Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Auto, Produktion

BERLIN - Der Autofahrerclub ADAC hat in der Debatte um höhere Benzinpreise mehr Anstrengungen beim Ausbau etwa des Ladenetzes für Elektroautos gefordert.

12.06.2021 - 10:26:27

ADAC: Emissionsarme Auto-Alternativen fehlen vielerorts noch. Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Wirksamkeit des CO2-Preises sei auch davon abhängig, inwieweit er eine Lenkungswirkung entfalten könne.

Für schnellere Fortschritte beim Klimaschutz sei es daher notwendig, das öffentliche Angebot in Stadt und Land sowie die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge schneller auszubauen. Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Innovationen zum Beispiel bei alternativen Kraftstoffen seien weiter zu verbessern.

Menschen mit niedrigem Einkommen seien weniger als andere in der Lage, auf die Preiserhöhung zum Beispiel durch den Kauf eines anderen Pkw zu reagieren - so dass bei einem schnelleren Anstieg des CO2-Preises eine zusätzliche soziale Schieflage entstehen würde. "Mobilität darf aber keine Frage der finanziellen Möglichkeiten sein", sagte Hillebrand. "Die Diskussion um mögliche Kompensationen zeigt, dass das politische Bewusstsein für die sozialen Folgen eines höheren Preises zugenommen hat. Konsequenterweise muss diese Erkenntnis der Betroffenheiten dazu führen, nicht über den bereits beschlossenen Pfad der Preiserhöhung hinauszugehen."

Über den CO2-Preis im Verkehr wird seit Tagen gestritten. Seit Jahresbeginn gilt auf Öl und Gas ein von der schwarz-roten Koalition beschlossener CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Nach dem bisherigen Gesetz soll dieser Preis bis 2025 auf 55 Euro steigen. Laut Berechnungen würde das einen Aufschlag von mindestens 15,5 Cent beim Liter Benzin bedeuten.

Die Grünen fordern im Sinne der neuen Klimaziele der Bundesregierung, den Anstieg des CO2-Preises vorzuziehen und ihn bereits ab 2023 auf 60 Euro pro Tonne zu erhöhen. Der Sprit würde sich dann bereits bis 2023 um etwa 16 Cent pro Liter verteuern. Zugleich schlagen sie vor, je 75 Euro aus den staatlichen Einnahmen des CO2-Preises an die Bürger zurückzugeben, um soziale Verwerfungen zu vermeiden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Breitere Impf-Angebote für Kinder - Erste Auffrischung für Ältere. Alle Länder wollen Impfungen für 12- bis 17-Jährige nun auch in den regionalen Impfzentren anbieten wie schon in Arztpraxen möglich. Das beschlossen die Gesundheitsminister am Montag einstimmig. Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: "Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen." Ab September sollen Risikogruppen wie Alte und Pflegebedürftige zudem erste Auffrisch-Impfungen bekommen können. BERLIN/MÜNCHEN - Zum Corona-Schutz für den Schulstart nach den Sommerferien sollen Kinder und Jugendliche bundesweit zusätzliche Impfmöglichkeiten bekommen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 20:04) weiterlesen...

Impf-Angebote für Kinder ab 12 Jahren in allen Ländern geplant. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen am Montag, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant. BERLIN - Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 18:27) weiterlesen...

Zu viele Briten in Quarantäne: Regierung schraubt an Corona-App. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle. LONDON - Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. (Boerse, 02.08.2021 - 17:54) weiterlesen...

Laschet will Insolvenzordnung nach Hochwasserkatastrophe ändern. Wer seine Zahlungsfähigkeit infolge der Unwetterkatastrophe kurzfristig verloren habe, sollte nicht zum Insolvenzrichter gehen müssen, sagte Laschet am Montag bei einem Besuch in der hochwassergeschädigten Eifel-Gemeinde Schleiden im Kreis Euskirchen. Er wolle eine entsprechende Rechtsveränderung bei der Bundesregierung erwirken, kündigte der CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat der Union an. Demnach sollte die Pflicht zur Anmeldung der Insolvenz ausgesetzt werden "bis die unmittelbare Not überwunden ist". SCHLEIDEN - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich für eine Sonderregelung der Insolvenzordnung zugunsten der Hochwasseropfer ausgesprochen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:31) weiterlesen...

Laschet will Fluthilfe-Wiederaufbaufonds per Bundesgesetz regeln. "Damit ist nämlich verlässlich für alle, die jetzt auf Geld warten, gesichert, dass dieses Geld auch kommt", sagte der Unions-Kanzlerkandidat am Montag im vom Hochwasser besonders betroffenen Schleiden. "Ein anderer Weg wäre eine lockere Vereinbarung der 16 Länder. SCHLEIDEN - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will nach der Flutkatastrophe den Wiederaufbaufonds per Bundesgesetz regeln. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:23) weiterlesen...

Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA weiter angestiegen. Die Behörden meldeten für Freitag 194 608 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagmorgen (MESZ) hervorging. Die ungewöhnliche hohe Zahl war aber wohl damit begründet, dass der von der gegenwärtigen Corona-Welle besonders betroffene Bundesstaat Florida Neuinfektionen nur noch ein mal pro Woche meldet. Der Staat meldete am Freitag 110 477 Neuinfektionen - rund 50 Prozent mehr als in der Vorwoche. BALTIMORE - Die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen ist in den USA weiter angestiegen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:14) weiterlesen...