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Internet, Software

BERLIN - Die deutsche Smartphone-Bank N26 hat ihr Geschäft auf die USA ausgedehnt.

11.07.2019 - 14:42:40

Deutsche Smartphone-Bank N26 startet in den USA. Am Donnerstag wurden die ersten Kunden von einer Warteliste von rund 100 000 Interessanten freigeschaltet. "Nun geht es wirklich los", sagte N26-Mitbegründer Valentin Stalf der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In den USA will N26 vor allem damit punkten, dass die Grundvariante des Kontos kostenlos ist und die Anwender über ihr Smartphone in Echtzeit einen Überblick über ihre Finanzen haben. Zudem verlange man im Gegensatz zu den meisten US-Banken keine Mindestumsätze. "Hier kommt eine Innovation aus Europa in die USA, während das sonst ja eher in die andere Richtung läuft", sagte Stalf.

zusammenarbeitet, ist in den USA Visa der Kooperationspartner. Die App sehe sonst in den USA quasi genauso aus wie in Deutschland oder Europa. Wegen der regulatorischen Bedingungen gebe es im Hintergrund aber Unterschiede. "So werden die Daten der US-Kunden auf Servern in den USA gespeichert, während die Daten der Kunden aus Europa in europäischen Rechenzentren liegen."

N26 wurde 2013 gegründet und befindet sich auf Wachstumskurs. Im Juni hat die Firma die Marke von 3,5 Millionen Kunden überschritten, das monatliche Transaktionsvolumen hat nach Angaben des Unternehmens die Schwelle von zwei Milliarden Euro erreicht. Der Kundenservice bei N26 war allerdings auch Thema kritischer Medienberichte.

Im Mai hatte die Finanzaufsicht Bafin N26 ferner verpflichtet, Mängel bei Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung zu beheben. Die App-Bank wurde beispielsweise angehalten, einige Bestandskunden neu zu identifizieren und Rückstände bei der Kontrolle verdächtiger Transaktionen aufzuarbeiten. Stalf sagte, man habe inzwischen den Kundenservice spürbar verbessert und sei den Forderungen der Bafin nachgekommen.

N26 verdient sein Geld vor allem mit Zusatzleistungen wie einer Premium-Mitgliedschaft, die bestimmte Versicherungsleistungen beinhalten. Zwischen 20 und 30 Prozent der N26-Kunden hätten sich für ein solches Premium-Konto entschieden, sagte Stalf. Im Vergleich zu etablierten Banken stehe N26 aber nicht unter einem so hohen Erlösdruck, da die Kosten viel niedriger seien.

@ dpa.de

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