Transport, Verkehr

BERLIN - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) setzt auf Fortschritte beim künftigen Hauptstadtflughafen BER durch die neue Unternehmensspitze.

07.03.2017 - 16:17:24

Dobrindt: Führungswechsel kann BER-Eröffnung optimieren. "Die Gesellschafter haben sich auf dieses Vorgehen verständigt, weil wir glauben, dass damit auch die Chancen für eine Eröffnung noch mal optimiert werden können", sagte Dobrindt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er hoffe für den Flughafen sehr, dass der neue Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup "der BER-Chef ist, der ihn an den Start bringt". Der Bund ist neben den Ländern Berlin und Brandenburg Flughafen-Gesellschafter.

In der Vergangenheit habe sich gezeigt, "dass der BER eine extreme Herausforderung ist für jeden, der da tätig ist", sagte der Minister. Man könne daher nur jedem wünschen, dass er im möglichen Zeitrahmen Erfolg habe. Der Aufsichtsrat hatte den Berliner Staatssekretär Lütke Daldrup am Montag zum Nachfolger des umstrittenen Flughafenchefs Karsten Mühlenfeld ernannt. Die Eröffnung des BER ist seit dem Baubeginn 2006 schon fünf Mal verschoben worden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stützt derweil die Kandidatur seines Staatssekretärs Rainer Bretschneider für den Posten des Chefkontrollers am BER. "Diese Kandidatur wäre ein konsequenter und richtiger Schritt", erklärte Woidke am Dienstag in Potsdam. "Rainer Bretschneider wäre für die diese Aufgabe sehr gut geeignet. Er kennt das Projekt seit langem bis in die Details. Er ist mit allen handelnden Personen gut vernetzt."

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der bisher Aufsichtsratschef war, hatte am Montag erklärt, das Kontrollgremium zu verlassen. Dies sei aus Compliance-Gründen notwendig.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ARD: Mehr Rüstungsexporte in Spannungsgebiete genehmigt als früher. Im vergangenen Jahr seien Exporte in Drittstaaten, die nicht zur EU oder NATO gehören, im Volumen von 3,79 Milliarden Euro genehmigt worden, gegenüber 2016 ein Plus von 100 Millionen Euro, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. Addiere man die Regierungsjahre der großen Koalition, ergebe sich für Drittstaaten die Rekordsumme von 14,49 Milliarden Euro. Das seien rund 45 Prozent mehr als unter Schwarz-Gelb mit rund 10 Milliarden. In früheren Regierungen hätten die Zahlen noch niedriger gelegen. BERLIN - Die große Koalition hat nach einem ARD-Bericht mehr Rüstungsexporte in Spannungsgebiete genehmigt als frühere Bundesregierungen. (Boerse, 23.01.2018 - 20:00) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Union dringt auf schnellere Koalitionsgespräche. Dies betrifft sowohl den Familiennachzug von Flüchtlingen als auch die Forderungen der Sozialdemokraten nach einem "Einstieg in das Ende der Zwei-Klassen-Medizin" durch eine Angleichung der Honorarordnungen für gesetzlich und privat Versicherte. BERLIN - Aus der Union kommen Kompromisssignale an die SPD - ungeachtet ihres Ärgers über Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 19:53) weiterlesen...

'Shutdown' der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung. WASHINGTON - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA einen Kompromiss gefunden und den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen außerdem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln. 'Shutdown' der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung (Wirtschaft, 23.01.2018 - 17:56) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: EU-Finanzminister kürzen schwarze Steuerliste. Unter anderen kürzten sie die schwarze Liste von Steueroasen drastisch. Außerdem hatten sie Dauerthemen wie Griechenland und die Debatte um hohe Handelsüberschüsse auf dem Tisch. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister haben bei ihrem ersten Treffen im neuen Jahr eine Reihe richtungsweisender Entscheidungen getroffen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 17:09) weiterlesen...

Unmut bei Union über Verzögerung bei Koalitionsverhandlungen. Da die Sozialdemokraten noch internen Beratungsbedarf reklamierten, dürften die offiziellen Verhandlungen nicht vor Freitag starten. In der Union besteht die Befürchtung, dass die Gespräche nicht bis Karneval abgeschlossen werden können. Dies könnte wiederum eine Regierungsbildung bis Ostern in Frage stellen. BERLIN - In der Union wächst der Unmut über die SPD wegen Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 16:42) weiterlesen...

Bundesrat: Schleswig-Holstein für mehr Offshore-Windenergie. Dazu wolle sie Anfang Februar eine Initiative in den Bundesrat einbringen, kündigte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) am Dienstag in Kiel an. Demnach sollte der bundesweite Deckel für Offshore-Energie in Nord- und Ostsee auf mindestens 20 Gigawatt bis 2030 und 30 Gigawatt bis 2035 angehoben werden. Bislang liege er bei 15 Gigawatt bis 2030. KIEL - Schleswig-Holsteins Landesregierung fordert einen weiteren Ausbau der Windenergie auf See. (Boerse, 23.01.2018 - 16:39) weiterlesen...