VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Einigung der EU-Staaten auf schärfere Klimaschutzvorgaben als "wichtigen Fortschritt" bezeichnet.

10.10.2018 - 13:17:24

Schulze: Einigung bei CO2-Grenzwerten 'wichtiger Fortschritt'. Schulze erklärte am Mittwoch in Berlin: "Es ist kein Geheimnis, dass ich noch mehr Ehrgeiz für möglich und richtig gehalten hätte.

Die EU-Staaten einigten sich darauf, dass Neuwagen im Jahr 2030 durchschnittlich 35 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen sollen als 2020. Deutschland trug das Ziel mit, obwohl es über die ursprünglichen Wünsche der Bundesregierung hinausging. Sie wollte nur 30 Prozent Minderung. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte im Falle strengerer CO2-Werte vor negativen Folgen für die Autoindustrie gewarnt. Schulze wollte ursprünglich viel schärfere Grenzwerte.

Schulze betonte, sie habe sich eng mit dem Kanzleramt abgestimmt, damit Deutschland dem verschärften Ziel zustimmen konnte. "Damit musste Deutschland in den Verhandlungen nicht blockieren, sondern konnte als Brückenbauer zwischen den höchst unterschiedlichen Positionen der Mitgliedstaaten dienen." Die Automobilindustrie werde schon bald Planungssicherheit bekommen, welche Weichen sie stellen müsse, um ihre Fahrzeuge effizienter zu machen und "attraktive Autos" mit alternativen Antrieben auf den Markt zu bringen.

@ dpa.de

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