Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirecard, DE0007472060

BERLIN - Der Ausstieg der Commerzbank aus dem Geschäft mit Wirecard hatte nach Angaben des früheren Bankchefs Martin Zielke nicht mit Zweifeln an der Deckung des Kredits zu tun.

14.01.2021 - 22:02:26

Commerzbank hatte keine Zweifel an Werthaltigkeit von Wirecard-Kredit. "Die Werthaltigkeit des Kredits war zu diesem Zeitpunkt nicht infrage gestellt", sagte Zielke am Donnerstagabend im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Wirecard-Bilanzskandal. Hintergrund seien im wesentlichen Zweifel an der Compliance gewesen - so bezeichnet man die Einhaltung von Gesetzen und freiwilligen Richtlinien.

Die Commerzbank hatte im April 2019 beschlossen, schrittweise aus einem Kredit für Wirecard auszusteigen - ein sofortiger Ausstieg sei nach Einschätzung der Hausjuristen nicht möglich gewesen, sagte Zielke. Mehrere Banken hatten Wirecard zuvor gemeinsam bis zu 1,75 Milliarden Euro geliehen, die Commerzbank trug davon 200 Millionen.

Der Ausstieg aus einer Geschäftsbeziehung mit einem aufstrebenden Dax -Unternehmen sei damals durchaus "bemerkenswert" und ungewöhnlich gewesen, aber von den zuständigen Vorständen überzeugend begründet worden, sagte Zielke. "Es ging nicht um einen potenziellen Ausfall, sondern um eine geschäftspolitische Entscheidung", betonte der ehemalige Vorstandschef. Die Bundesregierung habe keinen Einfluss auf das Verhalten der Commerzbank im Fall Wirecard ausgeübt. Zielke hat die Commerzbank im Herbst 2020 verlassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bafin-Bankenaufseher: Aufsichtsansatz bei Wirecard nicht geeignet. "Der Aufsichtsansatz war nicht geeignet, um den Risiken zu entsprechen", sagte Röseler am Freitag im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Man habe die Wirecard Bank wie andere nicht-systemrelevante Banken behandelt - und dabei nicht gesehen, dass die Bank Teil eines "gigantischen Betrugskonstrukts" gewesen sei. Es sei daher unumgänglich, "dass wir unseren Aufsichtsansatz neu gestalten". BERLIN - Die Arbeitsweise der Finanzaufsicht Bafin war nach Ansicht ihres obersten Bankenaufsehers Raimund Röseler nicht dafür geschaffen, um den Wirecard -Betrug zu erkennen. (Boerse, 26.02.2021 - 17:39) weiterlesen...

Gericht: Ex-Wirecard-Chef Braun muss in U-Haft bleiben. Das Oberlandesgericht München habe "Haftfortdauer" entschieden, bestätigte Gerichtssprecher Florian Gliwitzky am Freitag. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. "Die Frage ist: Liegen Haftgründe vor und rechtfertigt der dringende Tatverdacht die Untersuchungshaft?", sagte er. Es müsse sich um eine Tat von einem gewissen Gewicht handeln, um die U-Haft zu rechtfertigen. MÜNCHEN - Ex-Wirecard -Chef Markus Braun muss weiter in Untersuchungshaft bleiben. (Boerse, 26.02.2021 - 09:02) weiterlesen...

Wirtschaftsprüfer EY wechselt Deutschland-Spitze. STUTTGART - Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) wechselt nach dem Wirecard-Skandal ihre Deutschland-Spitze aus. Hubert Barth, seit 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung des in Stuttgart ansässigen Deutschland-Ablegers von EY, werde künftig eine neue Rolle übernehmen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung. Barths Nachfolge treten Henrik Ahlers, bisher schon Mitglied der Geschäftsführung, und Jean-Yves Jégourel als Doppelspitze an. Die Amtsübergabe erfolgt nach EY-Angaben allerdings erst zum 1. Juli. Wirtschaftsprüfer EY wechselt Deutschland-Spitze (Boerse, 25.02.2021 - 14:25) weiterlesen...

Ex-Wirecard-Bank-Vorstand: Bafin hat Wirecard geschützt. "Für mich hat die Bafin Partei ergriffen für die Wirecard AG", sagte der frühere Vorstand der Wirecard Bank, Rainer Wexeler, am Donnerstag im Wirecard-Untersuchungsausschuss. Mit dem Verbot habe die Bafin den Konzern offenbar vor Angriffen von Leerverkäufern schützen wollen. BERLIN - Mit dem Leerverkaufsverbot für Wirecard -Aktien hat sich die Finanzaufsicht Bafin nach Ansicht des früheren Vorstands der Wirecard Bank auf die Seite des Konzerns gestellt. (Boerse, 25.02.2021 - 12:34) weiterlesen...

Kabinett bringt Reform der Finanzaufsicht Bafin auf den Weg. Unter anderem soll die Behörde künftig mit verdeckten Testkäufen überprüfen, ob Kunden ausreichend beraten werden, bevor sie Finanzprodukte kaufen. Zugleich soll die Aufsichtsstruktur der Bafin effektiver und effizienter werden, der Präsident soll mehr Kompetenzen bekommen. Die Koalitionsfraktionen sollen einen entsprechenden Gesetzentwurf nach dem Kabinettsbeschluss vom Mittwoch nun in den Bundestag einbringen. BERLIN - Die Bundesregierung hat die angekündigte Reform der Finanzaufsicht Bafin nach dem Wirecard -Skandal auf den Weg gebracht. (Boerse, 25.02.2021 - 11:36) weiterlesen...

Wirecard-Skandal: Chef von 'Bilanzpolizei' DPR tritt zurück. BERLIN - Im Skandal um den Bilanzbetrug bei Wirecard hat der Präsident der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung, Edgar Ernst, seinen Rücktritt angekündigt. Er werde sein Amt auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember niederlegen, teilte die Bilanzpolizei am Mittwoch mit. Ernst wolle der DPR einen personellen Neuanfang ermöglichen. Die Prüfstelle untersucht die Bilanzen deutscher Konzerne auf korrekte Buchführung. Im Fall Wirecard war sie in die Kritik geraten, weil der mutmaßliche Milliardenbetrug nicht auffiel. Wirecard-Skandal: Chef von 'Bilanzpolizei' DPR tritt zurück (Boerse, 24.02.2021 - 22:25) weiterlesen...