdings in Deutschland noch kaum eine Rolle: Praktisch alle Infektionen würden zum jetzigen Zeitpunkt noch von der Delta-Variante verursacht, schreibt das RKI.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Blinken spricht mit Baerbock über Ukraine-Konflikt. Am Freitag ist ein Treffen von Blinken mit Russlands Außenminister Lawrow in Genf geplant. BERLIN - US-Außenminister Antony Blinken setzt seine Gespräche zur Lösung des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts fort: Am Donnerstag trifft er unter anderem Außenministerin Annalena Baerbock in Berlin (Pk: 14.15 Uhr). (Wirtschaft, 19.01.2022 - 17:50) weiterlesen...

Chancen und Wohlstand: Latino-Präsidenten wollen Migration stoppen. "Mauern aus Steinen oder Waffen werden die Menschen nicht aufhalten - wir müssen Mauern des Wohlstands errichten", sagte der guatemaltekische Präsident Alejandro Giammattei am Mittwoch bei einer Online-Tagung des Weltwirtschaftsforums Davos. DAVOS - Mit mehr Bildung, Chancen und Wohlstand wollen Staatschefs aus Lateinamerika die Auswanderung aus ihren Ländern Richtung USA stoppen. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 17:28) weiterlesen...

Raisi trifft Putin: Iran setzt auf Unterstützung Russlands. "Wir haben keine Beschränkungen beim Ausbau der bilateralen Beziehungen", sagte Präsident Ebrahim Raisi am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin in Moskau. "Unsere Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den Terrorismus ist eine gute Basis für ähnliche Projekte." Drohungen gegen sein Land würden den Fortschritt nicht aufhalten, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Insa zufolge. MOSKAU - Der Iran baut angesichts der zähen Verhandlungen über sein Atomprogramm auf die Hilfe Russlands. (Boerse, 19.01.2022 - 17:00) weiterlesen...

Corona-Rekordzahlen in Skandinavien. Wie aus der am Mittwochnachmittag aktualisierten Auflistung der schwedischen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten hervorging, kamen in Schweden am Dienstag 37 886 neue Fälle hinzu. Das entsprach dem mit Abstand höchsten Tageswert seit Pandemiebeginn. In Dänemark wurde der Rekord vom Vortag gleich wieder gebrochen: Bei den täglich aktualisierten Werten des Gesundheitsinstituts SSI kamen diesmal 38 759 gemeldete Fälle hinzu, darunter 36 474 Neu- und 2285 erneute Infektionen. KOPENHAGEN - Schweden, Dänemark und Norwegen haben im Zuge der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus allesamt Rekordwerte bei den Neuinfektionszahlen verzeichnet. (Boerse, 19.01.2022 - 16:59) weiterlesen...

Ukraine-Konflikt: Litauen hofft auf mehr Beistand durch USA und Nato. Die angespannte Lage in der Region erfordere zusätzliche US-Truppen in Europa, sagte er litauischen Medienberichten zufolge am Mittwoch in Vilnius. Zugleich rief er bei einem Treffen mit Botschaftern von neun Nato-Staaten die Verbündeten auf, zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Sicherheit in Betracht zu ziehen. VILNIUS - Angesichts der drohenden Eskalation im Ukraine-Konflikt hat sich Litauens Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas für eine weitere Stärkung der Nato-Ostflanke starkgemacht. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 16:53) weiterlesen...

Macron pocht im EU-Parlament auf starkes und unabhängiges Europa. Es gelte, die drei großen Versprechen der Europäischen Union von Demokratie, Fortschritt und Frieden neu zu verankern, sagte Macron am Mittwoch im Europaparlament in Straßburg. Dazu müsse die Rechtsstaatlichkeit als Grundsatz verteidigt werden, ansonsten drohe Willkür. STRASSBURG - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will während des französischen EU-Ratsvorsitzes die Weichen für ein zukunftsfähiges, starkes und unabhängiges Europa stellen. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 16:46) weiterlesen...