Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN - Der VW -Konzern fordert ein klares Bekenntnis der Automobilbranche zu den schärferen Klimazielen in der Europäischen Union.

25.10.2020 - 15:01:29

VW-Chef fordert Bekenntnis der Autobranche zu schärferen Klimazielen. "Es ist besser, wir gestalten den Wandel jetzt mit, als einer Entwicklung hinterherzulaufen", sagte Vorstandschef Herbert Diess dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility" (Montag). "Wir stehen zu den EU-Flottenzielen und dem Green Deal".

Der Verkehrssektor sei maßgeblich für die CO2-Reduzierung. "Wir können den Status Quo nicht aufrecht erhalten", mahnte der VW-Vorstandsvorsitzende. Viele Industrieverbände verteidigten den Status, weil sie Interessen verträten. "Als Verantwortliche müssen wir jedoch prüfen, was in der Umwelt in den nächsten 20 oder 30 Jahren passiert."

Nach einem Bericht des "Spiegel" wollen sich Hersteller und Zulieferer in einer Vorstandssitzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in dieser Woche auf eine Position einigen. Es zeichne sich ab, dass die Konzerne die neuen Vorgaben grundsätzlich akzeptieren, schreibt das Blatt. VDA und andere Hersteller wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Ein festes Ausstiegsdatum für den Verbrennungsmotor hält Diess für unnötig: "Die schärferen CO2-Grenzwerte führen zwangsläufig zu einem Ende des Verbrennungsmotors." Benziner und Diesel würden teurer, Elektroautos billiger. "Spätestens ab 2026 ist das E-Auto das bessere Konzept - ökologisch und ökonomisch", sagte Diess.

Diess plädierte erneut für eine Abschaffung des Dieselprivilegs bei der Kfz-Steuer und einen höheren CO2-Preis von etwa 100 Euro. Er räumte ein, der VW-Konzern werde die CO2-Grenzwerte für 2020 wahrscheinlich nicht schaffen. "Es wird sehr knapp", sagte er. "Wir haben unsere Absatzziele bei den Elektrofahrzeugen bisher nicht in dem Maße erreicht, in dem wir uns das vorgenommen hatten."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD wirft Union Blockade bei Ausbau des Ladenetzes für E-Autos vor. SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte, die Union verschleppe das Hochfahren bei öffentlichen Ladesäulen. Konkret geht es um das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) und den Ausbau der Leitungs- und Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität im Gebäudebereich. BERLIN - Die SPD hat dem Koalitionspartner Union eine Blockade beim Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos vorgeworfen. (Boerse, 23.11.2020 - 14:12) weiterlesen...

Weitere Durchsuchungen zur VW-Abhöraffäre in Wolfsburg. Ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte am Montag die Aktion, bei der "das Unternehmen Dokumente und Dateien übergeben" habe. Zunächst hatte das Online-Wirtschaftsmagazin "Business Insider" über eine mögliche Ausweitung der Affäre berichtet. BRAUNSCHWEIG - Für Ermittlungen zur VW -Abhöraffäre hat es weitere Durchsuchungen beim Autobauer in Wolfsburg gegeben. (Boerse, 23.11.2020 - 12:57) weiterlesen...

Urteil: Bundesrepublik haftet nicht für Schummel-Diesel. Das Landgericht Frankfurt hat entsprechende Klagen von VW - und Audi-Kunden zurückgewiesen, wie die Justiz am Montag berichtete. Deutschland habe das europäische Recht nicht unzureichend in nationales Recht umgesetzt und auch nicht "qualifiziert" gegen die Kontrollpflichten gegenüber der Auto-Industrie verstoßen, befanden die Richter. Die Autokäufer müssten sich wegen des Schadenersatzes an die Hersteller halten. FRANKFURT - Käufer von Schummel-Diesel-Fahrzeugen können weiterhin nicht auf Schadenersatz seitens der Bundesrepublik Deutschland rechnen. (Boerse, 23.11.2020 - 11:47) weiterlesen...

Audi will Autowerke bis 2025 klimaneutral machen. "Bis 2025 sollen alle Audi-Produktionsstandorte bilanziell CO2-neutral produzieren", teilte die VW -Tochter am Montag mit. INGOLSTADT - Die Audi-Werke Brüssel und Györ in Ungarn produzieren schon CO2-neutral - jetzt will der Autobauer im Stammwerk Ingolstadt, in Neckarsulm und im Werk San José Chiapa in Mexiko nachziehen. (Boerse, 23.11.2020 - 10:03) weiterlesen...

E-Autos je nach Region unterschiedlich beliebt - Hamburg Vorreiter. FLENSBURG - Hamburg, Baden-Württemberg und Berlin haben in Deutschland die höchsten Anteile an Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Zum 1. Oktober machten diese beiden Fahrzeugkategorien in der Hansestadt 1,26 Prozent aller Pkw aus, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. Dahinter folgen mit je 1,08 Prozent Baden-Württemberg und Berlin. Die niedrigsten Anteile gibt es in Sachsen-Anhalt mit 0,39, Mecklenburg-Vorpommern mit 0,41 und Sachsen mit 0,49 Prozent. E-Autos je nach Region unterschiedlich beliebt - Hamburg Vorreiter (Wirtschaft, 22.11.2020 - 15:16) weiterlesen...

Auto-Experte Dudenhöffer: Diesel ein Auslaufmodell. In den ersten neun Monaten dieses Jahres seien nur noch 27 Prozent aller Zulassungen in Westeuropa Dieselautos gewesen - gegenüber 31 Prozent im vergangenen Jahr und 58 Prozent 2011. MÜNCHEN - Dieselautos werden nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in Europa jetzt zum Auslaufmodell. (Boerse, 22.11.2020 - 10:06) weiterlesen...