Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise.

25.09.2020 - 15:06:28

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Beitragseinnahmen haben sich demnach von Januar bis August gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent erhöht. Die Rentenversicherung rechnet den Angaben zufolge für dieses Jahr mit Einnahmen in Höhe von 223 Milliarden Euro. 2019 lagen sie bei 222 Milliarden Euro.

"In Anbetracht der ökonomischen Rahmenbedingungen, die sich durch die Corona-Krise deutlich verschlechtert haben, ist dies für die Rentenversicherung eine positive Nachricht", sagte Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund. Erklärt wird die Entwicklung auch damit, dass Rentenbeiträge auch bei Kurzarbeit und beim Bezug von Arbeitslosengeld I weiter gezahlt werden. Damit werde sichergestellt, dass es während dieser Zeiten zu einer durchgehenden Absicherung in der Rentenversicherung kommt.

Die Finanzreserve der Rentenkasse - die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage, mit der Beitragsschwankungen während des Jahres ausgeglichen werden - stand den Angaben zufolge Ende August bei 35,7 Milliarden Euro. Das entspreche 1,51 Monatsausgaben. Ende 2019 lag sie noch bei rund 40,5 Milliarden Euro. Die Rücklage wird allerdings auch planmäßig abgebaut, um den Beitragssatz bis zum Jahr 2024 stabil zu halten.

Wie sich die positive Entwicklung auf die nächste Rentenanpassung im kommenden Sommer auswirken wird, ist noch nicht absehbar. Ende Juni hatte die Rentenversicherung die Prognose abgegeben, dass es 2021 voraussichtlich im Westen keine und im Osten nur eine geringe Erhöhung geben werde. Bei dieser Aussage bleibe man vorerst, sagte ein Sprecher am Freitag. Die endgültige Entscheidung fällt wie immer im Frühjahr. Die jährliche Anpassung wird von der Bundesregierung per Verordnung festgelegt. Der Bundesrat muss zustimmen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Luxuswasser und Kohleausstieg: Steuerzahlerbund rügt Verschwendung. Bund, Länder und Kommunen in ganz Deutschland seien erneut sorglos mit dem Geld der Bürger umgegangen, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel am Dienstag. BERLIN - Staatsunternehmen mit hohen Verlusten, der Kohleausstieg mit Milliarden-Entschädigungen und ein Bahnübergang mitten auf dem Feld - ohne Weg oder Straße: Der Bund der Steuerzahler hat mit 100 Beispielen die Geldverschwendung deutscher Behörden angeprangert. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 15:15) weiterlesen...

Spanien will Steuern für Reiche und Ausgaben für Soziales erhöhen. Ministerpräsident Pedro Sánchez und sein Koalitionspartner, Vizeregierungschef Pablo Iglesias, kündigten am Dienstag höhere Abgaben für große Wirtschaftsunternehmen sowie für Besserverdienende ab 200 000 Euro Jahreseinkommen und Vermögen ab einem Wert von zehn Millionen Euro an. MADRID - Die linke spanische Regierung setzt bei der Bekämpfung der Corona-Folgen auf höhere Steuern für Reiche und mehr Geld für soziale Aufgaben. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 12:19) weiterlesen...

Steuerzahlerbund rügt staatliche Geldverschwendung. Durch einen CO2-Preis wäre Kohleverstromung mittelfristig ohnehin wirtschaftlich unrentabel geworden, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel am Dienstag. Durch den staatlich beschlossenen Ausstieg mit Entschädigungszahlungen für Energiekonzerne aber würden die Steuerzahler unnötig zur Kasse gebeten. BERLIN - Der Bund der Steuerzahler hat Geldverschwendung deutscher Behörden angeprangert und auch den aus seiner Sicht zu teuren Kohleausstieg kritisiert. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 11:42) weiterlesen...

VW-Chef Diess hält weitere Kaufprämien für unnötig. "Falls wir uns nicht einem zweiten Lockdown oder einem weiteren Konjunkturabschwung gegenübersehen, würde ich argumentieren, dass es keine neue Kaufprämie braucht", sagte Diess der "Financial Times" (Dienstag). "Es gab eine ganze Reihe von Anreizen da draußen für Elektroautos und Plugin-Hybride in Deutschland und quer durch Europa, und es hat funktioniert", sagte er. Diess hatte sich zu Beginn der Pandemie lautstark für staatliche Kaufprämien eingesetzt. Auch Daimler-Chef Ola Källenius hat sich bereits gegen weitere Kaufprämien ausgesprochen. LONDON - Volkswagen -Konzernchef Herbert Diess hält eine neue Kaufprämie für Autos derzeit nicht für nötig. (Boerse, 27.10.2020 - 09:45) weiterlesen...

DIW-Chef Fratzscher: Mehrwertsteuersenkung nicht verlängern. "Zum einen, weil sie sehr teuer ist, zum anderen, weil die Logik war, durch eine temporäre Absenkung der Mehrwertsteuer zu einem vorgezogenen Konsum beizutragen. Dies würde bei einer Verstetigung der Mehrwertsteuersenkung nicht mehr funktionieren", sagte der Wirtschaftsforscher der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). BERLIN - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, rät davon ab, die befristete Senkung der Mehrwertsteuer über das Jahresende hinaus zu verlängern. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 05:22) weiterlesen...

3,2 Prozent und Pflegezulage - Tarifabschluss im öffentlichen Dienst (erweiterte Fassung) (Boerse, 25.10.2020 - 16:44) weiterlesen...