Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Regierungen

BERLIN - Die Umweltminister der Bundesländer wollen über die künftige Verteilung der milliardenschweren EU-Agrargelder mitentscheiden und haben ein entsprechendes Papier erarbeitet.

13.01.2021 - 10:36:28

EU-Agrargelder: Umweltminister wollen bei der Verteilung mitreden. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf ein am Dienstag beschlossenes gemeinsames Positionspapier berichtet, fordern sie von den Agrarministern ein Mitspracherecht bei der Ausgestaltung der Vorgaben ein, die Landwirte bei der Bewirtschaftung ihrer Äcker künftig einhalten sollen. In dem Papier heißt es: "Es sollte selbstverständlich sein, dass die Umweltministerien der Länder und des Bundes an der Umsetzung [...] beteiligt sind." Man erwarte daher eine Einbindung in die weiteren Arbeiten zur Umsetzung der sogenannten Gemeinsamen Agrarpolitik, kurz GAP.

Die Verhandlungen über die künftige Ausgestaltung der GAP sind zwar auf europäischer Ebene noch nicht final abgeschlossen. Klar ist aber bereits, dass die Mitgliedstaaten künftig größeren Spielraum bei der Verteilung der Fördergelder haben werden. Die Mitgliedstaaten müssen dazu entsprechende Strategiepläne bei der EU-Kommission vorlegen. Die deutschen Umweltminister sind der Auffassung, dass die neuen Vorgaben an Landwirte "einen richtungsweisenden Beitrag zu einem agrarpolitischen Systemwechsel [...] leisten" könnten.

Das Papier umfasst dem "NOZ"-Bericht zufolge sechs teils sehr detaillierte Vorschläge, wie die Vorgaben aussehen könnten, an die die EU-Gelder gekoppelt werden: So soll Dauergrünland nur noch nach Genehmigung umgebrochen werden, Gewässerrandstreifen müssten "ausreichend dimensioniert" sein. Darüber hinaus sollen fünf Prozent der Flächen im Sinne der Umwelt aus der Bewirtschaftung genommen werden. Parallel zu den Länderforderungen will auch das Bundesumweltministerium auf dem Agrarkongress am heutigen Mittwoch seine Vorschläge für eine GAP-Reform präsentieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel für Online-Tagung des Weltwirtschaftsforums angekündigt. BERLIN - Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat für seine bevorstehende Online-Tagung die Teilnahme ranghoher Staats- und Regierungschefs angekündigt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werden laut WEF auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, Indiens Premier Narendra Modi sowie zahlreiche Vertreter internationaler Organisationen, etwa UN-Generalsekretär António Guterres, an der virtuellen "Davos Agenda Week" vom 25. bis 29. Januar teilnehmen. Merkel für Online-Tagung des Weltwirtschaftsforums angekündigt (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:22) weiterlesen...

Familienkassen haben Bonus für 16 Millionen Kinder ausgezahlt. Die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit hätten das Geld in knapp zehn Millionen Fällen für insgesamt über 16 Millionen Kinder ohne größere Verzögerungen ausgezahlt, teilte die Bundesagentur am Montag in Nürnberg mit. NÜRNBERG - Der Corona-Kinderbonus der Bundesregierung in Höhe von 300 Euro pro Kind ist weitestgehend ausgezahlt. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:18) weiterlesen...

Corona-Hilfen aus 750-Milliarden-Fonds rasch verplanen. "Alle Mitgliedsstaaten, Regierungen und Parlamente stehen in der Verantwortung, rasch ehrgeizige und zukunftsweisende Aufbaupläne vorzulegen und diese entschlossen umzusetzen", sagte der SPD-Politiker am Montag vor Beratungen der Eurogruppe. BRÜSSEL - Bundesfinanzminister Olaf Scholz fordert Tempo bei der Nutzung des 750-Milliarden-Programms der Europäischen Union gegen die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:14) weiterlesen...

Coronahilfen-Dickicht lichten und mehr Geld: Was die Regierung plant (Aktualisierung: mit Aussagen von Scholz im 2. Absatz (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:13) weiterlesen...

EU-Staaten verließen sich in der ersten Corona-Welle auf sich selbst. LUXEMBURG - In der ersten Welle der Corona-Pandemie haben sich die EU-Staaten eher auf sich selbst verlassen und gemeinsame Brüsseler Initiativen kaum genutzt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse des EU-Rechnungshofs für die Zeit bis Ende Juni 2020 hervor. Bis dahin war demnach nur wenig der zur Unterstützung von Gesundheitsmaßnahmen bereitgestellten EU-Finanzhilfen von 4,5 Milliarden Euro ausgezahlt. "Der größte Teil dieser Mittel war bis 30. Juni noch nicht verwendet worden", schreiben die Rechnungsprüfer. EU-Staaten verließen sich in der ersten Corona-Welle auf sich selbst (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:09) weiterlesen...

Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern. "Wir müssen den Lockdown bis Mitte Februar verlängern", sagte Söder dem "Münchner Merkur" (Dienstag). Auch beim Distanzunterricht an den Schulen und geschlossenen Kitas soll es demnach bis Mitte Februar bleiben. "Wir bleiben bei der bisherigen Linie", sagte der CSU-Politiker. MÜNCHEN - Vor den neuen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Fortführung des Lockdowns bis Mitte Februar. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 16:30) weiterlesen...