Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Maschinenbau

BERLIN - Das Bundeskabinett hat nach der Flutkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands eine vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Firmen auf den Weg gebracht.

04.08.2021 - 11:32:30

Nach Flut: Kabinett beschließt Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Das teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. "Durch den Starkregen und das Hochwasser sind auch Unternehmen unverschuldet in finanzielle Not geraten, die an sich tragfähige und erfolgreiche Geschäftsmodelle haben", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Um den Menschen und Unternehmen in den betroffenen Regionen zu helfen, seien bereits umfangreiche finanzielle Hilfen auf den Weg gebracht worden, so Lambrecht. "Wir müssen aber verhindern, dass Unternehmen nur deshalb zum Insolvenzgericht gehen müssen, weil Unterstützungsleistungen, wie die von uns beschlossenen Hilfen, nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen."

Deswegen solle die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen rückwirkend vom 10. Juli 2021 bis Ende Oktober 2021 ausgesetzt werden. Damit solle Unternehmen wichtige Zeit verschafft werden, um beispielsweise wirtschaftliche Hilfen in Anspruch zu nehmen und auf die Herausforderungen der Unwetterkatastrophe reagieren zu können.

Voraussetzung für eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist, dass die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung von Unternehmen auf den Auswirkungen der Starkregenfälle und der Hochwasser im Juli 2021 beruht. Die Aussetzung soll laut Ministerium nur gelten, solange Firmen "ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen" führen und dadurch begründete Aussichten auf eine Sanierung bestehen.

Der Bundestag muss dem Gesetz zustimmen. Technisch gesehen beschloss das Kabinett eine Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen. Damit wird eine Sondersitzung des Bundestags während der Sommerpause immer wahrscheinlicher.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RKI registriert 4664 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,5. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 68,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 71,0 gelegen, vor einer Woche bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4664 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6325 Ansteckungen gelegen. BERLIN - Die 7-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut leicht rückläufig. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 11:28) weiterlesen...

Russland-Wahl: Partei Neue Leute schafft Einzug in Staatsduma. Nach Angaben der Wahlkommission vom Dienstag holte die Partei aus dem Stand 5,3 Prozent der Stimmen und überwand damit die Fünf-Prozent-Hürde. MOSKAU - Eine Partei könnte für etwas frischen Wind im neuen russischen Parlament sorgen: Die Bewegung Nowyje Ljudi (Deutsch: Neue Leute) hat bei der Wahl den Sprung in die Staatsduma geschafft. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 08:31) weiterlesen...

Trudeaus Liberale gewinnen Wahl - verpassen absolute Mehrheit (Wirtschaft, 21.09.2021 - 08:06) weiterlesen...

Bangkok will voraussichtlich im November wieder Touristen empfangen. Um wieder Besucher zu empfangen, müssten mindestens 70 Prozent der Einwohner der Mega-Metropole vollständigen Impfschutz haben, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" am Dienstag den örtlichen Gouverneur Aswin Kwanmuang. Derzeit seien erst 42 Prozent der Bürger doppelt geimpft. Schätzungen zufolge hat die Stadt mehr als zehn Millionen Einwohner. BANGKOK - Thailands beliebte Hauptstadt Bangkok wird sich voraussichtlich erst im November wieder für internationalen Tourismus öffnen. (Boerse, 21.09.2021 - 07:48) weiterlesen...

Nach Ende der Auszählung: Kremlpartei gewinnt Russland-Wahl. Sie kam nach Auszählung aller Stimmzettel auf 49,8 Prozent, wie die Zentrale Wahlkommission am Dienstag in Moskau mitteilte. Die Kommunisten landeten demnach bei 18,9 Prozent, die Rechtspopulisten der LDPR des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski bei 7,5 Prozent und die Partei Gerechtes Russland bei 7,4 Prozent. Knapp über der Fünf-Prozent-Hürde lag zudem die neue Partei Nowyje Ljudi (Deutsch: Neue Leute) mit 5,3 Prozent. MOSKAU - Die Kremlpartei Geeintes Russland hat trotz Verlusten die Parlamentswahl in Russland klar gewonnen. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 07:35) weiterlesen...

Prognose: Trudeaus Liberale gewinnen Kanada-Wahl. Die Regierungspartei errang nach Prognosen des öffentlichen Senders CBC bei der Abstimmung am Montag mehr Mandate als die Konservativen. Ob Trudeau im flächenmäßig zweitgrößten Land der Erde aber die absolute Mehrheit von 170 Mandaten erringen kann, blieb zunächst unklar. Mehrere Wahlbezirke waren in der Nacht zum Dienstag noch immer umkämpft. OTTAWA - Die liberale Partei von Ministerpräsident Justin Trudeau hat nach ersten Ergebnissen die vorgezogene Parlamentswahl in Kanada gewonnen. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 06:34) weiterlesen...