Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN - Das Ringen der großen Koalition um ein milliardenschweres Konjunkturprogramm geht in die Verlängerung.

03.06.2020 - 06:31:24

Große Koalition ringt weiter um gigantisches Corona-Konjunkturpaket. Angesichts großer Differenzen unterbrachen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ihre Verhandlungen im Kanzleramt am Dienstag kurz vor Mitternacht. An diesem Mittwoch sollen die Gespräche fortgesetzt werden und dann auch zu einem Ergebnis kommen - es könnte aber erneut bis tief in die Nacht gehen.

und Daimler ihren Sitz haben.

Da in Niedersachsen auch die SPD regiert, könnte die Parteispitze durchaus noch einmal umdenken. Die Nachfrage nach Autos ist in der Corona-Krise schwer eingebrochen; krankt die deutsche Leitindustrie, dürfte auch die restliche Wirtschaft nur schwer wieder ans Laufen kommen. Im Paket enthaltene Förderungen für die Bahn, den Öffentlichen Personennahverkehr, schwere Nutzfahrzeuge, E-Ladesäulen, Schiffe und Flugzeuge könnten aber einen Kompromiss möglich machen. Das gilt auch für eine zur Diskussion stehende höhere Kfz-Steuer für emissionsstarke Fahrzeuge.

Bei den Hilfen für Kommunen ist es ähnlich: Die CSU lehnt die Pläne der SPD bisher kategorisch ab. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will eine Übernahme kommunaler Altschulden durch den Bund, die Union ist dagegen. Sie setzt stattdessen darauf, dass der Bund den Kostendruck von den Städten und Gemeinden senkt, indem er etwa mehr Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern übernimmt und auf seinen Anteil an den Gewerbesteuern verzichtet.

WO EINIGUNGEN TROTZ DIFFERENZEN DURCHAUS GUT MÖGLICH SIND:

Auch wenn die Spitzen von CDU und CSU den von der SPD geforderten Familienbonus skeptisch sehen, könnten sie ihn vermutlich mittragen. Offen ist wohl eher, wie hoch er am Ende ausfallen dürfte. Die SPD fordert eine Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sogar 600 Euro vorgeschlagen, sein niedersächsische Kollege Stephan Weil (SPD) plädiert ebenfalls für 600 Euro. Denkbar wäre ein solcher Bonus auch im Paket mit der von der CSU gewünschten Verdopplung des Steuerfreibetrags für Alleinerziehende.

Entlastungen beim Strompreis für Unternehmen und Privathaushalte, weitere Hilfen für Schausteller, Solo-Selbstständige oder Künstler, steuerliche Entlastungen für Firmen - bei all diesen Maßnahmen dürfte am Ende ausschlaggebend sein, wie teuer das alles wird. Denn letztlich sind alle Maßnahmen nur über neue Schulden zu schultern.

WO ES WOHL KEINE GROßEN DIFFERENZEN MEHR GIBT:

Eine Situation wie zu Beginn der Pandemie mit fehlender Schutzausrüstung für Mediziner und Patienten soll es nie wieder geben. Daher dürfte der Punkt, stärker auf die Eigenproduktion von medizinischen Gütern und Medikamenten zu setzen und eine Notfallreserve anzulegen, keinen Streit mehr hervorrufen. Gleiches gilt für nötige Investitionen in Krankenhäuser und den Ausbau der Gesundheitsämter zur Infektionsbekämpfung.

Auch der Ruf nach mehr Investitionen in die Forschung wird von allen drei Koalitionspartnern geteilt. Durch steuerliche Förderungen und frisches Geld sollen lange liegengebliebene Modernisierungen in den Bereichen Digitalisierung, Kommunikation, Klima- und Energiewende sowie Hightech vorangebracht werden.

Am Ende soll es ein Gesamtpaket geben, hieß es von Teilnehmern - einige verglichen es mit einem zweiten Koalitionsvertrag. Dabei dürfte ein weiterer Punkt für heftige Debatten sorgen: CSU-Chef Markus Söder will, dass der Bund maximal 100 Milliarden Euro weitere Schulden aufnehmen darf. Bei der SPD stieß das umgehend auf Ablehnung. Dem Vernehmen nach könnte schließlich trotzdem ein Paket mit einem Volumen zwischen 80 und 100 Milliarden Euro herauskommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verband: Milliardeninvestitionen für E-Auto-Ladenetz nötig. Die Finanzierung solle über eine Netzentgeltumlage auch an die Stromkunden weitergegeben werden, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes an die Bundesnetzagentur. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vor. BERLIN - Der Bundesverband eMobilität hält zum Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes in den kommenden Jahren Milliardeninvestitionen für nötig. (Boerse, 14.07.2020 - 05:22) weiterlesen...

VW-Tochter Sitech und Zulieferer Brose planen Gemeinschaftsfirma. Volkswagen -Konzern und Brose-Gruppe sollen daran jeweils die Hälfte halten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Montag in Coburg unterzeichnet. Zum Jahresende sollen die Verträge geschlossen werden, danach müssen noch die Kartellbehörden das Vorhaben prüfen. WOLFSBURG/COBURG - Der VW -Sitzhersteller Sitech will mit dem fränkischen Autozulieferer Brose ein Gemeinschaftsunternehmen bilden. (Boerse, 13.07.2020 - 16:40) weiterlesen...

Herstellerverband: Absatzrückgang auf Chinas Automarkt 2020 nicht ganz so heftig. Der Absatzrückgang der Autobauer an die Händler dürfte in diesem Jahr nun zwischen 10 und 20 Prozent liegen, sagte Xu Haidong vom chinesischen Herstellerverband CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking. Zuvor war der Verband noch von einem Minus zwischen 15 und 25 Prozent ausgegangen. PEKING - Der chinesische Automarkt erholt sich womöglich schneller vom Lockdown in der Corona-Pandemie als bisher gedacht. (Boerse, 10.07.2020 - 11:57) weiterlesen...

Maier tritt als Vorstandschef der VW-Tochter Skoda ab. MLADA BOLESLAV - Wechsel an der Spitze der tschechischen VW -Tochter Skoda: Bernhard Maier hört nach fast fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender auf. Sein Vertrag laufe zum 31. Juli aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mlada Boleslav mit. Maier leitete den traditionsreichen Autobauer seit November 2015. Zuvor hatte Maier als Vertriebschef im Vorstand des Sportwagenherstellers Porsche gearbeitet. Der 60-Jährige hat das Autohandwerk von Grund auf gelernt. Er begann mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Maier tritt als Vorstandschef der VW-Tochter Skoda ab (Boerse, 09.07.2020 - 17:29) weiterlesen...

Bundeskartellamt prüft Preise an Ladesäulen für Elektroautos. Deshalb will die Wettbewerbsbehörde jetzt die Bereitstellung und Vermarktung der öffentlich zugänglichen Ladesäulen in einer Sektoruntersuchung unter die Lupe nehmen, wie sie am Donnerstag in Bonn ankündigte. BONN/MÜNCHEN - Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos wird in Deutschland gerade erst aufgebaut - doch das Bundeskartellamt erhält schon zunehmend Beschwerden über Preise und Konditionen. (Boerse, 09.07.2020 - 15:57) weiterlesen...

KORREKTUR: Elektroautos im Süden beliebter als im Norden. Absatz, 2. Satz muss es heißen: 5695 (statt: 5895) Elektroautos. Zudem wurde folgendes im 4. Absatz, 2. (Im 2. (Boerse, 09.07.2020 - 14:46) weiterlesen...