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BERLIN - Der Bundesverband der Freien Berufe rechnet damit, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärft.

15.08.2022 - 14:35:58

Bundesverband der Freien Berufe: Fachkräftemangel verschärft sich. "Freiberuflerinnen und Freiberufler werden irgendwann nicht mehr anständig arbeiten können, wenn es zu wenige Fachkräfte gibt. Und dann fehlt nicht nur ein Produkt im Regal, sondern eine auch gesellschaftlich relevante Dienstleistung", teilte der Verband mit.

notierte Unternehmen am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Aktie legte am frühen Nachmittag um rund 1,3 Prozent zu.

Nach Einschätzung von Analyst Kai Klose von der Privatbank Berenberg hat der Wohnimmobilienkonzern die Erwartungen etwas übertroffen. Das Ergebnis sei hauptsächlich durch eine sehr solide Entwicklung in der Vermietung getrieben worden. So hätte sich das Mietwachstum dank gestiegener Mieten und geringerem Leerstand auf vergleichbarer Fläche vom ersten auf das zweite Quartal von 2,8 Prozent auf 3,0 Prozent erhöht. Dies reflektiere die starke Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen. Die Ziele für das Gesamtjahr scheinen erreichbar zu sein.

Für das laufende Jahr peilt Grand City Properties weiterhin ein operatives Ergebnis von 188 bis 197 Millionen Euro an. 2021 hatte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 186 Millionen Euro zugelegt.

Im ersten Halbjahr blieb unter dem Strich ein Gewinn von knapp 234 Millionen Euro übrig, fast die Hälfte mehr als im Vorjahr. Das lag vor allem an einer höheren Neubewertung des Immobilienbestands.

Die Nettomieteinnahmen zogen in den ersten sechs Monaten um sechs Prozent auf knapp 195 Millionen Euro an. Der Großteil des Plus stammt aus den jüngsten Zukäufen, der Rest von Mietsteigerungen. 2021 erwarb Grand City Properties Immobilien im Volumen von rund 700 Millionen Euro, unter anderem in der britischen Hauptstadt London, in Berlin, Dresden und München.

Auch für die Zukunft schließt Verwaltungsratschef Christian Windfuhr weitere Zukäufe nicht aus. "Wenn sich Angebote ergeben, die unseren Kriterien entsprechen, dann kaufen wir", sagte Windfuhr im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Montag. GPC würde nur Immobilien kaufen, mit denen das Unternehmen einen Mehrwert schaffen könnte. Im Augenblick würde der Konzern vor allem wegen zu hoher Preise keine Immobilien finden.

Auch die von Adler Group angebotenen Immobilien würden aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen nicht in Betracht kommen, sagte Windfuhr. Sollten die Immobilien des ins schwere Fahrwasser geratenen Wettbewerbers aber günstiger angeboten werden, dann würde auch GPC einen Blick darauf werfen.

GPC will sich aber auch von weiteren Immobilien trennen. "Die Immobilien, die wir verkaufen wollen, befinden sich überwiegend in kleineren Städten, die nicht besonders relevant für uns sind", sagte der Verwaltungsratschef. Es stünden gut 1000 Wohnungen zum Verkauf.

Derweil stimmt GPC seine Mieter auf deutlich höhere Energiekosten ein. "Wir haben die Mieter bereits angesprochen und angeschrieben", erläuterte Windfuhr. "Wir tun dies gerade in einer zweiten Runde, um sie dazu zu bewegen, die Vorauszahlung auf freiwilliger Basis zu erhöhen." Damit wolle das Unternehmen das Risiko für die Mieter einer hohen Nachzahlung abfedern. Viele Mieter hätten auf den Vorstoß positiv reagiert. Fast 35 Prozent der Wohnungen werden laut dem Unternehmen mit Gas beheizt.

Unterdessen rechnet Windfuhr mit einer steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Die Verfügbarkeit von Materialien und Handwerker habe sich nicht verbessert, erläuterte er. Die Genehmigungsverfahren dauerten weiterhin lange. Deswegen gehe er davon aus, dass in diesem Jahr nicht wie von der Regierung geplant 400 000, sondern weniger als 300 000 neue Wohnungen gebaut werden würden.

Grand City Properties ist mit seinen knapp 65 800 Wohnungen insbesondere in dicht besiedelten Gebieten Deutschlands aktiv, so etwa in Berlin, Nordrhein-Westfalen, in der Region Halle-Leipzig-Dresden sowie im Rhein-Main-Gebiet. Zudem ist Grand City Properties unter anderem auch in Metropolen wie London und München vertreten. Größter Aktionär ist der Gewerbeimmobilienkonzern Aroundtown , der 58 Prozent am Unternehmen hält.

@ dpa.de

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