Produktion, Absatz

BERLIN - Die Verbraucherorganisation Foodwatch dringt auf schärfere gesetzliche Vorgaben gegen Etikettenschwindel bei Lebensmitteln.

06.11.2018 - 10:35:24

Foodwatch fordert schärfere Vorgaben gegen Etikettenschwindel. Die Lösung könne nicht sein, dass Kunden lernten, sich in einem Täuschungs-Dschungel zurechtzufinden, teilte Foodwatch am Dienstag in Berlin mit. Vielmehr müssten Hersteller Produkte ehrlich und leicht verständlich kennzeichnen. Dafür sei die Politik gefragt. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) sei hier aber bisher eher "durch einen Kuschelkurs gegenüber der Lebensmittelwirtschaft aufgefallen als durch klare Kante gegen Schummler und Täuscher".

Foodwatch fordert unter anderem eine verständliche Nährwert-Kennzeichnung in den Ampelfarben, ein Verbot irreführender Werbung mit Gesundheitsversprechen sowie realistische Abbildungen und Bezeichnungen von Produkten. Um auf Beispiele für Etikettenschwindel aufmerksam zu machen, startet die Organisation wieder ihre jährliche Online-Abstimmung für den Negativpreis "Goldener Windbeutel".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schul-Digitalisierung ab 2019 immer noch offen. FDP und Grüne forderten die Koalition am Dienstag in Berlin auf, für die dafür vorgesehene Grundgesetzänderung auf sie zuzugehen. Für die geplante Grundgesetzänderung sind Union und SPD auf Stimmen der Opposition angewiesen. Hierfür hatten sich FDP und Grüne auf gemeinsame Verhandlungen mit der Koalition verständigt. BERLIN - Sechs Wochen vor dem geplanten Start der Digitalisierung von Deutschlands Schulen ist das Zustandekommen des Projekts weiter offen. (Boerse, 20.11.2018 - 17:27) weiterlesen...

Neuer Diesel-Gipfel geplant - Scheuer will Kommunen verpflichten. BERLIN - In der Dieselkrise hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angesichts immer neuer Fahrverbote an die Städte appelliert, mehr Verantwortung zu übernehmen. "Wir werden auch die Kommunen in die Pflicht nehmen", sagte der CSU-Politiker am Dienstag im Bundestag. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und mehrere Fachminister am 3. Dezember im Kanzleramt mit Vertretern von Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden zu einem erneuten "Diesel-Gipfel" zusammenkommen. Neuer Diesel-Gipfel geplant - Scheuer will Kommunen verpflichten (Boerse, 20.11.2018 - 17:14) weiterlesen...

Scheuer erwartet von der Deutschen Bahn rasche Fortschritte. "Ich möchte, dass es Fortschritte gibt schon im ersten Halbjahr 2019", sagte er am Dienstag bei einer Sonderfahrt mit Bahnchef Richard Lutz in einem ICE-4-Zug rund um Berlin. BERLIN - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erwartet schon bald bessere Pünktlichkeitswerte der Deutschen Bahn. (Boerse, 20.11.2018 - 16:59) weiterlesen...

Griechische Rentner protestieren gegen weitere Rentenkürzungen. ATHEN - Tausende griechische Rentner haben am Dienstag in den Großstädten Athen und Thessaloniki gegen weitere Rentenkürzungen, Steuererhöhungen und andere Sparmaßnahmen demonstriert. "Die Rentenkürzungen betragen bis zu 45 Prozent, Zusatzrenten wurden um bis zu 82 Prozent gesenkt", sagte Dimos Koumpouris, Vorsitzender des griechischen Rentner-Verbands IKA, im Gespräch mit Journalisten. "Wir werden weiter kämpfen, uns bleibt keine Wahl." Für den 15. Dezember wurde zu griechenlandweiten Rentner-Protesten aufgerufen. Griechische Rentner protestieren gegen weitere Rentenkürzungen (Wirtschaft, 20.11.2018 - 16:58) weiterlesen...

Kreise: 'Diesel-Gipfel' mit Kommunen am 3. Dezember mit Merkel. BERLIN - In der Dieselkrise ist ein neuer "Gipfel" geplant. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehrere Fachminister am 3. Dezember im Kanzleramt mit Vertretern von Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden zusammenkommen. Im Mittelpunkt der Besprechung solle das "Sofortprogramm Saubere Luft" stehen, das bei einem Spitzentreffen im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht wurde. Kreise: 'Diesel-Gipfel' mit Kommunen am 3. Dezember mit Merkel (Boerse, 20.11.2018 - 15:57) weiterlesen...

Wieder Blockaden in Frankreich - Macron setzt auf Dialog. Nur so komme man voran, sagte er Dienstag in Louvain-la-Neuve bei Brüssel beim Besuch einer Universität. Für die Menschen sei es nie leicht, ihre Gewohnheiten zu verändern. "Wir werden andere Formen der Mobilität entwickeln. Wir begleiten Sie beim Wechsel auf weniger umweltschädliche Fahrzeuge, die weniger verbrauchen", versprach er. PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt bei den seit vier Tagen anhaltenden Protesten und Straßenblockaden gegen steigende Spritpreise auf Dialog. (Boerse, 20.11.2018 - 15:51) weiterlesen...