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Transport, Verkehr

BERLIN - Die E-Tretroller des Unternehmens Lime sind inzwischen in 13 von 15 deutschen Städten wieder verfügbar.

27.06.2020 - 09:33:41

Lime-Deutschlandchef: Sind an den meisten Standorten wieder aktiv. "Wir haben nach und nach wieder aufgemacht und sind inzwischen an nahezu allen Standorten wieder aktiv", sagte Lime-Deutschlandchef Jashar Seyfi der Deutschen Presse-Agentur. Noch seien die Nutzerzahlen weit entfernt vom Vorkrisen-Niveu.

gehörten. "Wir sind derzeit damit beschäftigt, alle Fahrzeuge einzusammeln und in unsere Lagerhäuser zu bringen", sagte Seyfi. Wann und wo die in auffälligem rot lackierten E-Fahrzeuge wieder auf die Straße kommen, sei aber noch offen. So schnell wie möglich sei die Rückkehr der Fahrzeuge aber auch für Berlin geplant, hieß es.

Seit einem Jahr sind E-Tretroller in Deutschland zugelassen und seither gibt es zahlreiche Anbieter auf dem schwer umkämpften Markt. Da Technik und Ausstattung der Roller sich nur geringfügig voneinander unterscheiden, wird der Wettbewerb vor allem über die Flottengröße und den Preis geführt. Schon länger erwarten deshalb Marktexperten, dass sich viele Anbieter nach und nach wieder zurückziehen werden. Auch Uber scheint es so gegangen zu sein. "Leider hat Jump bei jeder Fahrt einen erheblichen Verlust gemacht und konnte den Betrieb nicht aufrechterhalten", teilte Lime mit.

In den vergangenen Tagen machten zudem Videos in den sozialen Medien die Runde, auf denen zu sehen war, wie Hunderte der roten Fahrräder industriell vernichtet wurden. Fans und Nutzer äußerten sich mit Verweis auf die Nachhaltigkeit empört. Lime selbst habe mit den Vorgängen nichts zu tun gehabt, betonte Seyfi: "Uns war zu keinem Zeitpunkt bekannt, dass Uber die Verschrottung der Fahrräder veranlasst hatte und waren selbst bestürzt, als wir die Videos gesehen haben."

@ dpa.de

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