Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Facebook Inc, US30303M1027

BERLIN - Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitsminister Jens Spahn fordern, dass Europa im Umgang mit Daten einen Weg findet, der sich von dem in China und dem in den USA unterscheidet.

10.10.2019 - 19:20:25

Spahn und von der Leyen fordern soziale Marktwirtschaft für Daten. "Wir wollen einen verantwortlichen Umgang mit Daten, der sich am Gemeinwohl orientiert", schreiben die beiden CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag).

Bislang dominierten beim Umgang mit Daten zwei Modelle: das chinesische, das Daten und ihre Nutzer vollkommen verstaatlicht habe, und das amerikanische, wo mit Daten in erster Linie Geld verdient werde. "Sowohl der chinesische als auch der amerikanische Weg sind mit unseren europäischen Idealen nicht vereinbar", so Spahn und von der Leyen.

Europa müsse einen eigenen Weg zwischen den Vereinigten Staaten und China wählen, der Staat und Markt kombiniere. "Der europäische Umgang mit Daten muss auf Ausgleich bedacht sein: Wir müssen lernen, das große Potenzial der Datenschätze besser auszuschöpfen, aber zum Wohle der Gesellschaft und der Gemeinschaft." Der marktwirtschaftliche Wettbewerb um die Nutzung von Daten solle davon getrieben sein, welcher gesellschaftliche Mehrwert daraus entstehe. "Es wäre das Modell einer Art Sozialen Marktwirtschaft für den europäischen Datenraum: Der Staat sorgt für die Rahmenbedingungen, garantiert Sicherheit und sanktioniert Missbrauch - nach klaren, transparenten Regeln, die der demokratischen Kontrolle der Bürger unterliegen."

Als Beispiel nennen die beiden Politiker, dass das deutsche Gesundheitssystem eine staatliche Sammlung von Daten anstrebe, für das die Bürger ihre anonymisierten Daten freiwillig zur Verfügung stellen könnten. Zu dieser Datenbank solle unter kontrollierten Bedingungen die Forschung Zugang haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutsche Banken wollen 'digitalen Euro'. "Wir brauchen in Europa einen digitalen Euro", sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Hans-Walter Peters, am Samstag auf der Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Washington. Mit einer Digitalwährung sollen beispielsweise Überweisungen schneller funktionieren. Sie könnte Bitcoins und der umstrittenen, von Facebook geplanten Währung Libra Konkurrenz machen. WASHINGTON - Die deutschen Banken wollen sich für die Einführung einer Digitalwährung im Euroraum stark machen. (Boerse, 19.10.2019 - 18:41) weiterlesen...

'Einseitig': Katjes wegen Werbespot für vegane Schokolade kritisiert. "Der Clip ist eine sehr einseitige und überzogene Visualisierung von Massentierhaltung", sagte die Leiterin des Deutschen Werberats, Katja Heintschel von Heinegg, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Sie bezieht sich auf ein am Montag auf Facebook veröffentlichtes Video, in dem Katjes in düster gezeichneten Bildern zahlreiche Kühe zeigt, die im Gleichschritt zu Melkanlagen laufen. Eine Stimme sagt: "Jedes Leben ist wertvoll. BERLIN - Wegen eines Werbespots für seine vegane Schokolade steht das Süßwarenunternehmen Katjes in der Kritik. (Boerse, 18.10.2019 - 13:39) weiterlesen...

Zuckerberg verteidigt laschen Umgang mit Fakten in Politiker-Videos. "Ich denke nicht, dass die meisten Menschen in einer Welt leben wollen, in der man nur Dinge veröffentlichen kann, von denen Tech-Unternehmen glauben, dass sie zu 100 Prozent stimmen", sagte Zuckerberg bei einem Auftritt in der Georgetown-Universität am späten Donnerstag. WASHINGTON - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Entscheidung des Online-Netzwerks verteidigt, Politikern Werbeanzeigen mit irreführenden Inhalten zu erlauben. (Boerse, 18.10.2019 - 11:55) weiterlesen...

Facebook startet groß angelegte Werbekampagne in Deutschland. Das Netzwerk veröffentlichte am Montag die ersten TV-Spots und Print-Anzeigen mit Geschichten von Menschen, die sich in Facebook-Gruppen verbinden, austauschen und unterstützen. "Es handelt sich um die größte Werbekampagne für Facebook in Deutschland", sagte Ineke Paulsen, Marketing-Chefin für Zentraleuropa. HAMBURG - Facebook will sein Image in Deutschland mit einer aufwendigen Werbekampagne verbessern. (Boerse, 14.10.2019 - 10:30) weiterlesen...