Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirecard, DE0007472060

BERLIN - Der frühere Wirecard -Chef Markus Braun soll sich dafür rechtfertigen, dass er im Untersuchungsausschuss des Bundestags zu den meisten Fragen die Aussage verweigert hat.

25.11.2020 - 16:16:26

Ex-Wirecard-Chef soll sich für Aussageverweigerung rechtfertigen. Die Ausschuss-Obleute einigten sich am Mittwoch, dass Braun zwei Wochen Zeit bekommen soll, seine Aussagen zu berichtigen oder glaubhaft zu machen, warum er nicht antworten musste. Der Chef des Skandalunternehmens musste sich bei der Befragung nicht selbst belasten.

Braun müsse Punkt für Punkt darlegen, warum er sich durch die Antworten strafrechtlichen Risiken ausgesetzt sah, erklärte der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar. Danyal Bayaz von den Grünen betonte, Braun habe nicht nur die Auskunft zu politischen Kontakten verweigert, sondern selbst einfachste Fragen wie die nach seiner Doktorarbeit. "Es ist offenkundig, dass es ihm nicht nur darum ging, sich nicht selbst zu belasten." Fabio De Masi von den Linken kündigte an, Braun müsse "die Daumenschrauben spüren". Zu politischen Kontakten zum Finanzministerium müsse er aussagen.

Braun gilt als einer der Hauptverantwortlichen für den Betrugsskandal, bei dem Wirecard über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe verbucht haben soll. Der Ausschuss will aufdecken, ob das deutsche Fintech-Unternehmen als aufstrebender Börsenstar von den Aufsichtsbehörden trotz Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten mit Samthandschuhen angefasst wurde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Streit um Ende der Zeugenbefragung im Wirecard-Ausschuss. "Wir haben nicht einmal alle Unterlagen und sind weit davon entfernt, alle relevanten Zeugen gehört oder auch nur terminiert zu haben", sagte der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe keinerlei Perspektive, schon im April fertig zu sein. Der Finanzpolitiker der Linken, Fabio De Masi, warf der großen Koalition vor, zu sehr auf den Wahlkampfkalender zu schauen. BERLIN - FDP, Linke und Grüne haben Forderungen aus der Koalition zurückgewiesen, die Zeugenbefragung im Untersuchungsausschuss zum Wirecard -Skandal im April zu beenden. (Boerse, 22.01.2021 - 13:59) weiterlesen...

CDU-Politiker: Zeugenbefragung im Wirecard-Ausschuss bis Ende April. "Es gibt ein Raster von Sitzungswochen, am Ende müssen wir einen Abschlussbericht schreiben, der mehrere Hundert Seiten lang ist", sagte Hauer der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe Erfahrungswerte aus anderen Ausschüssen, wie lange es dauere, den Bericht zu schreiben und zwischen den Fraktionen abzustimmen. "Demnach müssten wir spätestens bis Ende April fertig sein mit den Zeugen-Befragungen." Der Ausschuss muss in dieser Legislaturperiode fertig werden. BERLIN - Die Zeugenbefragungen im Wirecard -Untersuchungsausschuss sollten aus Sicht von CDU-Obmann Matthias Hauer im April enden. (Boerse, 21.01.2021 - 06:04) weiterlesen...

Wirecard-Skandal: Brüssel nimmt Haftungsregeln für Prüfer ins Visier. "Ausreichend hohe oder gar unbegrenzte Haftung der Rechnungsprüfer können Anreize bieten, um zu verhindern, dass in Abschlussprüfungen Kompromisse gemacht werden, die für qualitativ schlechtere Prüfungen sorgen", heißt es in einem Diskussionspapier der Brüsseler Behörde. Darüber berichtet die "Welt". Das Papier liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor. BRÜSSEL - Als Konsequenz aus dem Wirecard -Skandal bringt die EU-Kommission schärfere europäische Haftungsregeln für Wirtschaftsprüfer ins Gespräch. (Boerse, 18.01.2021 - 18:33) weiterlesen...