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Ernährung, Produktion

BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die deutschen Landwirte zum Dialog eingeladen, aber auch Bereitschaft zur Veränderung gefordert.

14.01.2020 - 06:22:24

Schulze: Zeit für Gesellschaftsvertrag für Landwirtschaft und Umwelt. "Ich habe Verständnis für den Unmut von Landwirtinnen und Landwirten", schrieb die SPD-Politikerin in einem Gastbeitrag für die Fachzeitschrift "Top Agrar" (Dienstag). Lebensmittelbranche und Handel, Schnäppchen jagende Supermarktkunden und eine verfehlte Agrarpolitik hätten sie über Jahre hinweg in eine Sackgasse getrieben. "Ich will raus aus dieser Sackgasse, und zwar gemeinsam mit der Landwirtschaft." Mehr denn je brauche es heute "einen Gesellschaftsvertrag von Landwirtschaft und Umwelt".

Seit Monaten protestieren Bauern gegen aus ihre Sicht überzogene Auflagen und weil sie wirtschaftlich unter Druck stehen. Vor dem Start der Agrarmesse Grüne Woche (17. bis 26. Januar) hat das Umweltministerium zum Agrarkongress geladen. Mit dabei ist diesmal auch ein Vertreter der Bewegung Land schafft Verbindung, die immer wieder zu Protesten aufruft.

Ein Gesellschaftsvertrag meine eine Vereinbarung, die Landwirten finanzielle Unterstützung für die Herstellung hochwertiger Lebensmittel zusichere, und in der gleichzeitig Leistungen für den Schutz von Umwelt, Natur und Grundwasser festgelegt würden, schrieb Schulze. Dafür gebe es drei Voraussetzungen: Erstens Gesprächsbereitschaft und einen "fairen, faktenbasierten und wertschätzenden Dialog", zweitens Veränderungsbereitschaft bei Landwirtschaft, Politik, Ernährungsindustrie, Handel und Kunden sowie drittens einen geeigneten Rahmen für die Gespräche.

"Die wichtigste Veränderung, um landwirtschaftliche Betriebe aus ihrer wirtschaftlichen Not heraus zu holen, sind faire Preise für gute Produkte", schrieb Schulze. Preise müssten die Wahrheit sagen über Produktionskosten, aber auch über Umweltauswirkungen. Dafür müsse die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik genutzt werden.

@ dpa.de

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