Produktion, Absatz

BERLIN - Die meisten Flüsse und Seen in Deutschland sind nach Einschätzung von Umweltschützern in einem schlechten Zustand.

16.05.2018 - 11:05:25

Umweltschützer: Zustand der Gewässer in Deutschland ist alarmierend. Insgesamt 92 Prozent der Gewässer seien durch Schadstoffe und Baumaßnahmen belastet, heißt es in einem Bericht des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). "Der BUND-Gewässerreport macht klar, dass sich die Politik endlich bewegen muss, damit unser Wasser noch zu retten ist", sagte der Vorsitzende Hubert Weiger am Mittwoch in Berlin.

Ursachen für den schlechten Wasserzustand seien unter anderem zu viel Dünger und Pestizide in der Landwirtschaft, der Ausbau und die Begradigung von Flüssen sowie Schadstoffe aus dem Bergbau. Auch Mikroplastik aus Produkten des täglichen Lebens belasten demnach zunehmend die Gewässer.

Mit der Kampagne "Rette unser Wasser" will der BUND künftig für einen besseren Gewässerschutz werben. Ziel sei es auch, ein Aufweichen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu verhindern. Diese schreibt Qualitätsstandards für Seen, Flüsse und das Grundwasser in den EU-Staaten vor. Der überwiegende Teil der Gewässer in Deutschland erfüllt diese Standards derzeit nicht.

Der aktuelle BUND-Report beurteilt lediglich die ökologische Qualität der Gewässer, etwa die biologische Vielfalt. Diese Faktoren sagen jedoch nichts über die Badequalität von Seen und Flüssen aus. Bei der Überprüfung von Badegewässern geht es primär um Krankheitserreger, die für Menschen gefährlich sein könnten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab - Kurs bricht ein. Der Betrag belaufe sich auf rund 4,6 Milliarden US-Dollar (gut 4 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde das unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn. MIDLAND/WILMINGTON - Nur knapp ein Dreivierteljahr vor der geplanten Abspaltung schreibt der US-Chemieriese DowDupont Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. (Boerse, 19.10.2018 - 07:07) weiterlesen...

Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne. BERLIN - Trotz der Beteiligung Saudi-Arabiens am Jemen-Krieg war der Wüstenstaat in diesem Jahr bisher der zweitbeste Kunde der deutschen Rüstungsindustrie. Bis zum 30. September erteilte die Bundesregierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro für das Königreich, das derzeit wegen des Verschwindens des Journalisten Jamal Khashoggi unter massivem internationalem Druck steht. Nur nach Algerien wurden mit 741,3 Millionen Euro Rüstungslieferungen in größerem Umfang genehmigt. Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne (Boerse, 19.10.2018 - 06:57) weiterlesen...

Software AG kann deutlich zulegen - Cloud und Integrationssparte schieben an. Dabei bremste der stärkere Euro das Wachstum noch etwas. DARMSTADT - Die Software AG notierte Konzern am Freitag in Darmstadt mitteilte. (Boerse, 19.10.2018 - 06:54) weiterlesen...

Mehr als 1000 Vorschläge für neues Rundfunkrecht. "Ich bin positiv überrascht. Wir haben rund 1200 Online-Eingaben erhalten, von denen sich etwa zwei Drittel auf die konkret zur Diskussion gestellten Vorschläge beziehen", sagte Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) aus Rheinland-Pfalz der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die meisten Eingaben - rund 450 - drehten sich um den Rundfunkbegriff und Vorschläge für eine Deregulierung beim Thema Streaming. Bei etwa 320 Eingaben ging es um die Plattform-Regulierung - die Sicherung der Vielfalt auf Medienplattformen - und den Umgang mit Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. MAINZ - Mehr als 1000 Zuschauer und Zuhörer haben im Internet Vorschläge für das neue Rundfunkrecht gemacht. (Boerse, 19.10.2018 - 06:31) weiterlesen...

Grüne: Bundesregierung bei Mietpreisbremse unverantwortlich. "Die große Koalition gaukelt den Mieterinnen und Mietern mit ihren Vorschlägen etwas vor", sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Deutschen Presse-Agentur. Es sei unverantwortlich, dass sich Union und SPD mit "halbherzigen Kurskorrekturen" zufrieden gäben. BERLIN - Die von der Bundesregierung geplante schärfere Mietpreisbremse wird nach Ansicht der Grünen-Bundestagsfraktion nicht für niedrigere Mieten sorgen. (Boerse, 19.10.2018 - 06:15) weiterlesen...

Bundestag befasst sich mit Plänen zu schärferer Mietpreisbremse. Die Pläne werden in erster Lesung diskutiert. Neu sind unter anderem Auskunftspflichten für Vermieter: Sie müssen offenlegen, welche Miete der Vormieter gezahlt hat, damit neue Mieter einfacher erkennen, ob zuviel gefordert wird. Auch wenn sie zum Beispiel wegen einer kostspieligen Modernisierung höhere Mieten verlangen dürfen, müssen die Vermieter das aktiv begründen. Die Verschärfung war ein zentrales Anliegen der SPD. Erstmals beraten die Abgeordneten zudem die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus. BERLIN - Der Bundestag befasst sich bei seiner Sitzung am Freitag (ab 09.00 Uhr) mit dem Entwurf der Bundesregierung zu einer schärferen Mietpreisbremse. (Boerse, 19.10.2018 - 05:46) weiterlesen...