Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Telekommunikation

BERLIN - Der Industrieverband BDI und der Deutsche Gewerkschaftsbund fordern mehr Investitionen in Infrastruktur und Bildungswesen.

18.11.2019 - 10:57:24

Industrie und DGB fordern mehr Investitionen. "Die Politik steht in der Pflicht, den Industriestandort Deutschland zu bewahren und zu verbessern, um dauerhaft Wohlstand und Beschäftigung zu sichern", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag in Berlin. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte, nur ein umfangreiches, langfristiges öffentliches Investitionsprogramm sichere die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und damit die "guten Arbeitsplätze" von morgen.

Angesichts der schwächeren Konjunktur in Deutschland gibt es seit längerem Forderungen von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften, dass der Staat mehr investieren solle, zum Beispiel in den Ausbau der Infrastruktur.

Kempf und Hoffmann verwiesen auf eine gemeinsame Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. Demnach sei ein möglicher Weg, um zu deutlich mehr Investitionen zu kommen, die Einrichtung eines Investitionsfonds. Die Koalitionsspitzen von Union und SPD hatten vor kurzem einen bis zu zehn Milliarden Euro umfassenden Fonds für Digitalisierung und Klimatechnologien beschlossen.

Aus Sicht des BDI fehlten schon heute öffentliche Investitionen in Höhe von einem halben Prozentpunkt der Wirtschaftsleistung, so Kempf. In vielen Feldern seien diese Voraussetzung für höhere und effiziente private Investitionen, etwa im Verkehr oder der digitalen Infrastruktur. Es gehe der Industrie in erster Linie um höhere privatwirtschaftliche Investitionen. Der Staat müsse dort investieren, wo sich privatwirtschaftlicher Ausbau nicht lohne. Hoffmann sagte: "Wir können es uns nicht länger leisten, den Wohlstand künftiger Generationen durch eine veraltete Infrastruktur und ein unterfinanziertes Bildungssystem zu gefährden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'WSJ': Boeing entscheidet über weitere Produktion von Krisenjet. Die Unternehmensführung halte eine Produktionspause zusehends für die gangbarste Option, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Die Alternative wäre, die Produktion weiter zu drosseln. WASHINGTON - Der US-Flugzeugbauer Boeing könnte nach einem Medienbericht bereits an diesem Montag eine Entscheidung über die weitere Produktion des Krisenjets 737 Max treffen. (Boerse, 16.12.2019 - 05:19) weiterlesen...

Volkswagen und Staatsfonds von Katar planen autonome E-Bus-Flotte. Konzernchef Herbert Diess und QIA-Chef Mansur bin Ibrahim Al-Mahmud unterschrieben am Samstag in der katarischen Hauptstadt Doha einen entsprechenden Vertrag. Ziel des Projekts "Qatar Mobility" sei es, den Verkehr in der Nahost-Metropole in ein nachhaltiges und zugleich wirtschaftliches Modell zu überführen, hieß es in einer Mitteilung des Fonds. Das Konzept solle auch über die geplante Fußball-WM in Katar Ende 2022 hinaus Bestand haben. DOHA/HANNOVER - Volkswagen will zusammen mit dem Staatsfonds QIA des Golf-Emirats und VW -Großaktionärs Katar eine Flotte selbstfahrender Elektrobusse aufbauen. (Boerse, 15.12.2019 - 14:36) weiterlesen...

Eckpunkte für Zukunft von Bosch-Standort Schwäbisch Gmünd vereinbart. Der Konzern hatte im Oktober angekündigt, in dem Werk bis Ende 2022 rund 1000 Arbeitsplätze in der Lenksystem-Sparte abbauen zu wollen. Die zuständige Bosch-Tochter Automotive Steering teile am Freitag mit, es seien erste Maßnahmen vereinbart worden, wodurch das Unternehmen "eine gewisse Anzahl" neuer Altersteilzeit- und Aufhebungsverträge abschließen könne. SCHWÄBISCH GMÜND - Der Autozulieferer Bosch hat sich mit Blick auf den geplanten Stellenabbau am Standort Schwäbisch Gmünd mit Arbeitnehmervertretern auf erste Eckpunkte geeinigt, ohne bereits einen Durchbruch erzielt zu haben. (Boerse, 13.12.2019 - 17:05) weiterlesen...

AUSBLICK 2020/Flaute: Deutsche Wirtschaft zwischen Bangen und Hoffen. Globale Handelskonflikte, die Abkühlung der Weltkonjunktur und die Brexit-Hängepartie bremsen vor allem die exportorientierte Industrie. Daran dürfte sich auch 2020 zunächst nicht viel ändern. "Es wird ein schwieriges Jahr. Dem wird sich auch Deutschland nicht entziehen können", sagt LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert voraus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen (Wirtschaftsweise) erwartet frühestens im Jahresverlauf 2020 eine Konjunkturbelebung. Es gibt aber auch Lichtblicke. FRANKFURT - Der jahrelange Aufschwung in Deutschland ist vorerst beendet. (Boerse, 13.12.2019 - 14:32) weiterlesen...

AUSBLICK 2020/Der große Bruch: Autoindustrie hadert mit dem Wandel HANNOVER/BERLIN - Schöne neue Autowelt: Surrende E-Mobile schaffen mit Ökostrom Hunderte Kilometer, CO2-neutrale Sammeltaxis drängen den Individualverkehr in der City zurück, vernetzte Wagen warnen sich via 5G gegenseitig vor Stauenden und Unfallgefahren. (Boerse, 13.12.2019 - 14:31) weiterlesen...

Jost baut Landwirtschaftsgeschäft mit Übernahme aus - Aktie im Plus. An der Börse wurde die Übernahme positiv aufgenommen, der Kurs stieg am Morgen um 2,54 Prozent auf 34,30 Euro. NEU-ISENBURG - Der Lkw-Zulieferer Jost Werke gelistete Unternehmen am Freitag in Neu-Isenburg mit. (Boerse, 13.12.2019 - 09:52) weiterlesen...