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MLP AG, DE0006569908

BERLIN - Die große Mehrheit der Deutschen ist mit dem Gesundheitssystem im Land zufrieden.

09.10.2019 - 11:46:25

Umfrage: Deutsche zufrieden mit Gesundheitswesen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach für den Finanzdienstleister MLP hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. 77 Prozent der Bevölkerung bewerten demnach das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung in Deutschland als gut oder sehr gut. Lediglich 20 Prozent sehen die Lage eher skeptisch.

Zunehmend Klagen gibt es allerdings über lange Wartezeiten bei der Terminvergabe. 62 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal in den letzten ein bis zwei Jahren sehr lange auf einen Termin beim Arzt gewartet zu haben - der Studie zufolge ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2012. Zwar klagen weniger privat Versicherte über lange Wartezeiten, aber auch sie warten nach eigenen Angaben heute länger auf Termine.

In der Studie wurden neben der Bevölkerung auch die Ärzte befragt. Die große Mehrheit der Fachärzte (77 Prozent) sagt, dass Patienten bei ihnen in der Regel innerhalb von vier Wochen einen Termin bekommen können. Viele Mediziner beklagen allerdings, dass Patienten fest vereinbarte Termine nicht wahrnehmen, ohne diese abzusagen. In der Bevölkerung räumt immerhin rund jeder Fünfte ein, dass er einen vereinbarten Arzttermin aus Vergesslichkeit oder anderen Gründen schon einmal nicht wahrgenommen hat, ohne in der Praxis Bescheid zu sagen.

Die Ärzte bewerten das deutsche Gesundheitssystem sogar noch positiver als die Bevölkerung, sind aber mit Blick auf die Zukunft deutlich pessimistischer als die Bevölkerung. Sowohl in Stadt und Land als auch in Ost und West sagen heute mehr Mediziner als noch vor drei Jahren, dass es bei ihnen in der Region einen Ärztemangel gibt. Besonders groß ist das Problem aus Sicht der Ärzte im Osten und in ländlichen Regionen. Das sieht auch die Bevölkerung so. Allerdings zeigt die Umfrage auch, dass die Bevölkerung das Problem Ärztemangel weitaus weniger schlimm einschätzt, als es die Ärzte selbst tun.

@ dpa.de