Internet, Software

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will sich für eine "Gründungsoffensive" in Deutschland einsetzen.

16.04.2018 - 15:34:25

Altmaier will 'Gründungsoffensive' - neue Plattform gestartet. Gemeinsam mit der Staatsbank KfW startete Altmaier am Montag in Berlin eine neue staatliche, digitale Plattform für Gründer.

Damit sollen junge Unternehmer in der entscheidenden Phase vor der Gründung von Firmen besser unterstützt werden. "Deutschland braucht ein lebendiges Gründungsgeschehen, um auf Dauer innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben", sagte KfW-Vorstandschef Günther Bräunig. Keine gute Idee dürfe an mangelnder Unterstützung scheitern.

Im globalen Vergleich hinkt Deutschland bei Gründungen hinterher. Zudem kommen Start-ups hierzulande nur schwer an Geld von Investoren für die weitere Expansion. KfW-Vorstand Ingrid Hengster hatte die Finanzierungslücke in der frühen Wachstumsphase zuletzt auf 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr beziffert.

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, Instrumente zur Finanzierung von Gründungen und Wachstum junger Unternehmen weiterzuentwickeln. Außerdem solle die "Investitionsbereitschaft" in Wachstumsunternehmen erhöht werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Öffentliche Schulden im ersten Halbjahr weiter gesunken. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet. Das waren 2,3 Prozent oder 46,5 Milliarden Euro weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte. Im Vergleich zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres verringerte sich der Schuldenstand um 0,8 Prozent oder um 14,7 Milliarden Euro. WIESBADEN - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 erneut sinken lassen. (Wirtschaft, 26.09.2018 - 10:46) weiterlesen...

Kassenpatienten sollen künftig schneller an Termine kommen. Darauf zielt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), den das Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Praxisärzte sollen demnach mindestens 25 statt 20 Stunden für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Bei Haus- und Kinderärzten, Augenärzten, Frauenärzten und HNO-Ärzten sollen darunter fünf Stunden offene Sprechzeit ohne Terminvergabe sein. BERLIN - Kassenpatienten in Deutschland sollen künftig schneller an Arzttermine kommen. (Boerse, 26.09.2018 - 10:22) weiterlesen...

Auch der Handel fordert Diesel-Nachrüstung auf Kosten der Hersteller. Der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, appellierte in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), "die Fahrzeugindustrie in die Pflicht zu nehmen und umfangreiche Nachrüstungsmaßnahmen zu fordern". BERLIN - Auch der deutsche Einzelhandel drängt auf eine schnelle Nachrüstung von Diesel-Autos auf Kosten der Hersteller, um Fahrverbote in den Städten zu verhindern. (Boerse, 26.09.2018 - 10:00) weiterlesen...

DIHK: Deutsche Exporte in den Iran brechen ein. Seit der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump im Mai, die US-Sanktionen wieder einzuführen, seien die deutschen Exporte in den Iran um 18 Prozent zurückgegangen, sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Zwischenzeitlich hätten mehr als 100 deutsche Unternehmen Repräsentanzen im Iran eröffnet, viele seien bereits wieder geschlossen. "Durch die US-Sanktionen gegen den Iran hat der bilaterale Handel bereits deutlich Schaden genommen", sagte Treier. BERLIN - Die harte Gangart der USA in der Iran-Politik belastet zunehmend die deutsche Wirtschaft. (Wirtschaft, 26.09.2018 - 09:35) weiterlesen...

Rund 750 000 Unterschriften für den Erhalt des Hambacher Forstes. Allein in den vergangenen 14 Tagen seien etwa 300 000 Unterstützer hinzugekommen, wie eine Sprecherin der Organisation Campact am späten Dienstagabend mitteilte. Neben Campact gehören auch der BUND und Greenpeace zu den Initiatoren der Petition. KERPEN - Bislang haben rund 750 000 Menschen eine Online-Petition für den Erhalt des Hambacher Forstes unterschrieben. (Boerse, 26.09.2018 - 07:17) weiterlesen...

Verbraucherschützer begrüßen Bemühen für schnellere Arzttermine. "Lange Wartezeiten sind in der Tat kein gefühltes, sondern ein echtes Problem für jeden einzelnen betroffenen Patienten", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Maßnahmen wie zusätzliche offene Sprechstunden, die mit mehr Geld für die Ärzte verknüpft werden sollten, seien in ihrer Wirkung allerdings fraglich und keinesfalls ausreichend. BERLIN - Die Verbraucherzentralen begrüßen das Vorhaben der Bundesregierung, dass Kassenpatienten künftig schneller an Arzttermine kommen sollen - fordern aber weitere Verbesserungen. (Boerse, 26.09.2018 - 06:33) weiterlesen...