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BERLIN - Die Berliner Start-up-Fabrik Rocket Internet behält für ausgewählte Beteiligungen nach gesunkenen Verlusten 2017 die Gewinnzone im Blick.

13.04.2018 - 12:19:41

Rocket Internet sieht Fortschritte auf Weg zu Profitabilität. "Für 2018 erwarten wir weitere Fortschritte", sagte Vorstand Oliver Samwer am Freitag. Er legte sich jedoch nicht fest, ab wann welche Beteiligung Geld verdienen soll. "Die meisten Firmen sind stark genug, dass sie ihre eigenen Ziele formulieren", sagte er. Rocket war 2017 an dem Ziel gescheitert, drei seiner Unternehmen in die Gewinnzone zu bringen.

aufgestiegen. Großaktionäre sind die Brüder Marc, Oliver und Alexander Samwer.

Insgesamt hatte Rocket zum Jahreswechsel 89 Tochtergesellschaften, 35 weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz der Rocket Internet SE selbst sank nach Verkäufen von Beteiligungen von 50,4 Millionen Euro auf 36,8 Millionen Euro. Den Verlust bezifferte der Konzern auf 6 Millionen Euro nach 741,5 Millionen Euro im Vorjahr. Der extreme Rückgang hing unter anderem mit dem Verkauf von Aktien der Delivery Hero und des Online-Händlers Lazada zusammen.

Der Aktienkurs der Rocket Internet SE gab am Freitag nach. Nach frühen Gewinnen rutschte die Aktie um etwa zweieinhalb Prozent ins Minus. Mit gut 25 Euro notiert das Papier jedoch weiter deutlich höher als vor einem Jahr, bleibt vom Ausgabepreis von 42,50 Euro vom Oktober 2014 aber weit entfernt.

@ dpa.de