Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

BERLIN - Der Stromverbrauch in Deutschland ist nach einem Rückgang an den Feiertagen zu Jahresbeginn wieder gestiegen.

05.01.2020 - 14:14:25

Stromverbrauch steigt nach Feiertagsdelle wieder. Wie aus Daten der Denkfabrik Agora Energiewende hervorgeht, ließ der Stromverbrauch an Weihnachten und zwischen den Jahren spürbar nach - mit einem Tiefststand von 43,4 Gigawatt, die am Neujahrsmorgen zwischen 6.00 und 7.00 Uhr in Deutschland verbraucht wurden. "Das liegt daran, dass die Industrie ihren Verbrauch stark drosselt und die Weihnachtsgans dann auch nicht so viel Strom zum Braten braucht", sagte Agora-Sprecher Christoph Podewils. Im neuen Jahr stieg der Wert bereits wieder auf bis zu 69,6 Gigawatt am Freitagmittag an.

Den niedrigsten Stromverbrauch im gesamten Jahr 2019 registrierte Agora Energiewende am 21. April um 4.00 Uhr morgens mit 40,9 Gigawatt. Der höchste Wert wurde demnach am 23. Januar 2019 um 17.00 Uhr mit 82,7 Gigawatt gemessen.

Eine tagesgenaue Übersicht, wie sich der Stromverbrauch ausschließlich privater Haushalte über das Jahr gesehen entwickelt, gibt es nach Angaben des Energieverbands BDEW nicht, weil die Stromzähler nur einmal im Jahr abgelesen werden. Die Vermutung, dass Privatkunden zwischen den Jahren wegen der Feierlichkeiten besonders viel Strom verbrauchen, lässt sich laut Agora Energiewende nicht belegen.

Podewils verweist auf BDEW-Daten, denen zufolge sich Heiligabend und Silvester wie Samstage und die Weihnachtsfeiertage wie Sonntage verhalten - mit nur etwas höherem privatem Verbrauch als unter der Woche. "Die Weihnachts- und Festbeleuchtung verbraucht einfach nicht besonders viel mehr Strom, der Backofen im Vergleich zu einer normalen Kochplatte, die auch sonst läuft, auch nicht."

Andersherum werde in Industrie und Gewerbe sowie im Handel zwischen den Jahren deutlich weniger Strom verbraucht. Auch öffentliche Gebäude, die geschlossen haben, schlagen dann in der Gesamtstatistik kaum zu Buche.

Der BDEW erklärte zudem, dass der Stromverbrauch im Winter etwas höher sei als im Sommer. "Jedoch hat das nichts mit Weihnachten oder den Weihnachtsmärkten zu tun", sagte BDEW-Referentin Julia Löffelholz. "Maßgebliche Einflussfaktoren sind stattdessen die Witterung - es ist im Winter kälter und früher dunkel - und die industrielle Konjunktur."

Der Mythos des vermeintlich hohen Weihnachtsverbrauchs beim privaten Verbraucher hält sich dennoch hartnäckig. "Es vergeht kein Jahr, in dem ich nicht eine Anfrage dieser Art bekomme", erzählte Podewils.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Wichtiger Glyphosat-Prozess gegen Bayer verschoben (Im ersten Absatz wurde korrigiert: Richterin.) (Boerse, 24.01.2020 - 21:54) weiterlesen...

Wichtiger Glyphosat-Prozess gegen Bayer verschoben. LOUIS - In den USA ist ein weiterer wichtiger Prozess gegen Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter verschoben worden. Die Gerichtsverhandlungen hätten eigentlich an diesem Freitag in St. Louis beginnen sollen. Doch nachdem der Auftakt zunächst vom Morgen in den Nachmittag verlegt wurde und die Anwälte hinter geschlossenen Türen verhandelten, einigten sich die Streitparteien, das Verfahren ganz zu vertagen. Ein neuer Termin wurde vom Richter zunächst nicht angesetzt. Ziel sei es, Zeit für Vergleichsverhandlungen zu gewinnen und Ablenkungen durch Prozesse zu vermeiden, teilte Bayer in einem Statement mit. Das Unternehmen engagiere sich "konstruktiv" beim Mediationsprozess. ST. (Boerse, 24.01.2020 - 21:15) weiterlesen...

Nikutta will DB-Güterverkehr nicht weiter zusammensparen. Stattdessen will die Managerin mit Rückendeckung des Aufsichtsrats des bundeseigenen Unternehmens in den Ausbau investieren, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Weitere Schließungen von Anschlussstellen bei Unternehmen sind damit vorerst vom Tisch. Das war eines von mehreren Szenarien, die ein Beratungsunternehmen in einer Studie für den Konzern untersucht hat. Bislang hatte sich die Bahn dazu nicht positioniert. BERLIN - Die neue Vorständin für den Güterverkehr bei der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta, hat weiteren Kürzungen beim verlustreichen Einzelwagenverkehr eine Absage erteilt. (Boerse, 24.01.2020 - 18:01) weiterlesen...

Bürger demonstrieren für und gegen Tesla-Ansiedlung. 500 bis 1000 Teilnehmer sind für die Pro-Tesla-Aktion angemeldet. Die Organisatoren kommen von der IG Bergbau und Chemie. Gegen das Milliardenprojekt hat sich bereits eine Bürgerinitiative gegründet. GRÜNHEIDE - Befürworter und Gegner des Milliardenprojektes zur Ansiedlung des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin demonstrieren am Samstag in der Gemeinde. (Boerse, 24.01.2020 - 17:44) weiterlesen...

Berliner Kammergericht: Facebook verstieß gegen Datenschutzrecht. Das hat das Kammergericht in Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) entschieden, teilte die Organisation am Freitag mit. Etliche der beanstandeten Formulierungen im Kleingedruckten von Facebook sind allerdings von dem Netzwerk schon vor geraumer Zeit verändert worden, auch um den Bestimmungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu genügen. BERLIN - Facebook hat mit bestimmten Voreinstellungen zur Privatsphäre und einem Teil seiner Geschäftsbedingungen gegen Verbraucher- und Datenschutzrecht verstoßen. (Boerse, 24.01.2020 - 17:11) weiterlesen...

Elbvertiefung kommt voran - Bund hat Teil der Arbeiten abgeschlossen. Wie vorgesehen wurde zum Jahreswechsel die Fahrrinne auf der 36 Kilometer breiten Strecke zwischen Wedel und der Störmündung von 300 auf 320 Meter verbreitert, teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) am Freitag mit. Dort können nun Schiffe mit einer addierten Breite von 92 Metern sicher aneinander vorbeifahren oder überholen. HAMBURG - Die Elbvertiefung geht weitgehend planmäßig voran. (Boerse, 24.01.2020 - 17:11) weiterlesen...