Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Der Schienenverkehr in Deutschland wurde im ersten Jahr der Corona-Krise deutlich geschwächt: Sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr verloren Eisenbahn-Unternehmen Anteile gegenüber der Straße.

15.07.2021 - 16:06:29

Corona-Krise ließ Schienenverkehr im vergangenen Jahr einbrechen. Das geht aus einer Marktuntersuchung hervor, die die Bundesnetzagentur zum Eisenbahn-Verkehr am Donnerstag vorlegte. Demnach wurde im vergangenen Jahr nur 18,8 Prozent des Güterverkehrs über die Schiene abgewickelt, der Rest überwiegend über die Straße. 2019 waren es noch 19 Prozent.

Das Ziel der Bundesregierung sieht eigentlich vor, den Anteil des Schienengüterverkehrs bis 2030 auf 25 Prozent zu erhöhen. Allerdings stagniert er seit Jahren.

Deutlicher war der Rückgang beim Personenverkehr. Hier ging der Anteil der Eisenbahn von 9,1 Prozent auf 6,2 Prozent zurück. Der individualisierte Verkehr auf der Straße hingegen konnte seinen Anteil um mehr als fünf Prozentpunkte auf 88,3 Prozent steigern. Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) büßte ein: Der Anteil von Bussen und Bahnen lag im vergangenen Jahr bei lediglich 4,5 Prozent, was einem Rückgang von 2,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entsprach.

Auf der Schiene setzten sich die Wettbewerbstrends der vergangenen Jahre fort. Im Fernverkehr bleibt die Deutsche Bahn als bundeseigener Konzern laut Bundesnetzagentur mit einem Marktanteil von 98 Prozent der dominierende Anbieter - trotz des sukzessiven Angebotsausbaus von Konkurrent Flixtrain.

Im Regional- und Güterverkehr hingegen holen die Wettbewerber auf: Im Nahverkehr schrumpfte demnach der Marktanteil der Deutschen Bahn von 72 auf 67 Prozent im vergangenen Jahr. Im Güterverkehr musste die Bahn einen Prozentpunkt an die Wettbewerber abgeben und lag 2020 bei einem Anteil von 45 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Fraport schwankend - Quartalsgewinn nur dank Corona-Geldern. Die Aktien sackten im Xetra-Handel um bis zu vier Prozent ab. Am späten Vormittag gab es dann Ausschläge mit einem kurzen Ausflug ins Plus, der schnell zu Ende ging. Zuletzt ging es dann um mehr als ein Prozent auf 56,56 Euro nach oben. FRANKFURT - Angesichts eines durch Einmaleffekte begünstigten Quartalsgewinns hat es am Dienstag ein weile gedauert, bis Fraport die Anleger von seinen jüngsten Geschäftszahlen überzeugen konnte. (Boerse, 03.08.2021 - 13:00) weiterlesen...

Post will auch Elektroflugzeuge einsetzen. Der Logistikriese hat für seine Express-Sparte beim Hersteller Eviation zwölf Maschinen des Typs "Alice" bestellt. Eviation erwarte, die Flugzeuge im Jahr 2024 ausliefern zu können, teilte die Post am Dienstag mit. Ein erster Flug des Maschinentyps sei noch in diesem Jahr in den USA geplant. BONN - Zur Vermeidung von Treibhausgasen will die Deutsche Post DHL künftig auch elektrische Frachtflugzeuge einsetzen. (Boerse, 03.08.2021 - 12:47) weiterlesen...

Reederverband besorgt wegen Bränden in falsch deklarierter Ladung. "Wir drängen darauf, dass auch diese Sicherheitslücke geschlossen wird. Crew, Schiff und sonstige Ladung dürfen dadurch nicht gefährdet werden", sagte das geschäftsführende VDR-Präsidiumsmitglied Ralf Nagel am Dienstag in Hamburg. Er bezog sich auf einen neuen Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS zur Sicherheit auf Seeschiffen. HAMBURG - Der Verband Deutscher Reeder (VDR) sieht ein wachsendes Sicherheitsrisiko für die Schifffahrt durch Brände in falsch deklarierter Ladung. (Boerse, 03.08.2021 - 12:00) weiterlesen...

Staatsgelder bringen Fraport zurück in Gewinnzone - Aktie sackt ab. Bei gleichzeitig wieder anziehenden Passagierzahlen konnte der Konzern seinen operativen Aufwand am Standort Frankfurt im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent senken. Für das Gesamtjahr hält Vorstandschef Stefan Schulte nun ein Konzernergebnis knapp über der Null-Linie für möglich - ist sich aber noch nicht sicher. FRANKFURT - Staatliche Hilfen aus Deutschland und Griechenland haben den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport in die Gewinnzone zurückgeholt. (Boerse, 03.08.2021 - 10:41) weiterlesen...

KORREKTUR: Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn. (Berichtigt wird im zweiten Absatz, dass sich die Sonderzahlung erst ab den Gewinnkennzahlen auswirkte.) KORREKTUR: Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn (Boerse, 03.08.2021 - 08:18) weiterlesen...

Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn. Vorstandschef Stefan Schulte hält deshalb jetzt auch im Gesamtjahr einen kleinen Gewinn für möglich. Die Aussichten für das Passagiergeschäft an Deutschlands größtem Airport haben sich nach seiner Einschätzung aber nicht verbessert: Er rechnet für das laufende Jahr weiterhin mit unter 20 Millionen bis maximal 25 Millionen Fluggästen. FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gelistete Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. (Boerse, 03.08.2021 - 07:36) weiterlesen...