Deutschland, Branchen

BERLIN - Die Regeln zur Vergabe von Transplantations-Organen in Deutschland werden nach Angaben der regelmäßigen Kontrolleure von den meisten Kliniken befolgt - es gab aber zwei problematische Fälle.

06.12.2018 - 16:11:24

Kontrolleure: Unregelmäßigkeiten bei zwei Transplantations-Zentren. Bei Prüfungen der Programme für Herztransplantationen in Köln-Lindenthal und für Lebertransplantationen am Uniklinikum in Frankfurt am Main seien "systematische Unregelmäßigkeiten" festgestellt worden. Das teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2017/2018 am Donnerstag in Berlin mit.

Insgesamt werde bei Herz-, Lungen- und Lebertransplantationen "weit überwiegend ordnungsgemäß und korrekt" gearbeitet, hieß es weiter. Fehler in einzelnen Zentren hätten kein systematisches Vorgehen zugunsten von Patienten erkennen lassen. Bei Transplantationen von Nieren und Bauchspeicheldrüsen seien "keinerlei Auffälligkeiten" festgestellt worden. Die Prüfer betonten, dass es weiterhin keine Anhaltspunkte für eine mögliche Bevorzugung von Privatpatienten gebe.

Bei den Prüfungen wird untersucht, ob bei Anmeldungen zu Wartelisten

- vor allem in dringendsten Fällen - gegen Richtlinien verstoßen

wurde. Hintergrund der Kontrollen sind auch Organspende-Skandale von 2012, die sich um Manipulationen bei Wartezeiten drehten. Träger der Kommissionen sind Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Autolobby macht sich für Handelspakt mit Europa stark. "Ein Handelsabkommen wäre eine einzigartige Möglichkeit, Schranken zu beseitigen", sagte Jennifer Thomas von der Alliance of Automobile Manufacturers, die zwölf große Hersteller vertritt, darunter auch die US-Ableger deutscher Marken wie BMW , Volkswagen oder Mercedes-Benz von Daimler . WASHINGTON - Vertreter der US-Autoindustrie haben sich am Freitag bei einer Anhörung des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer vehement für ein Handelsabkommen mit der EU und für eine Umkehr in der Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump stark gemacht. (Boerse, 15.12.2018 - 10:33) weiterlesen...

ROUNDU/Von der Haustür zur Haltestelle: Nachfrage nach Ridesharing steigt. Die Kunden erwarteten vor Ort "ein funktionierendes Gesamtsystem und keinen größer werdenden Flickenteppich oder Rosinenpickerei einzelner Anbieter zulasten der Gesamtheit", mahnte VDV-Geschäftsführer Jan Schilling. HAMBURG - Angesichts von steigender Nachfrage nach Leihfahrrädern, Carsharing und Sammeltaxis ruft der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zur Zusammenarbeit auf. (Boerse, 15.12.2018 - 10:32) weiterlesen...

AUSBLICK 2019/Comeback nach mauem Jahr? Goldanleger hoffen auf Trendwende. Angesichts zahlreicher politischer Risiken rund um den Globus könnte Gold ein Comeback als sicherer Hafen an den Finanzmärkten feiern. Sogar ohne größere Krisenszenarien sehen Experten eine Reihe von Faktoren, die den Goldpreis begünstigen könnten. Seit der im Herbst begonnenen Korrektur an den Börsen stehen die Zeichen auf Erholung. NEW YORK - Am Goldmarkt herrschte 2018 Flaute - doch für das neue Jahr schöpfen die Anhänger des gelben Edelmetalls Hoffnung. (Boerse, 15.12.2018 - 10:17) weiterlesen...

McAllister glaubt nicht an Ja des Unterhauses zu Brexit-Abkommen. Er sehe derzeit "kaum eine Chance", dass Premierministerin Theresa May das mit der EU ausgehandelte Abkommen durchs Parlament bringe, sagte der CDU-Politiker am Samstag im Deutschlandfunk. BERLIN - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, David McAllister (CDU), rechnet nicht mit einer Zustimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Vertrag. (Wirtschaft, 15.12.2018 - 10:09) weiterlesen...

AUSBLICK 2019/Krypto-Crash: Hat Digitalgeld wie Bitcoin noch eine Chance?. NEW YORK - Am 17. Dezember 2017 war es soweit: Der Bitcoin-Preis kratzte auf einigen Online-Börsen an der magischen Marke von 20 000 Dollar. Der Hype um digitale Währungen erreichte mit diesem Rekordstand einen neuen Höhepunkt. Auch einige Finanzanalysten ließen sich vom Krypto-Fieber anstecken und prognostizierten, dass die rasante Kursrally erst der Anfang sei. Die Euphorie verflog jedoch rasch, ein Jahr später steht der Bitcoin-Preis bei rund 3400 Dollar - der Kurs hat mehr als 80 Prozent eingebüßt. AUSBLICK 2019/Krypto-Crash: Hat Digitalgeld wie Bitcoin noch eine Chance? (Boerse, 15.12.2018 - 10:02) weiterlesen...

AUSBLICK 2019: Optimismus für Dax und Eurostoxx bei starken Schwankungen. Sie müssen eine mögliche Abkühlung der Weltkonjunktur ebenso berücksichtigen wie steigende Zinsen und politische Unwägbarkeiten. Der Brexit und die italienischen Verschuldungspläne könnten weiter auf der Stimmung lasten. FRANKFURT - Das Börsenjahr 2019 dürfte für Dax-Anleger knifflig werden. (Boerse, 15.12.2018 - 10:02) weiterlesen...