VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN - Die Verbraucherzentralen bestehen darauf, dass die Autobauer die Kosten von Schadstoff-Nachbesserungen bei Millionen Diesel-Fahrzeugen komplett übernehmen.

06.07.2017 - 14:34:24

Autobauer sollen für Diesel-Update zahlen. "Diejenigen, die uns allen die Suppe eingebrockt haben, waren die Autohersteller", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, am Donnerstag in Berlin. Die Politik müsse daher standhaft bleiben und kompromisslos das Verursacherprinzip verfolgen. Weder betroffene Kunden noch der Steuerzahler hätten einen einzigen Euro zu zahlen.

Angesichts drohender Fahrverbote in mehreren Städten hat die Branche eine Initiative angekündigt, um Stickoxid-Emissionen älterer Diesel zu verringern. Alle deutschen Hersteller planen, ein Software-Update für Motoren der Abgasnorm Euro 5 anzubieten. Dies soll Teil eines Maßnahmenpakets sein, das die Autobauer zu einem Diesel-Gipfel der Bundesregierung am 2. August vorlegen wollen. Über die Kosten solle bei diesem Treffen gesprochen werden, hieß es von der Branche.

Im Gespräch ist nach Informationen der "Wirtschaftswoche" unter anderem ein Fonds für Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität, den Bund und Autoindustrie je zur Hälfte finanzieren sollen. Aus dem Volumen in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe könnten etwa digitale Leitsysteme für besseren Verkehrsfluss umgesetzt werden.

Mit Blick auf den generellen Schutz von Konsumentenrechten fordern die Verbraucherzentralen die künftige Bundesregierung auf, Vertrauen zurückzugewinnen. Vor allem bei Internet und Telefondiensten sowie Finanzen und Versicherungen offenbare sich noch Handlungsbedarf.

Konkret forderte vzbv-Chef Müller unter anderem gesetzliche Regeln für Vergleichsportale. "Verbraucher können keinesfalls sicher sein, dass sie in der Standardsortierung das beste Ergebnis an erster Stelle erhalten." Unklar bleibe, inwiefern Provisionszahlungen das Ranking beeinflussen. Welche Anbieter überhaupt in Vergleiche einbezogen werden, könnten Nutzer ebenfalls nicht erkennen.

Auch Bundesverbraucherminister Heiko Maas (SPD) hatte sich kürzlich für mehr Transparenz bei Algorithmen ausgesprochen, die Angebote für verschiedene Nutzer beeinflussen können. Gebraucht werde etwa eine behördliche Kontrolle, um Funktionsweisen, Grundlagen und Folgen von Algorithmen überprüfen zu können.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Einigung mit Klägeranwalt - VW wendet Abgas-Prozess in USA ab. Der Rechtsstreit mit einem Jetta-Besitzer, der wegen manipulierter Abgastechnik auf 725 000 Dollar geklagt hatte, wurde am Freitag mit Zustimmung des zuständigen Richters beigelegt. Das geht aus Gerichtsunterlagen vor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. FAIRFAX - Volkswagen hat auf den letzten Drücker den ersten US-Gerichtsprozess im "Dieselgate"-Skandal verhindert. (Boerse, 24.02.2018 - 13:15) weiterlesen...

Presse: Regierung will Rechtsgrundlage für Fahrverbote schaffen. Das kündigte das Bundesverkehrsministerium in der Antwort auf eine schriftliche Frage des Grünen-Abgeordneten Matthias Gastel an, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag) vorliegt. BERLIN - Die Bundesregierung will nach einem Medienbericht in Kürze eine Rechtsgrundlage für streckenbezogene Fahrverbote bei einer zu hohen Abgasbelastung in den Städten schaffen. (Boerse, 24.02.2018 - 13:15) weiterlesen...

Volkswagen trotz Dieselkrise auf Rekordfahrt (Boerse, 23.02.2018 - 19:46) weiterlesen...

Perspektiven für VW-Werk Osnabrück: T-Roc-Cabrio kommt ab 2020. Der Aufsichtsrat habe die notwendigen Investitionen von mehr als 80 Millionen Euro in den Standort auf seiner Sitzung bestätigt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Mit dem Cabrio auf der Basis des T-Roc knüpfe VW an die "Cabriolet-Erfolgsgeschichte der Osnabrücker Mannschaft" an und sichere dort Beschäftigung. An dem Standort gab es Sorgen wegen der Auftragslage. "Das Werk Osnabrück hat damit eine gute Zukunftsperspektive", sagte Markenchef Herbert Diess. WOLFSBURG - Neue Perspektiven für den Volkswagen -Standort Osnabrück: Das erste SUV-Cabriolet der Kernmarke VW soll vom ersten Halbjahr 2020 an in dem niedersächsischen Werk gebaut werden. (Boerse, 23.02.2018 - 19:04) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: NordLB belässt Volkswagen Vorzüge auf 'Kaufen' - Ziel 189 Euro. Die recht starken Ergebnisse sprächen angesichts des Dieselskandals für sich, schrieb Analyst Frank Schwope am Freitag in einer ersten Einschätzung. Die Kunden schienen mit Blick auf Rekordwerte bei Absatz, Umsatz und operativem Ergebnis den Dieselskandal weitgehend verziehen zu haben. HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Volkswagen nach Eckdaten für 2017 auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 189 Euro belassen. (Boerse, 23.02.2018 - 18:23) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Volkswagen-Vorzüge auf 'Overweight'. Der Umsatz decke sich mit den Erwartungen, der operative Gewinn (Ebit) liege jedoch um 8 Prozent unter der Konsensschätzung, schrieb Analyst Jose Asumendi am Freitag in einer ersten Einschätzung. Die Nettobarmittel des Automobilkonzerns seien stark ausgefallen und der Dividendenvorschlag solide. NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Volkswagen-Vorzüge (VW) nach vorläufigen Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 213 Euro belassen. (Boerse, 23.02.2018 - 18:21) weiterlesen...