Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Die Lokführergewerkschaft GDL knüpft die Aufnahme von Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn an eine Bedingung.

05.03.2021 - 18:44:02

Lokführer stellen Bedingung für Tarifverhandlungen bei der Bahn. Die Bahn müsse zunächst die Anwendung der Tarifverträge garantieren, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Der Konzern ist nämlich dabei, ein Gesetz umzusetzen, nach dem in einem Betrieb nur noch der Tarifvertrag mit der mitgliederstärksten Gewerkschaft gilt. Das ist in vielen Fällen nicht Lokführergewerkschaft, sondern die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

"Erst nach der Klärung dieses grundsätzlichen Problems können inhaltliche Tarifverhandlungen geführt werden", teilte Claus Weselsky mit, der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Man stehe am 12. März für ein Gespräch zur Verfügung. Der Tarifvertrag mit der GDL war Ende Februar ausgelaufen.

Die Gewerkschaft verlangt für das Zugpersonal sowie für Mitarbeiter der Fahrzeuginstandhaltung, des Netzbetriebs und für der Fahrweginstandhaltung 4,8 Prozent mehr Geld rückwirkend zum 1. März, außerdem eine Corona-Prämie von 1300 Euro. "Sie haben den Verkehr auf der Schiene rund um die Uhr selbst in der schlimmsten Corona-Krise sicher und zuverlässig aufrechterhalten und tun das immer noch", sagte Weselsky. Der Arbeitgeber missachte ihre Leistung.

Die Bahn hat die Forderung nach eigenen Angaben noch nicht erhalten. "Das gesamte Forderungspaket ist völlig überzogen und maßlos", erwiderte eine Sprecherin auf die Pressemitteilung der Gewerkschaft. "Anstatt Verantwortung zu übernehmen, leugnet die GDL nach wie vor die Corona-Schäden." Die Bahn fordere die Gewerkschaft erneut auf, endlich mit den Verhandlungen zu beginnen.

Die EVG hatte nach dem dramatischen Fahrgasteinbruch in der Pandemie schon im Herbst einer Nullrunde für diese Jahr und einer Erhöhung von 1,5 Prozent im Januar 2022 zugestimmt. Die Bahn sagte im Gegenzug zu, bis Ende 2023 keine betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen und die Beschäftigtenzahl weiter zu steigern. Der Versuch des Konzerns, dies in einer Schlichtung auch mit der GDL zu vereinbaren, schlug fehl.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'WSJ': Zwei Tote bei Unfall mit vermutlich fahrerlosem Tesla. Das "Wall Street Journal" zitierte am Sonntag einen Polizeisprecher in Harris County im Bundesstaat Texas, wonach ersten Erkenntnissen zufolge einer der Männer auf dem Beifahrer- und der andere auf dem Rücksitz gesessen habe, als der Wagen in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt sei. Nach vorläufigen Ermittlungen sei es zu "fast 99,9 Prozent sicher", dass bei dem Unfall niemand am Steuer gesessen habe, sagte der Polizeisprecher. Die Zeitung berichtete, es werde noch untersucht, ob das Fahrer-Assistenzsystem des Autos eingeschaltet gewesen sei. WASHINGTON - Bei einem Unfall mit einem vermutlich fahrerlosen Wagen der Marke Tesla sind in den USA nach einem Medienbericht zwei Menschen ums Leben gekommen. (Boerse, 19.04.2021 - 05:26) weiterlesen...

Frankreich verhängt für mehrere Länder Pflichtquarantäne. PARIS - Frankreich verschärft wegen der Corona-Pandemie die Einreise aus Brasilien, Chile, Argentinien und Südafrika. Angesichts der Besorgnis über Covid-19-Varianten soll ab dem 24. April eine zehntägige Pflichtquarantäne für Einreisende aus diesen Ländern gelten. Die Maßnahme trifft auch für Flugreisende aus dem französischen Überseedepartement Guyana zu. Frankreich verhängt für mehrere Länder Pflichtquarantäne (Wirtschaft, 18.04.2021 - 11:16) weiterlesen...

Intel-Firma Mobileye hofft auf Robotaxi-Dienst in Deutschland ab 2022. "Wenn alle Voraussetzungen passen, würden wir gern ab nächstem Jahr mit unserem Dienst nach Deutschland kommen", sagte Mobileye-Manager Johann Jungwirth der "Welt am Sonntag". Dafür wären aber rechtliche Bedingungen nötig: "Ich würde mich freuen, wenn der Bundestag, Bundesrat und Verkehrsministerium den entsprechenden Rahmen dafür schaffen." Mobileye hofft auf ein Gesetz zum autonomen Fahren, das im Sommer beschlossen werden könnte. JERUSALEM - Die Intel -Tochterfirma Mobileye kann sich den Start ihres ersten Robotaxi-Dienstes in Deutschland 2022 vorstellen. (Boerse, 18.04.2021 - 10:51) weiterlesen...

Wintereinbruch im Februar kostet Bahn 67 Millionen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Wie hoch der Schaden durch Schnee und Eis für private Bahnunternehmen war, konnte das Bundesverkehrsministerium nicht beziffern. Wegen der Folgen des Sturms Tristan fielen den Angaben zufolge bundesweit im Zusammenhang mit Schneefällen und Kälte rund 30 000 Zugfahrten komplett oder teilweise aus. Zuvor hatte die "Rheinische Post" (Samstag) berichtet. BERLIN - Der starke Wintereinbruch Anfang Februar hat bei der Deutschen Bahn zu Umsatzverlusten in Höhe von 67 Millionen Euro geführt. (Boerse, 17.04.2021 - 18:34) weiterlesen...

Neues Problem bei Boeings 737 Max weitreichender als gedacht. Die ursächlichen Produktionsmängel betreffen Komponenten in mehreren Bereichen des Cockpits, wie der Airbus-Rivale arbeite derzeit mit den betroffenen Fluggesellschaften an Lösungsvorschlägen, um diese bei der US-Luftfahrtaufsicht FAA einzureichen. SEATTLE - Boeings Problem mit der Elektrik des Unglücksfliegers 737 Max, wegen dem jüngst etliche Maschinen aus dem Verkehr gezogen wurden, ist weitreichender als zunächst angenommen. (Boerse, 17.04.2021 - 09:31) weiterlesen...

Bußgelder werden deutlich erhöht (Boerse, 16.04.2021 - 16:55) weiterlesen...