Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

BERLIN - Die Solarwirtschaft hat die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes scharf kritisiert.

12.10.2020 - 05:48:28

Solarwirtschaft warnt vor 'Marktbremse' - Kritik an EEG-Novelle. "Wir brauchen ein Solarbeschleunigungsgesetz und keine neuen Marktbremsen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, der Deutschen Presse-Agentur. Er warnte vor einem Markteinbruch bei der Errichtung neuer Photovoltaik-Dächer. Einem Gutachten zufolge verstoße die EEG-Novelle gegen Europarecht.

Das Bundeskabinett hatte im September eine Reform für einen schnelleren Ökostrom-Ausbau auf den Weg gebracht. Der Entwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht vor, die Ausbau-Ziele vor allem für Windräder an Land und für Photovoltaik zu erhöhen. Zuletzt ging der Ökostrom-Ausbau zu langsam voran, um die Ziele zu erreichen. Zugleich sollen die milliardenschweren Förderkosten für Erneuerbare Energien durch verschiedene Maßnahmen verringert werden.

Körnig sagte, ein großer Teil der heute installierten Solarstromanlagen sei mit der Intention gebaut worden, den eigenerzeugten Solarstrom selbst zu nutzen und somit unmittelbar an der Energiewende zu partizipieren. Durch die Novelle drohe aber nun, dass Tausende Solarstromanlagen außer Betrieb genommen werden.

Kritisiert werden vor allem Pläne, selbst genutzten Solarstrom weiterhin mit der EEG-Umlage zu belegen - die Rede ist von einer "Sonnensteuer". Dies verstoße gegen eine EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen, wie aus dem Gutachten einer auf Energierecht spezialisierten Berliner Anwaltskanzlei im Auftrag des Verbandes hervorgeht.

Die "Sonnensteuer" zähle zu den größten Hürden für den Weiterbetrieb von einigen Hunderttausend Solarstromanlagen, die nach 20 Jahren aus der Solarförderung fallen, so Körnig. Sie behindere die Nachrüstung alter Solarstromanlagen mit Batteriespeichern, E-Tankstellen und Wärmepumpen sowie die Errichtung neuer Solarstromanlagen. Die EEG-Umlage sei nicht zur finanziellen Belastung derer eingeführt worden, die in Photovoltaik investieren und selbst erzeugten Solarstrom auch selbst nutzen wollten.

Kritik kam auch vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Achim Dercks erklärte: "Unternehmen möchten selbst grünen Strom erzeugen und nutzen und somit unmittelbar die Energiewende mitgestalten. Der Wirtschaft sollten dabei keine Steine in den Weg gelegt werden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Dänemark verschärft Corona-Regeln - Kein Alkoholverkauf nach 22 Uhr. Von Montag an dürfen sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Zuvor lag die Grenze bei 50. Außerdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. "Corona ist nicht überstanden, im Gegenteil, es ist zurück mit voller Kraft", sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitagabend bei einer Pressekonferenz. Sie forderte die Dänen auf, ihre persönlichen Kontakte auf zehn Menschen zu beschränken. KOPENHAGEN - Die dänische Regierung hat am Freitag weitere Maßnahmen angekündigt, die den Anstieg der Corona-Neuinfektionen bremsen sollen. (Boerse, 23.10.2020 - 19:44) weiterlesen...

Bayer will neues Nierenmedikament für Diabetiker schnell auf den Markt bringen. Das teilte der Dax-Konzern am Freitag im Zuge der Vorstellung detaillierter Studiendaten zu dem Mittel mit. BERLIN - Bayer will bis zum Jahresende einen Zulassungsanträge für seinen Hoffnungsträger Finerenon zur Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Diabetes Typ 2 stellen. (Boerse, 23.10.2020 - 16:33) weiterlesen...

Oberstes Gericht Kaliforniens lehnt Berufung von Bayer in Glyphosat-Verfahren ab. Wie aus aktuellen Gerichtsunterlagen hervorgeht, lehnten die Richter bereits am Mittwoch (Ortszeit) einen entsprechenden Antrag des Agrarchemie- und Pharmakonzerns ab. Dabei geht es um den ersten Fall mit dem Krebsopfer Dewayne Johnson. Im Juli hatte ein Berufungsgericht in San Francisco den Schaden- und Strafschadenersatz, den ein Geschworenengericht Johnson im Jahr 2018 zugesprochen hatte, von ursprünglich 289 Millionen auf 20,5 Millionen Dollar (17,2 Mio Euro) gesenkt. SAN FRANCISCO - Das höchste Gericht des US-Bundesstaates Kalifornien hat einen Berufungsantrag des Bayer-Konzerns gegen ein erstes millionenschweres Glyphosat-Urteil abgelehnt. (Boerse, 23.10.2020 - 16:05) weiterlesen...

EU-Parlament lehnt Verbot von Fleisch-Namen für Veggie-Produkte ab (Boerse, 23.10.2020 - 14:34) weiterlesen...

Grüne: Gesetz zu schärferen Regeln für Fleischbranche vorerst vertagt. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD habe das entsprechende Arbeitsschutzkontrollgesetz, das nächste Woche im Bundestag verabschiedet werden sollte, von der Tagesordnung abgesetzt, sagte die Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte der Grünen-Fraktion, Beate Müller-Gemmeke, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. BERLIN - Anders als ursprünglich geplant soll nach Angaben der Grünen vorerst nicht über geplante schärfere Regeln für die Fleischbranche in Deutschland entschieden werden. (Boerse, 23.10.2020 - 14:25) weiterlesen...

Curevac-Chef rechnet weiterhin 2021 mit Impfstoff. "Glaube ich nicht", sagte er am Freitag in Stuttgart. Vielleicht gehe es schneller, aber er wolle da keine Versprechungen machen. "Das wäre einfach unlauter". Haas rechnet weiterhin mit dem ersten Halbjahr 2021. Das hänge unter anderem von der Rekrutierung der 30 000 Probanden für die nächste klinische Studie ab. Es brauche eine weltweit breite Immunisierung - er sei zuversichtlich, dass Curevac einen Platz finden werde, auch wenn der Impfstoff aus Tübingen mit ein paar Monaten Versatz komme, sagte Haas mit Blick auf Mitbewerber. Es gehe erstmal darum, den Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen, um einen Impfstoff zu haben. STUTTGART - Der Vorstandsvorsitzende des Tübinger Biopharmaunternehmens Curevac, Franz-Werner Haas, rechnet nicht damit, dass der Impfstoff seiner Firma gegen das Coronavirus noch dieses Jahr auf dem Markt kommt. (Boerse, 23.10.2020 - 14:08) weiterlesen...