PSA, FR0000121501

BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat angesichts der angekündigten EU-Klage wegen zu schmutziger Luft in vielen deutschen Städten ihre Forderungen an die Autobauer bekräftigt.

18.05.2018 - 09:50:44

Schlechte Luft: Umweltministerin wiederholt Forderung an Autobauer. "Es ist vollkommen klar, dass die Autoindustrie jetzt handeln muss", sagte die SPD-Politikerin am Freitag im Deutschlandfunk. Bei den Diesel-Pkw müsse technisch nachgerüstet werden.

«Es ist vollkommen klar, dass die Autoindustrie jetzt handeln muss», sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Bei den Diesel-Pkw müsse technisch nachgerüstet werden. «Wenn das nicht passiert, dann riskieren wir jetzt ganz eindeutig Fahrverbote.»

Umfangreiche technische Nachrüstungen direkt am Motor für ältere Diesel, sogenannte Hardware-Nachrüstungen, sind allerdings in der Koalition umstritten. Die Union ist skeptisch. Die Autohersteller lehnen Hardware-Nachrüstungen als zu aufwendig und teuer ab.

Schulze sagte, nach Hardware-Nachrüstungen würde die Luft unmittelbar sauberer werden. «Das wäre gut für die Menschen, die da leben». Außerdem würde der Wertverlust von Diesel-Autos aufgehalten.

Ein blaue Plakette unterstützt die Umweltministerin nicht. Diese brauche man nämlich nur, wenn man Fahrverbote aussprechen wolle zum Kennzeichnen der Fahrzeuge. «Erstmal soll man andere Möglichkeiten ausschöpfen», sagte Schulze.

Die EU-Kommission hatte entschieden, Deutschland und fünf andere Länder wegen zu schmutziger Luft in vielen Städten vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu verklagen. Dabei geht es um die Missachtung von EU-Grenzwerten für Stickoxide, die bereits seit 2010 verbindlich für alle EU-Staaten sind.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Leere Hülle oder Tech-Rückgrat? - Ringen um Opel-Zukunft. Unmittelbar vor den möglicherweise wegweisenden Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat hat der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer davor gewarnt, dass bei weiter sinkenden Verkaufszahlen Investitionen in eigenständige Modelle kaum noch möglich seien. Das Unternehmen widerspricht den Einschätzungen und schafft Fakten, indem laut "Automobilwoche" das Opel-Werk im polnischen Gliwice komplett in den PSA-Produktionsverbund eingebunden werden soll. FRANKFURT - Die Sorge um die Zukunft des Autoherstellers Opel unter Führung des französischen PSA -Konzerns wächst. (Boerse, 27.05.2018 - 14:13) weiterlesen...

Sonderbeauftragter: Keine schnellen Erfolge bei sauberer Luft. Die Maßnahmen des von ihm betreuten "Sonderprogramms" würden wahrscheinlich frühestens 2020 greifen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Nürnberg. Dann erwartet er aber erste greifbare Erfolge bei der Schadstoff-Senkung. NÜRNBERG/BERLIN - Bei den Bemühungen um saubere Luft in stark belasteten Großstädten rechnet der Beauftragte der Bundesregierung, Siegfried Balleis, nicht mit kurzfristigen Erfolgen. (Boerse, 27.05.2018 - 14:08) weiterlesen...

IG Metall droht im Opel-Konflikt mit Eskalation. Der Chef des Gewerkschaftsbezirks Mitte, Jörg Köhlinger, warf dem Opel-Management die bewusste Verunsicherung der Belegschaft vor. Entgegen aller Ankündigungen durch den neuen Mutterkonzern PSA spielten die Manager auf Zeit und bauten mit verweigerten Investitionen "erpresserischen Druck" auf, erklärte der Gewerkschafter am Freitag in Frankfurt. Die IG Metall habe immer stärker den Eindruck, für das Management sei es am wichtigsten, so viele Beschäftigte wie eben möglich über Altersteilzeit und andere Abfindungsprogramme loszuwerden. FRANKFURT - Im Streit um die Zukunft des Autobauers Opel hat die IG Metall mit einer Eskalation gedroht. (Boerse, 25.05.2018 - 18:56) weiterlesen...

Nach Hamburgs Diesel-Fahrverboten: Auch Köln drohen Einschränkungen. "Die werden aber straßenbezogen sein, die werden verhältnismäßig sein", sagte sie am Donnerstag. Es werde auch nicht passieren, dass eine Straße gesperrt werde und der Verkehr dann "in der Parallelstraße stattfindet und man dort dann kein Fenster mehr aufmachen kann". KÖLN - Nach Hamburgs Ankündigung von Diesel-Fahrverboten hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) bekräftigt, dass auch ihre Stadt um Fahreinschränkungen wahrscheinlich nicht herumkomme. (Boerse, 24.05.2018 - 16:38) weiterlesen...

IG-Metall-Chef verlangt von PSA nachhaltiges Konzept für Opel. "Es muss ein Konzept sein, das über das Jahr 2020 hinausreicht und feste Zusagen über Investitionen, Beschäftigtenzahlen, Modelle und Produkte für die einzelnen Standorte enthält", erklärte der Gewerkschafter am Donnerstag in Frankfurt. FRANKFURT - IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat den Opel-Mutterkonzern PSA erneut aufgefordert, ein nachhaltiges Konzept für die deutschen Standorte des Autobauers vorzulegen. (Boerse, 24.05.2018 - 12:06) weiterlesen...

München und Bayern lehnen Fahrverbote ab. "Streckenbezogene Fahrverbote wie in Hamburg sind in München weder durchführbar noch zielführend", teilte das Umwelt- und Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Auch die Staatsregierung lehnt Fahrverbote als unverhältnismäßig ab. Daran habe der Regierungswechsel in Bayern nichts geändert, sagte ein Sprecherin des Umweltministeriums. MÜNCHEN - Diesel-Fahrverbote wie in Hamburg wird es in München zumindest auf absehbare Zeit nicht geben. (Boerse, 23.05.2018 - 17:24) weiterlesen...