Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Software

BERLIN - Das neue Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu journalistischen Inhalten im Netz bringt erste Effekte.

07.06.2021 - 14:34:29

Presseleistungsschutzrecht - 'Upday'-Plattform erneuert Lizenzen. Die mehrheitlich zu Axel Springer gehörende News-App "Upday" erneuerte eine Lizenzvereinbarung mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media, wie der Springer-Konzern am Montag in Berlin mitteilte. Über die Corint Media können dann Verlage Geld für Inhalte erhalten, die auf der Newsplattform erscheinen.

Am selben Tag trat das neue Leistungsschutzrecht in Deutschland in Kraft. Ziel ist, dass Medienunternehmen für ihre journalistischen Inhalte, die im Netz auf externen Plattformen angezeigt werden, einen finanziellen Ausgleich bekommen. Das Leistungsschutzrecht ist Teil einer großen Urheberrechtsreform.

Von Corint Media hieß es, man habe mit "Upday" als erstem Unternehmen dieser Art einen Lizenzvertrag nach dem neuen Presseleistungsschutzrecht geschlossen. Die Geschäftsführer Markus Runde und Christoph Schwennicke sehen den Vertrag als wegweisend und als Auftakt zu weiteren Lizenzverhandlungen mit Plattformen wie zum Beispiel Google. "Wir werden mit weiteren Nutzern Verhandlungen über die Zahlung angemessener Vergütungen für die Nutzung der digitalen Verlagsinhalte aufnehmen", hieß es von den Geschäftsführern.

Von Springer hieß es weiter, "Upday" werde Lizenzzahlungen an die Verwertungsgesellschaft entrichten, die diese dann an die teilnehmenden Verlage ausschüttet. "Mit Rechteinhabern, die sich nicht kollektiv vertreten lassen, strebt "Upday" individuelle Lösungen nach Maßgabe des neu in Kraft getretenen Leistungsschutzrechts an."

Der Chef von "Upday", Peter Würtenberger, sagte: "Mit der nun erneuerten Lizenzvereinbarung mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media eröffnen wir Verlagen einen komfortablen Weg, zusätzlich zu der durch "Upday" vermittelten Reichweite eine faire Vergütung für die Nutzung ihrer Inhalte zu erzielen."

Corint Media ist eine von mehreren Verwertungsgesellschaften in Deutschland. Sie vertritt nach eigenen Angaben Medienunternehmen, darunter TV-Sender, Radio-Programme und Presseverleger. Dazu zählt auch Axel Springer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Daten treiben autonomes Fahren - neue US-Strategie in Arbeit WOLFSBURG - Der Umgang mit sicherheitsrelevanten Daten wird nach Einschätzung von VW den Hochlauf der E-Mobilität und Digitalisierung nutzen, um der Konkurrenz Marktanteile abzujagen. (Boerse, 31.07.2021 - 10:03) weiterlesen...

Umfrage im Mittelstand: Knappe Mehrheit für Impfpflicht. Das geht aus einer Blitzumfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) hervor. BERLIN - Eine knappe Mehrheit von Mittelständlern in Deutschland ist einer Umfrage zufolge für eine allgemeine Impfpflicht - wenn dadurch ein erneuter Lockdown verhindert werden könnte. (Boerse, 31.07.2021 - 09:37) weiterlesen...

Digitalpolitiker der Union fordern einheitliche 'Deutschland-App'. "Es ist nicht zu erwarten, dass sich jeder Einzelne in Deutschland eine Batterie staatlicher Apps auf das Handy lädt, beginnend bei Covpass, über die Nina-Warn-App bis hin zur AusweisApp2", sagte der CDU-Bundesabgeordnete Thomas Jarzombek als Sprecher des Cnetz-Vereins am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Die unterschiedlichen Smartphone-Anwendungen von staatlichen Stellen in Deutschland sollten nach den Vorstellungen von Digitalpolitikern der Unionsparteien in einer Deutschland-App zusammengeführt werden. (Boerse, 31.07.2021 - 09:27) weiterlesen...

US-Regierung drängt Mitarbeiter zur Corona-Spritze. Angestellte, die keinen Impfnachweis vorlegen können, sollen künftig stets eine Maske tragen müssen und ein bis zwei Mal pro Woche auf eine mögliche Infektion getestet werden, wie US-Präsident Joe Biden am Donnerstag (Ortszeit) erklärte. Um die Impfquote in der Bevölkerung anzuheben, fordert er Bundesstaaten und Kommunen zudem auf, jeder neu geimpften Person eine Belohnung von 100 US-Dollar (85 Euro) zu zahlen. WASHINGTON - Angesichts einer neuen Corona-Welle und einer stockenden Impfquote drängt die US-Regierung mehrere Millionen Mitarbeiter mit neuen Regeln zur Impfung. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 16:10) weiterlesen...

Amazon enttäuscht Anleger - Online-Shopping-Boom lässt nach. Der Konzern stieß Anleger am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit einer überraschend verhaltenen Prognose für das laufende Vierteljahr vor den Kopf. Die Aktie geriet nachbörslich zeitweise mit mehr als sieben Prozent ins Minus. Kein optimaler Einstand für den neuen Vorstandschef Andy Jassy, der das Spitzenamt Anfang des Monats erst von Konzerngründer Jeff Bezos übernahm. SEATTLE - Der weltgrößte Online-Händler Amazon rechnet nach Rekorderlösen in der Corona-Krise mit einem Abflauen des Shopping-Booms im Internet. (Boerse, 30.07.2021 - 15:59) weiterlesen...

Fahrer müssen angestellt werden: Deliveroo erwägt Rückzug aus Spanien. Es seien überproportionale Investitionen nötig, um die Marktposition in dem Land nach Inkrafttreten des sogenannten "Rider Law" beibehalten zu können, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Anfang September wolle sich der Konzern mit Mitarbeitern und Fahrern beraten. LONDON/MADRID - Weil er wegen eines neuen Gesetzes seine Essenskuriere anstellen muss, erwägt der britische Online-Essenslieferdienst Deliveroo den Rückzug aus Spanien. (Boerse, 30.07.2021 - 15:23) weiterlesen...