RWE AG(NEU), DE0007037129

BERLIN - Der Energiekonzern RWE geht davon aus, dass Deutschland auch in Zukunft Energie importieren muss.

17.01.2022 - 16:16:27

RWE-Chef Krebber: Deutschland wird Energieimportland bleiben. "Auch in der schönen grünen Welt werden wir weiter Energieimportland bleiben", sagte Vorstandschef Markus Krebber am Montag beim "Handelsblatt"-Energie-Gipfel in Berlin.

Krebber schlug in diesem Zusammenhang Kooperationen mit den Niederlanden und Dänemark in Sachen Windenergiegewinnung auf See vor. Die beiden Länder hätten genauso viel Küstenfläche wie Deutschland, aber eine deutlich kleinere Wirtschaft. Nachzudenken sei auch über eine Import-Infrastruktur etwa für grünen Wasserstoff oder grünen Ammoniak. "Hier sind die Vorlaufzeiten noch länger als bei Erneuerbaren und bei Gaskraftwerken."

In Sachen Versorgungssicherheit forderte Krebber einen deutlichen Zubau an Gaskraftwerken - "natürlich so, dass sie so schnell wie möglich grün betrieben werden können". Die Vorlaufzeiten lägen bei sechs, sieben oder sogar acht Jahren. "Wenn die Kohle 2030 ersetzt werden soll, muss das Thema jetzt angegangen werden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Keine Bedenken gegen Weiterbetrieb von Isar 2. MÜNCHEN - Der TÜV Süd hat keine sicherheitstechnischen Bedenken gegen einen Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Isar 2 über das Jahresende hinaus. Auch eine Wiederinbetriebnahme des Blocks C in Gundremmingen sei "aus technischer Sicht möglich", heißt es in einem vom bayerischen Umweltministerium in Auftrag gegebenen Gutachten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Schreiben stammt vom 14. April, wurde aber erst jetzt bekannt. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) liebäugelt angesichts der hohen Energiepreise mit einer kurzfristigen Laufzeitverlängerung, von anderer Seite wird sie abgelehnt. Keine Bedenken gegen Weiterbetrieb von Isar 2 (Boerse, 24.06.2022 - 12:10) weiterlesen...

'Wirtschaftsweise' Grimm für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. "Für die kommenden Jahre, in denen wir noch nicht ausreichend Erneuerbare Energien zur Verfügung haben, kann die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke etwas Luft verschaffen", sagte Grimm den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Atommeiler sollen eigentlich Ende 2022 vom Netz gehen. Russlands Drosselung der Gaslieferungen hat die Debatte um eine Laufzeitverlängerung aber neu entfacht. BERLIN/MÜNCHEN - Die "Wirtschaftsweise" Veronika Grimm hat sich für längere Laufzeiten der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke ausgesprochen. (Boerse, 23.06.2022 - 05:55) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Ziel für RWE auf 44,50 Euro - 'Outperform'. Analystin Wanda Serwinowska sieht laut einer am Dienstag vorliegenden Studie Potenzial für eine weitere Erhöhung der Jahresziele und hob ihre Schätzungen bis 2025 an. ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für RWE von 40,50 auf 44,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. (Boerse, 21.06.2022 - 08:58) weiterlesen...

Bundesamt mahnt mehr Tempo bei Endlagersuche an. "Es gibt aktuell eine Fortschrittslücke im Suchverfahren", sagte der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wolfram König, dem Nachrichtenportal "The Pioneer" (Dienstag). Die Endlager-Suche hinke dem Zeitplan hinterher. Bis zum Jahr 2031 soll laut Gesetz die Entscheidung für einen Endlager-Standort gefallen sein, damit ab 2050 die Lagerung beginnen kann. BERLIN - Die Suche nach einem Standort für ein Atommüllendlager in Deutschland gerät dem zuständigen Bundesamtschef zufolge ins Stocken. (Boerse, 21.06.2022 - 05:44) weiterlesen...