Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Der Bundestag hat am Donnerstag mit der Debatte über eine Neuregelung von Organspenden in Deutschland begonnen.

16.01.2020 - 09:24:25

Bundestag beginnt mit Debatte über neue Regeln für Organspenden. Als erster Redner wies der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach darauf hin, dass die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland zwar hoch, die Zahl der Spenden aber niedrig sei. "Es fehlt eine einfache, unbürokratische Regelung, wie man zum Spender wird", sagte der SPD-Politiker. Diese einfache Regel sei die Widerspruchslösung.

Lauterbach bestritt, dass diese eine Pflicht zur Spende beinhalte. Es gebe nur eine "Pflicht, Nein zu sagen", wenn man kein Organ spenden wolle. "Es ist unethisch, ein Organ zu nehmen, aber nicht, zumindest Nein zu sagen."

Zur Abstimmung stehen zwei gegensätzliche Gesetzentwürfe. Eine Abgeordnetengruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schlägt eine grundlegende Umstellung auf eine "doppelte Widerspruchslösung" vor. Demnach sollen künftig grundsätzlich alle Bürger als Spender gelten. Man soll dem aber jederzeit widersprechen können. Sonst wäre noch bei Angehörigen nachzufragen, ob sie einen Widerspruch des Verstorbenen kennen.

Dagegen stellt sich eine andere Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Sie schlägt vor, dass alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Gemeinsames Ziel beider Initiativen ist es, angesichts von rund 9000 Patienten auf den Wartelisten zu mehr Spenden zu kommen. Bisher sind Organentnahmen nur bei ausdrücklich erklärtem Ja erlaubt. Über die Entwürfe und einen AfD-Antrag soll der Bundestag zunächst debattieren. Bei der Abstimmung gibt es keine Fraktionsvorgaben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS/ROUNDUP 2/Coronavirus erreicht Europa: Zwei Fälle in Frankreich bestätigt (erweiterte Fassung) (Wirtschaft, 24.01.2020 - 22:10) weiterlesen...

WDH: Wichtiger Glyphosat-Prozess gegen Bayer verschoben (Im ersten Absatz wurde korrigiert: Richterin.) (Boerse, 24.01.2020 - 21:54) weiterlesen...

Wichtiger Glyphosat-Prozess gegen Bayer verschoben. LOUIS - In den USA ist ein weiterer wichtiger Prozess gegen Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter verschoben worden. Die Gerichtsverhandlungen hätten eigentlich an diesem Freitag in St. Louis beginnen sollen. Doch nachdem der Auftakt zunächst vom Morgen in den Nachmittag verlegt wurde und die Anwälte hinter geschlossenen Türen verhandelten, einigten sich die Streitparteien, das Verfahren ganz zu vertagen. Ein neuer Termin wurde vom Richter zunächst nicht angesetzt. Ziel sei es, Zeit für Vergleichsverhandlungen zu gewinnen und Ablenkungen durch Prozesse zu vermeiden, teilte Bayer in einem Statement mit. Das Unternehmen engagiere sich "konstruktiv" beim Mediationsprozess. ST. (Boerse, 24.01.2020 - 21:15) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP: Erste Fälle der neuen Lungenkrankheit in Europa. In Frankreich wurden zwei Fälle der dadurch verursachten Lungenkrankheit bestätigt, wie die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Freitagabend mitteilte. Demnach traten die beiden Erkrankungen in Bordeaux und in Paris auf. Die Regierung werde alles unternehmen, um eine Ausbreitung des Erregers einzudämmen, sagte Buzyn. PARIS - Das in China aufgetretene neue Coronavirus hat Europa erreicht. (Wirtschaft, 24.01.2020 - 20:59) weiterlesen...

WDH/VIRUS/ROUNDUP: Erste Fälle der neuen Lungenkrankheit in Europa (technische Wiederholung) (Boerse, 24.01.2020 - 20:59) weiterlesen...

VIRUS: Zwei Fälle in Frankreich nachgewiesen. Das teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Freitagabend mit. PARIS - In Frankreich sind zwei Fälle der neuen Lungenkrankheit bestätigt worden. (Boerse, 24.01.2020 - 20:39) weiterlesen...