Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, Produktion

BERLIN - Die Mieten für einfache Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern, für die der Staat die Kosten trägt, sind nach Angaben der IG Bau seit 2015 im Bundesschnitt um 28 Prozent gestiegen.

21.02.2021 - 08:21:31

IG Bau kritisiert Wohnungspolitik des Bundes scharf. Konkret hätten die Mietpreise für solche Wohnungen mit einfachem Standard von Anfang 2015 bis Oktober 2020 von 5,43 Euro auf 6,96 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zugelegt, sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Robert Feiger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Print Montag, Online Sonntag).

Feiger verwies auf eine entsprechende Berechnung, die seine Gewerkschaft und der Mieterbund beim Pestel-Institut in Hannover in Auftrag gegeben hätten. Danach hätten sich die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum lediglich um 7,5 Prozent erhöht. Hätten sich die Mietpreise analog zu den Verbraucherpreisen entwickelt, hätten Bund und Kommunen laut Pestel-Institut 1,9 Milliarden Euro eingespart.

Der Gewerkschaftschef übte scharfe Kritik an der Wohnungsbaupolitik der vergangenen Jahre. "Der Steuerzahler zahlt die Mieten-Explosion über die Kosten der Unterkunft mit", sagte Feiger. "Der Staat zahlt über 1,9 Milliarden Euro pro Jahr "zu viel" an Vermieter - Geld, das er dringend in den bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau investieren muss."

Die Bundesregierung will am Dienstag eine Bilanz ihrer "Wohnraumoffensive" ziehen. Sie war vor zwei Jahren begonnen worden. Nach Darstellung des Mieterbunds dreht sich die Mietenspirale jedoch weiter nach oben. Gefordert werden neben einem Mietenstopp etwa Änderungen im Bodenrecht, mehr Neubau, strengere Regeln für Mietvertragskündigungen und mehr Modernisierungsförderung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

4732 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle registriert. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesfälle verzeichnet. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Iran lehnt Atom-Treffen mit USA vor Aufhebung der Sanktionen ab. "Die USA müssen vorher zum Atomabkommen zurückkehren und die illegalen Sanktionen gegen den Iran aufheben ... Dafür braucht man keine Verhandlungen", sagte Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Sonntagabend. Der Iran werde nur Taten anerkennen und dann entsprechend erwidern. TEHERAN - Der Iran hat ein von der EU vorgeschlagenes Atom-Treffen mit den USA und anderen Vertragspartnern des Wiener Atomabkommens von 2015 abgelehnt. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Ex-Präsident Trump schließt Kandidatur 2024 nicht aus. Der Republikaner erklärte am Sonntag bei der konservativen Konferenz CPAC in Orlando (Florida) aber nicht ausdrücklich sein Antreten bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl. Trump behauptete bei der jährlichen Veranstaltung konservativer Aktivisten erneut, er habe die Wahl im November gegen den Demokraten gegen Joe Biden eigentlich gewonnen - das entspricht nicht der Wahrheit. WASHINGTON - Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt hat der frühere US-Präsident Donald Trump eine mögliche Kandidatur 2024 nicht ausgeschlossen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Große Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Corona-Lockdowns. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge sind nur noch gut ein Drittel für eine Beibehaltung (26 Prozent) oder Verschärfung (9 Prozent) der geltenden Einschränkungen. 43 Prozent meinen dagegen, der Lockdown sollte bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch weiter gelockert werden. 17 Prozent sind sogar für eine komplette Rückkehr zur Normalität. 5 Prozent machten keine Angaben. BERLIN - Zweieinhalb Monate nach Beginn des harten Corona-Lockdowns ist es nach Auffassung einer großen Mehrheit der Deutschen Zeit für Lockerungen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:58) weiterlesen...

Corona-Lockerungen in Dänemark - Einzelhandel darf wieder öffnen. Nach mehr als zwei Monaten der coronabedingten Schließung dürfen Läden mit einer Fläche von weniger als 5000 Quadratmetern wieder öffnen, sofern sie nicht in einem Einkaufszentrum liegen - die bleiben vorerst nämlich noch dicht. Auch größere Läden wie Möbelhäuser dürfen ihre Türen wieder öffnen, allerdings streng begrenzt: Kunden müssen hier vorab eine Zeit gebucht haben, um in diesen Geschäften einkaufen zu können. KOPENHAGEN - Im nördlichsten deutschen Nachbarland Dänemark darf der Großteil der Einzelhändler ab Montag wieder Kunden in seinen Geschäften begrüßen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:58) weiterlesen...

Friseure öffnen wieder. BERLIN - Nach zweieinhalb Monaten im Corona-Lockdown dürfen am Montag bundesweit die Friseure wieder öffnen. Sie mussten seit dem 16. Dezember geschlossen bleiben, damals begann der harte Lockdown. In einigen Bundesländern öffnen zudem auch andere Einrichtungen, darunter sind etwa Gartenmärkte, Blumenläden, Fußpflegesalons oder Fahrschulen. Friseure öffnen wieder (Boerse, 01.03.2021 - 05:48) weiterlesen...