Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Produktion, Absatz

BERLIN - Die deutsche Ernährungsbranche will das Geschäft mit China ausbauen und dringt auf bessere Handelsbedingungen.

12.06.2019 - 06:33:38

Ernährungsbranche setzt auf Ausbau des Handels mit China. "China ist ein wichtiger und wachsender Markt, der insbesondere deutsche Agrarprodukte wegen ihrer hohen Qualität und Sicherheit nachfragt", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) forderte vor einer Reise von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) nach China, das Vermeiden neuer Handelsbarrieren noch stärker in den Fokus zu rücken. Zu schaffen machen der Branche beim Export unter anderem Probleme mit tierärztlichen Zertifikaten und beim Zoll.

"Bei der Erschließung und Offenhaltung des chinesischen Marktes benötigen wir dringend die Unterstützung der Politik", sagte BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabet der dpa. Klöckner wird an diesem Donnerstag zu Gesprächen in China erwartet. Zu den Themen des viertägigen Besuchs gehört eine weitere Marktöffnung für deutsche Produkte. Nach wie vor gebe es Hindernisse beim Zugang deutscher Unternehmen, etwa bei Äpfeln, Weizen und Gerste, aber auch bei Rind- und Geflügelfleisch, erläuterte das Ministerium. Bei der Reise wird Klöckner von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

China ist nach Branchenangaben der größte Absatzmarkt der deutschen Ernährungswirtschaft außerhalb der EU. Angesichts der wachsenden Nachfrage und Kaufkraft der chinesischen Verbraucher sehen deutsche Produzenten dort ein großes Wachstumspotenzial, zumal die Märkte in Europa schon ziemlich gesättigt sind. Im vergangenen Jahr wurden Lebensmittel im Wert von 1,5 Milliarden Euro nach China exportiert - nach jahrelang hohen Zuwachsraten herrsche aktuell jedoch Stagnation, hieß es bei der BVE. Beliebteste Lebensmittel sind Fleischprodukte, Milcherzeugnisse, Backwaren, Bier, Wein und Süßwaren aus Deutschland.

Besonders der Export von Schweinefleisch und Milchprodukten sei noch ausbaufähig, betonte der Bauernverband. Bei Schweinefleisch gehe es dabei vor allem um Teile wie Pfötchen, Ohren, Schwänze und Innereien, die bei deutschen Verbrauchern nicht gefragt seien.

Schwierigkeiten bei Exporten gibt es etwa mit Einfuhrbestimmungen und Zollverfahren, wie es bei der Ernährungsindustrie hieß. So würden identische Warengruppen teils ungleich behandelt und Anforderungen an Inhaltsstoffe ohne übliche Informationen geändert. Bei Bio-Produkten würden die EU-Regeln nicht als gleichwertig anerkannt, so dass eine aufwendige Zertifizierung nach chinesischen Bio-Standards nötig sei.

Von China nach Deutschland eingeführt werden Agrarprodukte im Wert von ebenfalls gut einer Milliarde Euro im Jahr. Darunter sind Fische, Blumen, Gemüse, Früchte, Kaffee und Tee. Dabei sei es für deutsche Verarbeiter wichtig, dass Lieferanten hiesige Lebensmittelstandards einhalten, sagte BVE-Geschäftsführerin Sabet. Überschreitungen von Grenzwerten, mangelnde Hygiene oder fehlerhafte Kennzeichnungen von Lebensmitteln erschwerten den Warenverkehr. Auch Standards beim Umweltschutz müssten eingehalten werden und nachvollziehbar sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Berliner Senat berät über fünfjährigen Mietenstopp. Die rot-rot-grüne Landesregierung beschließt am Dienstag möglicherweise ein Eckpunktepapier, das Grundlage für einen Gesetzentwurf werden könnte. Es sieht vor, dass die Mieten in der Hauptstadt fünf Jahre lang nicht erhöht werden dürfen. Überhöhte Mieten sollen zudem auf Antrag gesenkt werden können. BERLIN/FRANKFURT - Mitten in der aufgeheizten Debatte um bezahlbares Wohnen in Deutschland berät der Senat in Berlin darüber, die Mieten einzufrieren. (Boerse, 18.06.2019 - 06:17) weiterlesen...

Versum-Aktionäre stimmen Übernahme durch Darmstädter Merck zu. Die Investoren stimmten dem Deal am Montag (Ortszeit) wie erwartet bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Tempe (US-Bundesstaat Arizona) zu. Merck-Chef Stefan Oschmann begrüßte die Entscheidung und versprach erneut, dass der Zusammenschluss langfristige Vorteile für Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner bringen werde. TEMPE/DARMSTADT - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat bei seiner angestrebten Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum Materials grünes Licht von den Aktionären der US-Firma bekommen. (Boerse, 18.06.2019 - 06:15) weiterlesen...

Oetker stellt Zahlen vor - Erstmals ohne Reederei. BIELEFELD - Die Oetker-Gruppe stellt am Dienstag (11.00 Uhr) ihre Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vor. Erstmals ist darin nicht mehr die Reederei Hamburg-Süd enthalten, die Oetker an den dänischen Marktführer Maersk verkauft hatte. Nach mehr als 80 Jahren hatte sich das Familienunternehmen zum 30. November 2017 von seinem Geschäftsfeld Schifffahrt getrennt. Mit dem Einnahmen wollte Oetker die anderen Geschäftsfelder stärken und Zukäufe finanzieren. Oetker stellt Zahlen vor - Erstmals ohne Reederei (Boerse, 18.06.2019 - 05:47) weiterlesen...

BGH verkündet Urteil zu Bankgebühren für Schalterbuchungen. Die Frage ist, ob ihnen fürs Abheben und Einzahlen am Schalter ein Aufpreis berechnet werden darf. Die Wettbewerbszentrale hat nach einem Kundenhinweis die Sparkasse im schwäbischen Günzburg verklagt. Dort kostet eine Buchung am Schalter je nach Kontomodell einen oder zwei Euro - zusätzlich zum monatlichen Grundpreis für das Girokonto. Inklusive ist nur der Service am Geldautomaten. Hier konnte der Kunde aber maximal 1500 Euro am Tag abheben. (Az. KARLSRUHE - Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verkündet am Dienstag (10.00 Uhr) ein Urteil zu Extra-Gebühren für Bankkunden. (Boerse, 18.06.2019 - 05:47) weiterlesen...

'Starke Schiene' - Bahnchef Lutz stellt neue Konzernstrategie vor. Unter der Überschrift "Starke Schiene" soll sich der Staatskonzern wieder stärker auf sein Kerngeschäft besinnen: die Eisenbahn in Deutschland. Nach erheblichen Problemen auf dem Heimatmarkt zieht die Bahn damit endgültig einen Schlussstrich unter frühere internationale Expansionspläne. BERLIN - Mehr Züge, mehr Fahrgäste, mehr Klimaschutz - Bahnchef Richard Lutz will an diesem Dienstag dem Aufsichtsrat seine neue Strategie vorstellen. (Boerse, 18.06.2019 - 05:47) weiterlesen...

Berliner Senat berät Eckpunkte zu Mieterhöhungsstopp. Ein Eckpunktepapier sieht vor, dass die Mieten fünf Jahre lang nicht steigen sollen. Das soll helfen, dass Wohnungen bezahlbar bleiben. Zudem sollen Mieten auf Antrag gesenkt werden können. Wenn der Senat das Eckpunktepapier beschließen sollte, wird in einem nächsten Schritt ein Gesetzentwurf erarbeitet. Am Ende müsste das Abgeordnetenhaus darüber abstimmen, ob der von der Wohnungswirtschaft kritisierte Mietendeckel tatsächlich kommt. Berlin wäre laut Deutschem Mieterbund das erste Bundesland mit einem solchen Mietenstopp. BERLIN - Der Berliner Senat berät am Dienstag über ein Mieterhöhungsverbot in der Bundeshauptstadt. (Boerse, 18.06.2019 - 05:47) weiterlesen...