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Facebook Inc, US30303M1027

BERLIN - Die monatelange Kontroverse um die neuen Datenschutz-Regeln bei WhatsApp hat für Facebooks Chatdienst bisher nur geringe Folgen in Deutschland.

19.06.2021 - 11:55:27

Umfrage: Große Mehrheit nutzt WhatsApp nach Datenschutz-Streit weiter. In einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 79 Prozent an, dass sie die App auf ihrem Smartphone haben und sie auch nutzen. Gut die Hälfte der WhatsApp-Nutzer (52 Prozent) stimmte demnach den Mitte Mai in Kraft getretenen neuen Bestimmungen bereits zu.

geteilt werden könnten.

WhatsApp weist dies als Missverständnis zurück und erklärt, die Änderungen sollten vor allem eine Grundlage für die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden schaffen. Zugleich ließ der Dienst Pläne fallen, mit der Zeit den Funktionsumfang für die Nutzer, die den Regeln nicht zustimmen, stark einzuschränken.

Die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden ist der aktuelle Plan, wie Facebook schließlich Geld mit WhatsApp verdienen will. Das weltgrößte Online-Netzwerk übernahm WhatsApp 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar. Mit dem Kauf nahm Facebook zwar einen potenziellen Rivalen vom Markt, der Dienst trug bisher aber kaum zum Konzerngewinn bei.

Die populärste WhatsApp-Alternative unter den wenigen potenziellen Abwanderern ist der Umfrage zufolge Signal mit 27 Prozent. Auf die Technologie dieser App für sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung greift auch WhatsApp zurück. Bei der Komplett-Verschlüsselung sind Inhalte der Kommunikation grundsätzlich nur für die Teilnehmer im Klartext sichtbar, aber nicht für die Betreiber der Plattform. Signal wird inzwischen finanziell von WhatsApp-Mitgründer Brian Acton unterstützt, der den Facebook-Konzern verließ.

Fast gleichauf mit Signal lag in der Gunst möglicher WhatsApp-Abwanderer Telegram. Für die vom Gründer des russischen Facebook-Klons VKontakte, Pawel Durow, betriebene App wollen sich 26 Prozent entscheiden. Der Dienst Threema kam auf 16 Prozent, zu Facebooks hauseigener Alternative Messenger wollen 13 Prozent wechseln. Auf die klassische SMS statt Ende-zu-Ende verschlüsselter Chatdienste wollen 15 Prozent zurückgreifen.

Auch bei denen, die WhatsApp bereits verlassen haben, führt Signal mit 28 Prozent als Alternative. Jeweils rund jeder Fünfte unter ihnen nutzt Threema und Telegram, sowie 15 Prozent den Facebook Messenger. Bei der repräsentativen Online-Erhebung befragte Yougov Deutschland Mitte Juni 2029 Personen.

@ dpa.de

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