Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

BERLIN - Der Chef des ostdeutschen Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, Stefan Kapferer, hat erneut deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Windenergie gefordert.

05.03.2021 - 11:53:26

50Hertz: Müssen Zubau bei Windenergie fast verdoppeln. Um die Unternehmensziele, aber auch die Klimaziele des Bundes zu erreichen, müsse sich der Zubau von Windkraftanlagen im eigenen Netzgebiet nahezu verdoppeln, sagte er am Freitag bei der Vorstellung der 50Hertz-Jahresbilanz in Berlin. Knapp 430 Megawatt sind demnach im ostdeutschen Übertragungsgebiet im Jahr 2020 hinzugekommen. In Spitzenjahren wie 2016 und 2017 waren es hingegen jeweils mehr als 1000 Megawatt. "Und wir brauchen etwa 700 Megawatt jährlichen Zubau", sagte Kapferer.

Bei Photovoltaik-Anlagen sieht es hingegen besser aus. Hier sind im vergangenen Jahr laut 50Hertz rund 1350 Megawatt Leistung hinzugekommen, was 1,35 Gigawatt entspricht. "Im Durchschnitt müssten wir im Jahr 1,5 Gigawatt zubauen - passt, kriegen wir hin", sagte Kapferer.

50Hertz ist für die Übertragung des Stroms in den ostdeutschen Bundesländern verantwortlich. Das Unternehmen hatte im vergangenen Sommer mitgeteilt, bis zum Jahr 2032 die gesamte Stromnachfrage im eigenen Versorgungsgebiet mit erneuerbaren Energien abdecken zu wollen. Im vergangenen Jahr lag der Anteil erneuerbarer Energien bei 62 Prozent. Der überwiegende Teil davon stammt aus Wind und Sonne.

Allein in diesem Jahr will 50Hertz deshalb 860 Millionen Euro in Netzprojekte investieren - nach 716 Millionen Euro im Jahr 2020. Rund 4,7 Milliarden Euro sollen es bis 2025 sein. Größere Projekte sind vor allem in der Ostsee geplant, wo 50Hertz eng mit dem dänischen Übertragungsnetzbetreiber Energinet zusammenarbeitet.

So eröffneten sie im Oktober eine neuartige Stromverbindung zwischen Dänemark und Deutschland in der Ostsee, die zugleich zwei Windparks miteinander verbindet. Auf der Insel Bornholm soll zudem ein weiterer Interkonnektor entstehen, über den Strom aus den umliegenden Offshore-Windparks auf See eingespeist und in die jeweiligen Netze der beiden Länder weitergeleitet werden soll.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Daimler unterm Strich mit deutlichem Gewinnsprung. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn lag bei 4,29 Milliarden Euro, wie der Dax -Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte. Vor einem Jahr waren nur 94 Millionen Euro übrig geblieben, weil die Corona-Pandemie die Geschäfte vor allem in China und teils auch schon in Europa empfindlich unter Druck gesetzt hatte. Der Gesamtumsatz erreichte zwischen Januar und Ende März dieses Jahres 41,0 Milliarden Euro, im Jahresvergleich ein Plus von zehn Prozent. Daimler hatte im ersten Quartal 15 Prozent mehr Autos und Vans abgesetzt als ein Jahr zuvor. STUTTGART - Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler hat mit der Erholung an den weltweiten Automärkten im ersten Quartal unter dem Strich einen satten Gewinn eingefahren. (Boerse, 23.04.2021 - 07:23) weiterlesen...

Daimler hebt Margenprognose für Auto- und Van-Sparte Mercedes-Benz. Für den Bereich mit Autos und kleinen Nutzfahrzeugen geht Daimler nun von 10 bis 12 Prozent Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern aus, wenn Sondereffekte herausgerechnet werden. Zuvor hatte das Management 8 bis 10 Prozent Marge in Aussicht gestellt. "Nach diesem vielversprechenden Start sind wir sehr zuversichtlich, dass wir bei der nachhaltigen Verbesserung unserer Renditen weiterhin schnell vorankommen, während wir gleichzeitig unser Elektro-Fahrzeugportfolio weiter ausbauen", sagte Finanzchef Harald Wilhelm. STUTTGART - Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler hebt nach einem außerordentlich starken ersten Quartal im Geschäft mit Pkw den Jahresausblick für die Sparte an. (Boerse, 23.04.2021 - 07:20) weiterlesen...

HeidelbergCement-Konkurrent LafargeHolcim erhöht Prognose. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) aus dem fortgeführten Geschäft werde jetzt ein um Währungseffekte bereinigter Anstieg von mindestens zehn Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Freitag in Jona mit. Bislang hatte der Konzern mit einem Anstieg von mehr als sieben Prozent gerechnet. JONA - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim die Prognose für das operative Ergebnis. (Boerse, 23.04.2021 - 07:19) weiterlesen...

Investitionen gegen Chip-Engpässe brauchen Jahre. Die "beispiellose Nachfrage" strapaziere die Lieferketten in der Branche, sagte der neue Intel-Chef Pat Gelsinger am Donnerstag. Es fehle an Fertigungskapazitäten, Material für Leiterplatten sowie an Bauteilen. SANTA CLARA - Der Chip-Riese Intel sieht kein Ende der globalen Halbleiter-Engpässe, die unter anderem Autobauern schwer zu schaffen machen. (Boerse, 23.04.2021 - 06:34) weiterlesen...

ARD-Finanzausgleich: Mehr Geld für Sender in Bremen und im Saarland. Die beiden kleinsten Sender Radio Bremen (RB) und Saarländischer Rundfunk (SR) bekommen statt bisher 1,6 Prozent in einer Übergangsphase 1,7 Prozent vom Nettoaufkommen des ARD-Anteils am Rundfunkbeitrag, wie die ARD auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Darauf verständigten sich demnach die Intendantinnen und Intendanten. Basis der Berechnungen ist der monatliche Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro. BERLIN - Mit dem von Sachsen-Anhalt gestoppten Staatsvertrag zur Rundfunkbeitragserhöhung ist auch eine Besserstellung von kleinen Sendern beim ARD-internen Finanzausgleich zu Jahresbeginn ausgeblieben - nun gibt es eine Übergangslösung. (Boerse, 23.04.2021 - 06:34) weiterlesen...

Nutzer werden mit US-Impfkampagne wieder aktiver. "Wir sehen, dass die Leute wieder mehr ausgehen und Freunde treffen, oder zu Arbeit und Lernen zurückkehren", sagte Gründer und Chef Evan Spiegel zur Vorstellung aktueller Quartalszahlen am Donnerstag. Snapchat hofft nun, das bereits hohe Wachstum aus der Pandemie-Zeit noch zu beschleunigen. LOS ANGELES - Daten der Foto-App Snapchat zeigen mit der fortschreitenden Corona-Impfkampagne in den USA eine schrittweise Rückkehr zum normalen Alltag. (Boerse, 23.04.2021 - 06:33) weiterlesen...