Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Regierungen

BERLIN - Der Naturschutzbund Nabu hat sich für einen Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik ausgesprochen.

03.09.2020 - 11:06:25

Naturschutzbund für Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik. Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik habe die EU jetzt die Chance, das Ruder herumzureißen und den vielen Agrarmilliarden einen echten gesellschaftlichen Mehrwert gegenüberzustellen, schreibt Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger in einem Vorwort zum Jahresbericht. Dieser wurde am Donnerstag vorgelegt.

Die EU müsse sich dafür entscheiden, diejenigen Landwirte besonders zu fördern, die ökologisch verträglich wirtschafteten, so Krüger. "Was es dafür braucht, sind politischer Wille und Mut, etwas zu verändern. Denn allen Fachleuten ist seit langem klar, dass das Intensitätsniveau auf Landschaftsebene deutlich zu hoch ist und dieser Umstand das Insektensterben vorantreibt." Es bleibe ein Ziel des Nabu, Dünger und Pestizide zu reduzieren, Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und die Landwirtschaft auch mit Blick auf den Klimawandel neu zu justieren.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte angekündigt, während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft bis zum Herbst ein Konzept für die Reform der Agrarpolitik auf die Beine zu stellen. Förderungen an den Agrarsektor sind der mit Abstand größte Posten im EU-Haushalt. Ein Großteil geht dabei als Direktzahlungen an die Bauern, diese Summe richtet sich in erster Linie nach der Größe der bewirtschafteten Fläche. Zudem gibt es Fördergelder für die Entwicklung des ländlichen Raums.

Zur Debatte um den Ausbau der Windkraft an Land schrieb Nabu-Präsident Krüger, zu Recht sorgten sich viele Naturschützer um die Bestände von Rotmilanen, Fledermäusen und anderen sensiblen Arten. Gutachten des Nabu zeigten aber, dass es noch genug Flächen gebe, auf denen Windenergieanlagen gebaut werden könnten, ohne dass die Natur übermäßig geschädigt werde.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will den stockenden Ausbau der erneuerbaren Energien mit neuen Mengenzielen wieder beschleunigen. Er legte einen Entwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umweltbundesamt: Mehr Platz schaffen für Radfahrer und Fußgänger. Dabei könne die Corona-Krise als "Gelegenheitsfenster" genutzt werden, erklärte die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Laufen oder Radfahren sei gesund, im Vergleich zu Autos leise und erzeuge weder klimaschädliche Treibhausgase noch Luftschadstoffe, hieß es zur Begründung. BERLIN - Die Städte müssen Radfahrern und Fußgängern aus Sicht des Umweltbundesamts mehr Platz auf der Straße verschaffen, um im Kampf gegen Klimakrise und Luftverschmutzung voranzukommen. (Boerse, 19.09.2020 - 11:05) weiterlesen...

Afrikanische Schweinepest in Deutschland - wie lange bleibt sie?. "Es gibt die ganze Bandbreite", sagte der Präsident des Bundesforschungsinstituts bei Greifswald, Thomas Mettenleiter, der Deutschen Presse-Agentur. GREIFSWALD - Nach dem ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ist nach Auskunft des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) offen, wie lange die Tierseuche Wild- und Hausschweine im Land gefährden wird. (Boerse, 19.09.2020 - 11:03) weiterlesen...

Brüssel will Bezahllösung für die ganze EU. Bereits Ende 2021 sollen Überweisungen in Echtzeit EU-weit die Norm sein. Dies ist das Ziel einer neuen Strategie zum Bezahlen im Einzelhandel, die die EU-Kommission nächsten Mittwoch beschließen will. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vor. BRÜSSEL - Elektronisches Bezahlen soll in der Europäischen Union einheitlicher, schneller und sicherer werden. (Boerse, 19.09.2020 - 11:03) weiterlesen...

Legendäre US-Richterin Ginsburg ist tot - Richtungskampf um Nachfolge. Die linksliberale Juristin starb am Freitag im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung, wie das Oberste Gericht mitteilte. Sollten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump den freigewordenen Posten neu besetzen, könnte das die konservative Mehrheit im Supreme Court zementieren - und das Land auf Jahrzehnte prägen. Das Oberste Gericht hat in den USA oft das letzte Wort bei umstrittenen Grundsatzfragen zu Streitthemen wie Abtreibung, Einwanderung, Waffenrecht und Diskriminierung. WASHINGTON - Nach dem Tod der legendären Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg zeichnet sich ein erbitterter politischer Kampf um die Nachbesetzung eines Schlüsselpostens im US-Justizsystem ab. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 11:03) weiterlesen...

Spahn: Gesundheitssystem trotz Corona-Anstiegs noch nicht überlastet. Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag bei Twitter. "Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt", fügte er hinzu. Er appellierte erneut an die Bürger, Abstand zu halten, Mund-Nase-Schutz zu tragen und Hygiene-Regeln zu beachten. BERLIN - Das deutsche Gesundheitssystem ist derzeit trotz steigender Corona-Infektionszahlen noch nicht überlastet. (Boerse, 19.09.2020 - 10:53) weiterlesen...

Lambrecht will Firmensanierung ohne Insolvenzverfahren erleichtern. Das sieht ein Referentenentwurf von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts vor. Dieser beinhalte unter anderem die Einführung eines Rechtsrahmens für Restrukturierungen, mit dem Insolvenzen abgewendet werden können. Davon könnten insbesondere Unternehmen profitieren, die infolge der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten seien, teilte das Ministerium am Samstag in Berlin weiter mit. Das Gesetz soll Anfang 2021 in Kraft treten. BERLIN - Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten sollen weitere Möglichkeiten zur Sanierung außerhalb eines Insolvenzverfahrens erhalten. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 10:53) weiterlesen...