FRAPORT AG, DE0005773303

BERLIN - Bundesweit haben am Dienstag massive Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen.

10.04.2018 - 07:47:26

Warnstreiks haben begonnen - Bundesweit Flugverbindungen gestrichen. Tausende Beschäftigte an Flughäfen, im Nahverkehr, in Kindergärten und anderen öffentlichen Betrieben legten am Morgen die Arbeit nieder. An den bestreikten Airports Frankfurt, München, Köln und Bremen wurden schon vorab hunderte Flüge annulliert. Reisende mussten sich den ganzen Tag über auf massive Verspätungen einstellen.

für diesen Dienstag rund 800 Flüge. 90 000 Passagiere sollen von den Ausfällen betroffen sein.

An die Adresse der Arbeitgeber sagte Bsirske: "Wir erwarten, dass sie in der dritten Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen und damit eine gute Lösung am Verhandlungstisch ermöglichen."

Am Airport Frankfurt legten Beschäftigte der Flugzeugabfertigung und Flughafenfeuerwehr am Morgen die Arbeit nieder. Außerdem sei die Flugsicherheitskontrolle betroffen, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport . "Das ist auch das, wodurch wir die extremsten Einschränkungen erwarten." Am Flughafen München, Deutschlands zweitgrößtem Airport, strich die Lufthansa vorab insgesamt 240 Inlands- und Auslandsflüge, wie eine Lufthansa-Sprecherin am Montag bestätigte. In Köln wurden 70 Flüge gestrichen. In der Folge fielen auch an weiteren Flughäfen wie Berlin-Tegel und Leipzig/Halle Flüge aus.

Auch im Nahverkehr der Städte in Nordrhein-Westfalen wurden Verbindungen gestrichen. "Heute fahren keine Bahnen", warnten etwa die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ihre Kunden per Laufband. Mehre Städte kündigten zudem an, dass Kitas geschlossen bleiben müssen. Daneben können etwa auch die Müllabfuhr, Sparkassen, Stadtverwaltungen, Krankenhäuser und auch der Schiffsverkehr von dem Warnstreik betroffen sein. Die Auswirkungen sind abhängig davon, wie viele Beschäftigte sich tatsächlich beteiligen.

Der kommunale Arbeitgeberverband VKA hatte den Gewerkschaften vorgeworfen, weniger die Arbeitgeberseite als die Bevölkerung unter Druck zu setzen. Der Arbeitgeberverband BDA warf den Gewerkschaften eine massive Schädigung der Volkswirtschaft vor.

Betroffene Lufthansa-Kunden sollen ihren Flug kostenfrei umbuchen oder im Inland auf die Bahn ausweichen können. An Flughäfen arbeiten auch nach Privatisierungen noch zahlreiche Beschäftigte der Kommunen. Bestreikt werden sollen unter anderem Sicherheitspersonal für Personenkontrollen und Bodenverkehrsdienste, etwa bei der Gepäckabfertigung und auf dem Rollfeld.

Die Ausstände an den Flughäfen sollen auf Dienstag beschränkt sein. Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb kündigten bis Freitag allerdings weitere bundesweite Warnstreiks im gesamten öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen an. Betroffen sein sollen unter anderem Kitas, der Nahverkehr und die Müllabfuhr.

@ dpa.de

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