Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Finanzdienstleister

BERLIN - Der Bundesrechnungshof warnt vor größeren Finanzrisiken für den Bund wegen der weiteren Stabilisierung der Rente.

02.09.2020 - 16:15:27

Rechnungshof: Finanzrisiken für den Bund wegen Renten-Stabilisierung. Derzeit sei das Rentensystem so angelegt, dass zukünftig weitgehend automatisch weiter steigende Mittel des Bundes in die Rentenversicherung fließen, heißt es in einem Bericht der Behörde an den Bundestag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Diese Risiken verstärkten sich noch durch die beschlossene "doppelte Haltelinie" für das Rentenniveau und die Rentenbeiträge. Wenn beide Haltelinien greifen, finanziere künftig "ausschließlich der Bund mit Mitteln der Steuerzahlenden die Mehrausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung", schreibt der Rechnungshof. Aktuell sind im Bundesetat mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr für die Rente vorgesehen.

Die Rente steht vor Problemen, weil immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen. Für die Zeit bis 2025 hat der Bundestag ein Rentenpaket beschlossen. Es schreibt das Rentenniveau - also das Verhältnis einer Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen - bei mindestens 48 Prozent fest. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Er liegt nun bei 18,6 Prozent.

FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke kritisierte angesichts des Rechnungshof-Berichts: "Folge dieser Rentenpolitik von Union und SPD wird sein, dass absehbar ein böses Erwachen kommt und dadurch das Vertrauen der Rentnerinnen und Rentner in solide Rentenpolitik erneut zerstört wird." Für die Zeit nach 2025 hat eine Regierungskommission Vorschläge gemacht. Sie empfiehlt Reformen, aber keinen grundlegenden Umbau etwa mit einem höheren Renteneintrittsalter. Sozialminister Hubertus Heil (SPD) hat bis zum Herbst eigene Vorschläge angekündigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schulze: Ziel ist EU-Einigung zum Klimaziel bis Jahresende. "Mein Ziel ist es, unter deutscher Ratspräsidentschaft eine Einigung zum Europäischen Klimaschutzgesetz und damit zum Klimaziel für 2030 zu erzielen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Eine Grundlage dafür soll ein informelles Treffen der Umweltminister in Berlin in der kommenden Woche bilden. "Wir werden uns jetzt detailliert mit den Vorschlägen der EU-Kommission und der umfassenden Folgenabschätzung befassen", kündigte Schulze an. BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will noch in diesem Jahr unter deutscher Verhandlungsleitung eine Einigung auf deutlich mehr Klimaschutz in der Europäischen Union schaffen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 06:35) weiterlesen...

UN-Generaldebatte: Indirekter Schlagabtausch zwischen Trump und Xi?. US-Präsident Donald Trump hatte für seine am Montag aufgezeichnete Videobotschaft "eine starke Botschaft an China" angekündigt. Diese soll bei der größtenteils virtuellen Veranstaltung der Vereinten Nationen am Dienstagnachmittag (MESZ) vor der Vollversammlung abgespielt werden. Die Botschaft von Chinas Präsident Xi Jinping folgt vorläufigen Angaben zufolge etwa 20 Minuten später. Weil sie ebenfalls aufgezeichnet sein wird, ist eine direkte Bezugnahme ausgeschlossen. NEW YORK - Zum Beginn der diesjährigen Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York wird am Dienstag ein indirekter Schlagabtausch zwischen den USA und China erwartet. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 06:34) weiterlesen...

Bauindustrie sieht sich nach Krise gut aufgestellt. "Wir sind bislang gut durch die Krise gekommen, und wir werden in diesem Jahr keine großen Einschläge haben", sagte der Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Auftragslage ist immer noch sehr gut. BERLIN - Trotz einer geringeren Zahl an neuen Aufträgen sieht sich die Bauindustrie in Deutschland auf einem guten Kurs. (Boerse, 22.09.2020 - 06:08) weiterlesen...

WDH/Marburger Bund unterstützt Spahns Fieberambulanzen (Wiederholung: Zeitungsname ergänzt) (Boerse, 22.09.2020 - 06:04) weiterlesen...

FDP: Bundesregierung muss für schärfere EU-Exportregeln eintreten. "Dazu gehört, dass der Export von Überwachungstechnologien als kritischer Bereich betrachtet wird, für den wir gemeinsame europäische Leitlinien festlegen", sagte die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Bundestag, Gyde Jensen (FDP), der Deutschen Presse-Agentur. Zudem müsse die Europäische Union Handelsbeschränkungen für Unternehmen prüfen, "deren Technologie nachweislich etwa zur Unterdrückung von ethnischen Minderheiten in China eingesetzt" wird, forderte sie. BERLIN/BRÜSSEL - Vor neuen Verhandlungen über eine Reform der EU-Exportregeln hat die FDP die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine Verschärfung stark zu machen. (Boerse, 22.09.2020 - 05:58) weiterlesen...

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Warnstreik. Dort müssen etwa Klinik-Patienten und Eltern von Kita-Kindern mit Einschränkungen rechnen. Die Warnstreiks sollen der Auftakt zu weiteren Aktionen in den Tagen darauf sein. BERLIN - Beschäftigte von Kitas, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes wollen in einzelnen deutschen Städten an diesem Dienstag ihre Arbeit niederlegen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 05:58) weiterlesen...