Transport, Verkehr

BERLIN - Die neue 3G-Regel wird in Zügen nach Angaben der Deutschen Bahn weitgehend eingehalten.

02.12.2021 - 12:54:26

Bahn: Bislang 200 Fahrgäste ohne 3G-Nachweis aus Zügen verwiesen. Fahrgäste müssen seit gut einer Woche belegen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G). 99 Prozent der kontrollierten Fahrgäste beachteten die Vorschrift, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Bisher hatten nach Bahn-Angaben rund 200 kontrollierte Reisende keinen Nachweis und mussten den Zug verlassen.

150 000 Reisende seien im Fernverkehr seit 24. November auf 3G kontrolliert worden, hieß es. Die Reisenden seien gut informiert und zeigten die Nachweise bei der Fahrkartenkontrolle vielfach von sich aus mit vor. "Die neue 3G-Regel wird durch die Fahrgäste begrüßt und breit akzeptiert", sagte Bahn-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke. Das sei ein gutes Signal für die Pandemie-Bekämpfung und für die Beschäftigten.

Die Bahn setzt für die stichprobenartigen Kontrollen ausgebildete Sicherheitskräfte sowie das Bord- und Service-Personal ein. Außerdem kann bei Fahrtausschlüssen die Bundespolizei zu Hilfe gerufen werden. Die 3G-Regelung soll helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen. Sie gilt bundesweit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht aber in Taxis. Verkehrsverbände und Gewerkschaften hatten die Vorgabe kritisiert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nabu: Planungen für Windkraft auf See ignorieren Naturschutz. Zudem fehle den Plänen die Rechtsgrundlage, kritisierte der Nabu am Donnerstag in Berlin nach einer Anhörung des federführenden Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zu den Windkraft-Ausbauplänen. HAMBURG/BERLIN - Die aktuellen Planungsentwürfe für den weiteren Ausbau der Windkraft auf See gefährden aus Sicht des Umweltverbandes Nabu den Naturschutz. (Boerse, 27.01.2022 - 14:43) weiterlesen...

Außenminister Kuleba: Ukraine bekam vorab Einblick in US-Schreiben an Russland. "Wir haben die schriftliche Antwort der USA gesehen, bevor sie an Russland übergeben wurde", schrieb der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Es habe keine Einwände von ukrainischer Seite gegeben. KIEW - Die USA haben der Ukraine nach Darstellung Kiews vorab Einblick in ihre Antwort auf russische Sicherheitsforderungen gegeben. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 14:41) weiterlesen...

Baerbock warnt vor Spaltung in Verhandlungen mit Russland. "Unsere stärkste Waffe ist und bleibt unsere Einigkeit. Wir müssen den Druck, den wir gemeinsam aufgebaut haben, wirken lassen", sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor einem Gespräch mit ihrem niederländischen Amtskollegen Wopke Hoekstra in Berlin. Man müsse sich gleichzeitig gegen "alle Versuche von außen zur Wehr setzen, die das Ziel haben, uns zu spalten", fügte sie hinzu. BERLIN - Außenministerin Annalena Baerbock hat vor dem Hintergrund des Streits über Waffenlieferungen an die Ukraine vor einer Spaltung des Westens gewarnt. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 14:41) weiterlesen...

Experten: Chance auf endemische Phase nach zwei Jahren Pandemie. MÜNCHEN - Trotz steigender Infektionszahlen sehen führende Corona-Experten zwei Jahre nach Bekanntwerden der ersten Fälle in Bayern eine Chance, von der Pandemie in die endemische Phase zu kommen. "Die neuesten Entwicklungen mit Omikron sehen wir nicht mit Panik, aber schon mit Sorge", sagte der Chef der München Klinik Schwabing, Axel Fischer, am Donnerstag anlässlich des zweiten Jahrestags. Am 27. Januar 2020 wurde hier der bundesweit erste bekannt gewordene Corona-Patient behandelt. Experten: Chance auf endemische Phase nach zwei Jahren Pandemie (Wirtschaft, 27.01.2022 - 14:32) weiterlesen...

Luxemburg erreicht Corona-Inzidenz von mehr als 2400. In der vergangenen Kalenderwoche betrug die Inzidenz bei den neuen Ansteckungen pro 100 000 Einwohner 2409, wie das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag mitteilte. In der Woche zuvor hatte der Wert bei 1848 gelegen. Am höchsten lag die Inzidenz bei Kindern bis 14 Jahren - mit einem Wert von 5320. LUXEMBURG - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Luxemburg weiter gestiegen. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 14:19) weiterlesen...

Dialog statt Waffenlieferung. Den außenpolitischen Kurs in dieser Frage um 180 Grad zu drehen, "das sollte man schon bei vollem Bewusstsein tun und vor allen Dingen damit nicht Türen für Deeskalation verschließen, die sich gerade in diesem Moment so zaghaft wieder öffnen", sagte Baerbock am Donnerstag im Bundestag mit Blick auf die Wiederaufnahme von Gesprächen. Die Bundesregierung arbeite an einem "starken Sanktionspaket", sagte sie. "Bei neuer Aggression steht die Bandbreite unserer Antworten zur Verfügung, inklusive Nord Stream 2", so Baerbock. BERLIN - Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Absage der Bundesregierung an Waffenlieferungen in die einen neuen russischen Angriff fürchtende Ukraine verteidigt. (Boerse, 27.01.2022 - 14:18) weiterlesen...