Transport, Verkehr

BERLIN - Der BER-Untersuchungsausschuss sucht Erklärungen für das Berliner Flughafendebakel an diesem Freitag (10.30 Uhr) auch auf dem Flughafen Tegel.

09.11.2018 - 05:46:24

BER-Untersuchungsausschuss besichtigt Flughafen Tegel. Die Abgeordneten lassen sich die Terminals am Rande der Innenstadt zeigen, die seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten. Tegel sollte eigentlich schon 2012 schließen, muss aber länger durchhalten, weil am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld ein Eröffnungstermin nach dem anderen platzte.

"Beweiserhebung durch Augenscheinnahme", steht auf der Tagesordnung. Dem Besuch war eine längere Auseinandersetzung des Flughafenchefs Engelbert Lütke Daldrup mit dem Parlament vorhergegangen. Der Manager bezweifelt die rechtliche Grundlage, lud die Abgeordneten schließlich aber dennoch ein.

Im Einsetzungsbeschluss hatte das Landesparlament dem Ausschuss auch aufgetragen, Mängel und Verschleißerscheinungen in Tegel zu untersuchen. Durch den längeren Betrieb ergeben sich in Tegel Ausfallrisiken, wie Lütke Daldrup erklärte. So seien die Heizkessel störanfällig, auch die Kühlung, die Notstromaggregate aus den 70er Jahren sowie die Schmutz- und Regenwasseranlagen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spahn plant neue Regeln für mehr günstigere Medikamente. "Wenn es günstigere Alternativen bei gleich hoher Versorgungsqualität gibt, müssen wir sie nutzen", sagte der CDU-Politiker dem Handelsblatt" (Mittwoch). BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant neue gesetzliche Regeln, um hohe Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für bestimmte Medikamente zu begrenzen. (Boerse, 14.11.2018 - 18:26) weiterlesen...

Kuba will keine Mediziner mehr nach Brasilien schicken. Der sozialistische Karibikstaat kündigte am Mittwoch an, das Programm "Más Médicos" zu beenden, über welches jedes Jahr Tausende Mediziner aus Kuba nach Brasilien kommen. Hintergrund sei das Vorhaben des neu gewählten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, die Mediziner direkt und ohne Vermittlung Kubas unter Vertrag zu nehmen. Das verstoße jedoch gegen die Grundlagen des Programms, erklärte das Gesundheitsministerium Kubas. HAVANNA - Kuba verzichtet auf eine lukrative Einnahmequelle und will künftig kein medizinisches Personal mehr nach Brasilien schicken. (Boerse, 14.11.2018 - 17:29) weiterlesen...

IWF warnt Großbritannien vor ungeordnetem Brexit. "Das signifikanteste Risiko für die Prognose ist die Möglichkeit des Verlassens der EU ohne Vereinbarung, was einen großen Einfluss auf das Wachstum hätte - besonders dann, wenn es ungeordnet abläuft und ohne Übergangszeit", heißt es in einer Mitteilung des IWF. WASHINGTON/LONDON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Großbritannien energisch vor einem ungeordneten Brexit gewarnt. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 17:07) weiterlesen...

Kritik an Regierungsplänen für Fachkräftezuwanderung. "Der langersehnte große Wurf bleibt aus", klagte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae am Mittwoch in Berlin. Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Filiz Polat, äußerte die Befürchtung, das geplante Gesetz könnte "ein Dickicht an Bürokratie" werden. BERLIN - Die Pläne der Bundesregierung für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz gehen nach Einschätzung von FDP und Grünen nicht weit genug. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 16:53) weiterlesen...

KORREKTUR: Britisches Kabinett tritt zur Beratung über Brexit-Abkommen zusammen (Im 3. Absatz muss es "EU-Mitglied Irland" heißen.) (Wirtschaft, 14.11.2018 - 16:21) weiterlesen...

Sauberere Lkw: EU-Parlament fordert schärfere CO2-Grenzwerte. Auf eine entsprechende gemeinsame Position einigten sich die Abgeordneten am Mittwoch in Straßburg. Die Parlamentarier fordern für neue Lkw eine Senkung der CO2-Emissionen um mindestens 35 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2019. Damit strebt das Parlament ehrgeizigere Ziele an als die EU-Kommission, die eine Reduktion von 30 Prozent vorgeschlagen hatte. STRASSBURG - Das EU-Parlament hat deutlich schärfere Grenzwerte für den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bei Lastwagen gefordert. (Boerse, 14.11.2018 - 16:04) weiterlesen...