Indikatoren, Sachversicherungen

BERLIN - Die Corona-Krise hat bei der Zufriedenheit der Menschen mit ihrer Finanzsituation keinen bleibenden Schaden hinterlassen.

28.10.2021 - 12:24:29

Umfrage: Menschen halten ihre Finanzen für so gut wie vor Corona. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Kantar hervor. 43 Prozent bezeichnen die Lage als gut oder sehr gut. Damit wurde das hohe Niveau von 2019 wieder erreicht, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband anlässlich des Weltspartags an diesem Freitag mitteilte. Ihre Ausgaben haben viele in den vergangenen Monaten dennoch eingeschränkt, etwa jeder Vierte will nach eigener Aussage mehr sparen. Vorsicht gehe noch immer vor Konsum, hieß es.

"Vorsicht ist gut. Wir müssen aber aufpassen, dass die Vorsicht nicht in Zukunftsangst umschlägt", sagte Sparkassenpräsident Helmut Schleweis am Donnerstag. Die steigenden Preise und niedrigen Zinsen seien Gift für die Anleger. Die Inflation werde jedoch nicht schnell wieder gehen. Notwendig sei eine Kurswende in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, damit die Zinsen wieder steigen.

Gestiegen sei in der Pandemie der Wunsch vieler Befragter nach einer eigenen Wohnung. 35 Prozent der 20- bis 50-Jährigen wollen eine Immobilie kaufen, 8 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. "Für viele Normalverdiener ist Wohneigentum heute kaum mehr bezahlbar", kritisierte Schleweis. Die neue Bundesregierung müsse Wohneigentum als Altersvorsorge stärker fördern. Nach Angaben des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken sind Wohnimmobilien im ersten Halbjahr 2021 durchschnittlich 9,6 Prozent teurer geworden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/Chipmangel belastet Autobranche weiter - Rückgang bei Neuzulassungen (Wiederholung aus technischen Gründen) (Boerse, 04.12.2021 - 12:11) weiterlesen...

AUSBLICK 2022: Steigende Inflation - Wie kam es dazu und wie geht es weiter?. Die Teuerung in Deutschland kennt seit Monaten nur eine Richtung: nach oben. Inflationsraten von vier oder mehr Prozent gab es hierzulande zuletzt Anfang der 1990er Jahre, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung. Bei vielen Menschen wächst die Sorge, dass ihr sauer verdientes Geld zunehmend an Wert verliert. FRANKFURT - An der Tankstelle und beim Heizölkauf reiben sich die Verbraucher verwundert die Augen: Die Preise steigen und steigen. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 18:18) weiterlesen...

USA: Industrieaufträge steigen stärker als erwartet. Es seien 1,0 Prozent mehr Bestellungen eingegangen, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem halb so starken Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet. Ohne den Transportsektor erhöhten sich die Bestellungen um 1,6 Prozent. WASHINGTON - Die US-Industrie hat im Oktober mehr Aufträge erhalten als erwartet. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 16:20) weiterlesen...

Organisation: Flugverkehr in Europa im Dezember weit unter Prognose. Demnach hätte man eigentlich wieder mit rund 82 Prozent des Flugverkehrs verglichen mit 2019 gerechnet, schrieb Eurocontrol-Generaldirektor Eamonn Brennan am Freitag auf Twitter. In den ersten Dezembertagen habe man aber 8 Prozentpunkte darunter gelegen. Es sehe so aus, als wirkten sich neue Beschränkungen bereits aus. BRÜSSEL - In den ersten Dezembertagen gab es in Europa laut der Europäischen Organisation zu Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) deutlich weniger Flugverkehr als erwartet. (Boerse, 03.12.2021 - 16:19) weiterlesen...

USA: Stimmung im Dienstleistungssektor so gut wie nie. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) kletterte zum Vormonat um 2,4 Punkte auf 69,1 Zähler, wie das Institut am Freitag in Tempe mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Erhebung der Daten im Jahr 1997. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang auf im Schnitt 65 Punkte gerechnet. Mit einem Wert von deutlich mehr als 50 Punkten signalisiert der Indikator ein kräftiges Wirtschaftswachstum. TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA ist im November abermals auf ein Rekordhoch gestiegen. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 16:16) weiterlesen...

US-Arbeitsmarkt liefert durchwachsenes Bild. Zwar schuf die Wirtschaft erneut zusätzliche Stellen, allerdings viel weniger als von Experten erwartet wurden. Dagegen überraschte die Arbeitslosigkeit mit einem deutlichen Rückgang. Der US-Dollar geriet nach den Zahlen dennoch unter Druck. WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat im November kein eindeutiges Bild abgegeben. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 15:11) weiterlesen...