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Regierungen, Medizintechnik

BERLIN - Die Bildungsgewerkschaft VBE hat die Vereinbarungen der Gesundheitsminister der Länder zu Corona-Quarantäneregeln für Schüler begrüßt, gleichzeitig aber konkretere Vereinbarungen bei dem Thema gefordert.

06.09.2021 - 20:07:28

Bildungsgewerkschaft VBE begrüßt Quarantäne-Einigung für Schüler. "Die Zeit für eine Quarantäne zu verkürzen und sie auf fünf Tage durch einen Test zu begrenzen, trägt dazu bei, transparente Regelungen zu schaffen. Das baut Unmut und Unverständnis der Menschen ab", sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die eigentliche Aufgabe bleibe aber, nachvollziehbar und möglichst ebenso bundesweit festzulegen, nach welchen Indikatoren entschieden werde, wer in Quarantäne gehen müsse.

"Es kann doch nicht sein, dass bei vergleichbaren Bedingungen mal die Sitznachbarin, mal der Gruppentisch und mal die ganze Klasse in Quarantäne gehen muss", sagte Beckmann. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vertritt nach eigenen Angaben als Gewerkschaft die Interessen von rund 164 000 Pädagoginnen und Pädagogen in Deutschland.

Die Gesundheitsminister hatten sich am Montag mehrheitlich für einfachere Quarantäne-Regeln bei Coronafällen in Schulen ausgesprochen. Grundsätzlich solle bei einem Fall nicht mehr für die gesamte Klasse Quarantäne angeordnet werden, hieß in einem Beschluss nach Beratungen mit dem Bund. Symptomfreie Kinder, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne sind, sollen diese frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden können. Bislang gehen die Länder bei einer Quarantänedauer von 14 Tagen unterschiedlich damit um, wenn sich in einer Klasse ein infiziertes Kind findet. Teilweise werden nur Sitznachbarn in Quarantäne geschickt, teils ganze Klassen.

@ dpa.de

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