Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Moderna, US60770K1079

BERLIN / CARBIS BAY - Kanzlerin Angela Merkel lehnt vor dem G7-Gipfel der wichtigen Industriestaaten im englischen Cornwall eine Aufhebung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe weiterhin ab.

10.06.2021 - 12:48:25

Merkel vor G7-Gipfel weiter gegen Aufhebung von Impfstoff-Patenten. Die Kanzlerin glaube nicht, dass eine Patentfreigabe hilfreich sei und dass die Patente das Problem bei dem Thema weltweiter Impfungen seien, hieß es am Donnerstag in deutschen Regierungskreisen in Berlin. "Es hat sich an der deutschen Position nichts geändert." Zu möglichen zusätzlichen deutschen Angeboten von Impfdosen-Spenden für ärmere Länder hieß es, Deutschland habe in dem Bereich bereits sehr viel getan und sei "einer der großen Unterstützer".

Merkel wird zu ihrem wohl letzten G7-Gipfel als Kanzlerin von ihrem Ehemann Joachim Sauer begleitet. Der Termin für das geplante erste bilaterale persönliche Gespräch mit US-Präsident Biden am Rande des Gipfels stehe noch nicht fest, hieß es weiter. Die G7-Runde aus den Staats- und Regierungschefs aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan sowie EU-Vertretern kommt von Freitag bis Sonntag zusammen.

Auch die EU-Spitze sprach sich am Donnerstag klar gegen eine umfassende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe aus. Biden hatte sich überraschend hinter Forderungen ärmerer Länder zur Aussetzung des Patentschutzes für Covid-19-Impfstoffe gestellt. Dann könnten Hersteller in aller Welt die Impfstoffe ohne Lizenzgebühren produzieren. Kritiker argumentieren unter anderem, nicht die Patente seien das Hindernis, sondern Produktionskapazitäten, Kenntnisse und Rohstoffnachschub.

Aus den deutschen Regierungskreisen hieß es, die Beratungen vor dem Gipfel zeigten, dass der Multilateralismus wieder sehr gut funktioniere. Die Hauptbotschaft des Treffens sei, "dass der Multilateralismus und auch G7 wieder da ist" - und man Probleme wie den Klimawandel oder die Pandemie nur gemeinsam lösen könne. Dafür stehe auch die Kanzlerin. Man wolle zeigen, "inwieweit offene, liberale, demokratische Gesellschaften ein attraktiveres Angebot sind auch an andere" Staaten. Merkel war in der Präsidentschaft von Biden-Vorgänger Donald Trump auch international als eine der größten Kritiker von dessen protektionistischer Politik wahrgenommen worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Corona-Krise schiebt Biotech-Branche an. "Wir reden hier von einem Milliardenmarkt", sagte EY-Pharmaexperte Alexander Nuyken am Montag bei der Vorstellung einer Branchenstudie. Die Karten für die Corona-Impfstoffentwicklung seien derzeit zwar weitgehend verteilt und die bereits zugelassenen Vakzine von Biontech /Pfizer, Moderna , Astrazeneca und Johnson & Johnson dominierten den Markt. Es dürften aber noch einige weitere Impfstoffe auf den Markt kommen. "Wer jedoch mit seinen Forschungen derzeit nicht mindestens in Phase zwei oder drei ist, wird Probleme haben, eine Rolle zu spielen", sagte Nuyken. STUTTGART - Die Corona-Pandemie beschert der Biotech-Branche nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft EY die Chance auf enorme Umsatzschübe. (Boerse, 21.06.2021 - 13:17) weiterlesen...

Impfungen für alle möglich: Eine Million Buchungen in Großbritannien. Wie der Nationale Gesundheitsdienst NHS am Montag mitteilte, wurden am Freitag und Samstag insgesamt mehr als eine Million Termine für Impfungen gebucht. Das seien sechs pro Sekunde. Die tatsächliche Zahl liege vermutlich noch höher, da Buchungen bei Hausärzten nicht registriert werden. Am Wochenende bildeten sich lange Schlangen vor Impfzentren. Seit Freitag können alle über 18-Jährigen eine Corona-Impfung buchen. LONDON - Nach der Öffnung von Corona-Impfungen für alle Erwachsenen in Großbritannien nimmt die Kampagne noch einmal Fahrt auf. (Boerse, 21.06.2021 - 10:19) weiterlesen...

US-Spende: 2,5 Millionen Corona-Impfdosen für Taiwan. Die Lieferung des Moderna -Mittels werde für Sonntag erwartet, teilte das AIT am Samstag auf Facebook mit. Das Institut ist für die Umsetzung der US-Politik gegenüber Taiwan verantwortlich. Anfang Juni hatten die USA zunächst angekündigt, 750 000 Corona-Impfdosen an das Land zu spenden. Die Lieferung umfasse 1,75 Millionen zusätzliche Dosen, hieß es nun. TAIPEH - Taiwan soll dem American Institute in Taiwan (AIT) zufolge rund 2,5 Millionen Dosen an Corona-Impfstoff aus einer Spende der USA erhalten. (Wirtschaft, 20.06.2021 - 09:57) weiterlesen...

Hälfte der Bürger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Die Quote der erstgeimpften Bürgerinnen und Bürger lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag bei 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung oder 41,5 Millionen Menschen. 29,6 Prozent hatten demnach bereits den vollen Schutz - knapp 25 Millionen Menschen. BERLIN - Im sechsten Monat nach dem Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland hat die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine erste Dosis erhalten. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 10:42) weiterlesen...

Spahn: Jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung. Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung. BERLIN - Bei den Corona-Impfungen hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 10:13) weiterlesen...

Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst nach Deutschland einreisen. BERLIN - Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen. Seit der letzten Einzelimpfung müssen 14 Tage vergangen sein, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstagabend mitteilte. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen. Ausgenommen von der Lockerung sind weiterhin Einreisen aus Virusvariantengebieten. Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst nach Deutschland einreisen (Wirtschaft, 17.06.2021 - 19:26) weiterlesen...